
Mit 27. Mai hat die erste "Flexity"-Bim in Graz Fahrt aufgenommen. Mit der Beschaffung von 24 zusätzlichen neuen Straßenbahnen wurde im Ausschuss vom 9. Juni 2026 ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs in Graz gesetzt. Die neuen Fahrzeuge ersetzen ältere Garnituren, die zunehmend an ihre technischen und wirtschaftlichen Grenzen stoßen. Künftig profitieren die Fahrgäste von mehr Komfort, mehr Platz, vollständiger Barrierefreiheit und klimatisierten Fahrzeugen. Als kleines Goodie gibt es in den modernen Bims auch Handyladestationen.
Mit den zusätzlichen Fahrzeugen rückt auch ein wichtiges Ziel näher: Bis 2030 wird der Grazer Straßenbahnfuhrpark weitgehend aus modernen Niederflurfahrzeugen bestehen.
Statements
Bürgermeisterin Elke Kahr:
„Die Flexity-Straßenbahnen sind eine ganz wichtige Investition für Jahrzehnte. Von den modernen Straßenbahnen profitieren Fahrgäste und Fahrer:innen gleichermaßen. Die Straßenbahnen sind das Rückgrat des Grazer ÖV-Netzes, deshalb kann die Bedeutung der Modernisierung gar nicht hoch genug eingeschätzt werden."
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner:
„Mit den neuen Flexity-Straßenbahnen bekommt Graz eine der modernsten Straßenbahnflotten Europas. Die Fahrzeuge bieten mehr Platz, mehr Komfort, durchgängige Barrierefreiheit und eine Qualität, die viele Menschen jeden Tag unmittelbar spüren werden. Damit investieren wir nicht nur in neue Fahrzeuge, sondern in ein besseres Öffi-Angebot für die Grazerinnen und Grazer."
Berteiligungs-Stadtrat Manfred Eber:
„Bevor wir diesen Schritt setzen, wollten wir zunächst Erfahrungen mit den ersten Flexity-Straßenbahnen im täglichen Betrieb sammeln. Diese fallen positiv aus. Deshalb schaffen wir nun die Grundlage für weitere 24 Fahrzeuge. Das ist auch notwendig, weil viele ältere Garnituren in die Jahre gekommen sind und ersetzt werden müssen."

Die Beschaffung der neuen Fahrzeuge erfolgt im Rahmen einer bereits europaweit durchgeführten Ausschreibung. Mit der Bestellung können ältere Straßenbahnen der Serien 500, 600 und Cityrunner schrittweise ersetzt werden. Laut vorliegenden Gutachten ist dies aus Gründen der Betriebssicherheit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit erforderlich.
„Das Klimaticket hat gezeigt, wie viele Menschen öffentliche Verkehrsmittel nutzen, wenn das Angebot einfach und leistbar ist. Wer mehr Menschen in Bus und Bim bringen will, muss Öffifahren attraktiv und leistbar halten. Bund, Land und Verkehrsverbund sind gefordert, echte Wahlfreiheit nicht durch steigende Preise zu gefährden. Moderne und leistbare Öffis sind kein Luxus, sondern entscheidend damit eine wachsende Stadt funktioniert", so Verkehrs-Stadträtin Judith Schwentner abschließend.
