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Ausgezeichnete städtische Projekte

10.02.2026
Freude über die Auszeichnung: WKO-Stmk.-Präs. Josef Herk, Präsidialamtsleiter Helmut Schmalenberg, Daniela Freitag (Projektleiterin Verfahrenskoordination für Großprojekte), Doris Jurschitsch (Leiterin der Baubehörde), Eduard Eberhardt (Projektleiter elektronische Amtstafel), Magistratsdirektor Martin Haidvogl und WKO-Stmk.-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg (v. l.).
Freude über die Auszeichnung: WKO-Stmk.-Präs. Josef Herk, Präsidialamtsleiter Helmut Schmalenberg, Daniela Freitag (Projektleiterin Verfahrenskoordination für Großprojekte), Doris Jurschitsch (Leiterin der Baubehörde), Eduard Eberhardt (Projektleiter elektronische Amtstafel), Magistratsdirektor Martin Haidvogl und WKO-Stmk.-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg (v. l.).© Foto Fischer

Da kommt Freude auf – und das mehr als berechtigt: Die Stadt Graz "heimste" gleich für zwei innovative Projekte den "Managen statt verwalten"-Award 2025 ein, der am gestrigen Abend, dem 9. Februar 2026, in der Wirtschaftskammer Steiermark verliehen wurde. Die Fachjury bewertete die 14 Einreichungen u. a. nach Effizienzsteigerung, Innovationsgrad und Nachhaltigkeit. Die "elektronische Amtstafel" der Präsidialabteilung und die "Verfahrenskoordination für Großprojekte in Graz" der Bau- und Anlagenbehörde kristallisierten sich letztlich klar als Siegerprojekte heraus. Die Stadt Graz befindet sich damit in guter Gesellschaft mit dem Land Steiermark, dem für das "steirische Veterinärwesen" und das "Kinderportal Steiermark" ebenfalls der Award verliehen wurde. WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk freute sich mit Magistratsdirektor Martin Haidvogl und den Leiter:innen der ausgezeichneten Dienstellen, Doris Jurschitsch (Bau- und Anlagenbehörde) und Präsidialamtsleiter Helmut Schmalenberg, über die verdiente Würdigung.

Elektronische Amtstafel

Das Projekt "elektronische Amtstafel" zeigt, dass die Digitalisierung nicht vor dem schwarzen Brett haltmacht. Der große Bildschirm in der Eingangshalle des Grazer Rathauses ersetzt seit August 2025 die althergebrachte Amtstafel, an der Bauverhandlungen, wichtige Sitzungstermine, Verordnungen etc. kundgemacht werden. Die Tafel befand sich im Zugang Landhausgasse und wurde manuell beschickt, also mit ausgedruckten Aushängen, die Blatt für Blatt in Listen dokumentiert werden mussten. Abgesehen vom Ende der "Zettelwirtschaft" hat die digitale Amtstafel auch die Vorteile der längeren Öffnungszeiten (Mo.-Fr., 7-19 Uhr); die Dokumente können mittels QR-Code auch auf Endgeräte heruntergeladen und gespeichert werden, zudem ermöglicht die Kopplung mit www.graz.at, dass die Infos der Amtstafel online eingesehen werden können. Auch die Suche nach gewünschten Informationen wurde durch die Einordnung nach Sachgebieten und Bezirken deutlich vereinfacht. Für das Projekt zeichnet Eduard Eberhardt, Leiter des Post-, Druck- und Kopierservices in der Präsidialabteilung, verantwortlich.

Verfahrenskoordination für Großprojekte in Graz

Um den komplexen Genehmigungsprozess für Großprojekte in Graz zu entbürokratisieren, hat die Bau- und Anlagenbehörde der Stadt Graz eine Verfahrenskoordination von der Einreichung bis zur Fertigstellung entwickelt. Der Vorteil des Modells auf einen Blick: eine verkürzte Bearbeitungszeit und ein deutliches Mehr an Transparenz, außerdem wird auch die Ansiedelung von Betrieben gezielt unterstützt. Über die Auszeichnung freut sich Projektleiterin Daniela Freitag, die auch der Verfahrenskoordination als Leiterin vorsteht.

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