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Behindertengerechte, barrierefreie Gemeindewohnung

für Menschen mit erheblicher und dauernder Gehbehinderung

Wichtig zu wissen

Sie brauchen eine Gemeindewohnung und sind erheblich und dauernd gehbehindert? Die folgenden Voraussetzungen sind zu beachten.

So funktioniert es + Formular

Wer kann um eine behindertengerechte barrierefreie Gemeindewohnung ansuchen?
Österreichische StaatsbürgerInnen, EU-BürgerInnen, BürgerInnen des EWR oder der Schweiz  bzw. Personen, denen gem. Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz 2005 (NAG 2005) idgF der Titel "Daueraufenthalt-EU" verliehen wurde. 

Weitere Voraussetzungen:

  • Sie sind mindestens 18 Jahre alt oder gesetzliche Vertretung der/des Ansuchenden.
  • Sie besitzen kein Vermögen, mit dem Sie sich selbst eine Wohnung leisten können.  
  • Das jährliche Netto-Haushaltseinkommen liegt unter den festgelegten Einkommensgrenzen:
1 Person       34.000 Euro
2 Personen 51.000 Euro
3 Personen 55.500 Euro
4 Personen 60.000 Euro
5 Personen 64.500 Euro
für jede weitere Person + 4.500 Euro


Zum Netto-Haushaltseinkommen gehören:
Arbeitseinkommen, Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Mindestsicherung, Wochengeld, Familienbeihilfe, Unterhaltsleistungen, Kinderbetreuungsgeld sowie sonstige Beihilfen aller künftig in der Wohnung lebenden Personen.
 
Unberücksichtigt bleiben Pflegegelder nach dem Bundespflegegeldgesetz und nach dem Stmk. Pflegegeldgesetz sowie die erhöhte Familienbeihilfe.
 
Wie reichen Sie Ihren Antrag ein?

Mit diesem Formular: Ansuchen behindertengerechte, barrierefreie Gemeindewohnung

Notwendige Unterlagen

  • Foto: Ansuchende/gesetzliche Vertretung

Bitte alle Unterlagen in Kopie anschließen:

  • Staatsbürgerschaftsnachweis, Reisepass, Personalausweis oder den  Aufenthaltstitel "Daueraufenthalt-EU" gem. Niederlassungs‐ und Aufenthaltsgesetz - NAG, BGBL 100/2005  - mind. 5 Jahre (von allen Personen die im gemeinsamen Haushalt leben werden.)
    Zusätzlich müssen EU-BürgerInnen, BürgerInnen des EWR oder der Schweiz die Anmeldebescheinigung vorlegen und für Drittstaatsangehörige ist der Nachweis einer Integrationserklärung erforderlich.
  • Einkommensnachweise (von allen Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben
    werden):  Lohn‐ oder Gehaltszettel der letzten 3 Monate bzw.  Lehrlingsentschädigungsnachweis
    Pensionsnachweis, letzter Einkommenssteuerbescheid bei Selbständigen,
    Bezugsbestätigungen für Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Wochengeld, Kinderbetreuungsgeld, Krankengeld, Familienbeihilfe, Mindestsicherung, Alimentations‐ bzw. Unterhaltsleistungen, etc.
  • Scheidungsurteil oder Gerichtsbeschluss und Vergleichsausfertigung
  • Schwangerschaftsbestätigung (Mutter‐Kind‐Pass)
  • Behindertenpass und Gutachten des Bundessozialamtes. Sollte noch kein Behindertenpass vorliegen, ist eine ärztl. Stellungnahme bezügl. Gehbehinderung erforderlich.
  • Nachweis über Mietzinsbeihilfe nach § 20 Stmk. Behindertengesetz (Bescheid des Sozialamtes)
  • Nachweis über Zuschuss Wohnungsaufwand in Verbindung mit dem Lebensunterhalt nach § 9 Stmk. BHG (Bescheid des Sozialamtes)
  • Vollmacht bei Vertretung
  • Sachwalterbeschluss

Hinweis: Bitte achten Sie darauf, dass Sie alle erforderlichen Unterlagen für Ihr Ansuchen bzw. Änderungen (z.B. Adresse, Personenanzahl, Familienstand, Wohnungsverhältnisse, Einkommen)  spätestens innerhalb von 4 Wochen dem Eigenbetrieb Wohnen Graz/Wohnungsmanagement bekannt geben.

Fristen + Termine: keine

Kosten: keine

Kontakt

Öffnungszeiten, Erreichbarkeit, Parken, Barrierefreier Zugang

Tel.: +43 316 872-5415 - barrierefreie Gemeindewohnungen (Claudia Mayer)
  
Öffnungszeiten, Ort:
Schillerplatz 4, 8011 Graz

  • Zentrale Annahmestelle für Ansuchen und Unterlagen: Mo - Fr, 7 bis 15 Uhr / Parterre INFO-Point
  • KundInnenverkehr nach telefonischer Vereinbarung - Claudia Mayer Tel.: +43 316 872-5415
  • Schlüsselausgabe: Mo - Fr, 7 bis 13 Uhr / Parterre INFO-Point


ÖV
3, 60, 63, 64  (Haltestelle/n Schillerplatz, Krenngasse)
Parken: Gebührenpflichtige Kurzparkzone, Behinderten-Parkplätze in der Herrandgasse
Barrierefreier Zugang: über Eingang Lift Herrandgasse (bitte läuten)

Was passiert mit Ihrem Antrag?

Ihr Antrag wird nach Vorliegen aller Unterlagen geprüft. Wir verständigen Sie schriftlich, ob Sie für die Zuweisung einer barrierefreien, behindertengerechten Gemeindewohnung vorgemerkt werden oder nicht.

Im Falle einer positiven Erledigung informieren wir Sie, wenn entsprechende Wohnungen frei sind.

Achtung: Sollten Sie fünf Ihren Verhältnissen entsprechend zumutbare Wohnungen ablehnen, ist erst nach 2 Jahren eine neuerliche Antragstellung möglich.

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