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Empfang des Grazer Konsularischen Korps

Dank und Anerkennung für die Arbeit als Brückenbauer zwischen Menschen anderer Länder und Kulturen.

29.09.2026

Die Stadt Graz würdigte die Arbeit des Grazer Konsularischen Korps bei einem Empfang im Rathaus. Bürgermeisterin Elke Kahr bedankte sich bei den 36 konsularischen Vertreter:innen für deren Einsatz als Brückenbauer zwischen verschiedenen Kulturen und Ländern. Sie hob hervor, wie wichtig die Konsul:innen für die Integration von Menschen aus dem Ausland in Graz sind und welche Rolle sie in den Bereichen Kunst, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft spielen.

Zusätzlich wurde den Konsul:innen das Blackout-Konzept der Stadt Graz vorgestellt, das im Auftrag der Bürgermeisterin entwickelt wurde und regelmäßig aktualisiert wird. Das Konzept dient der Sicherheit im Falle eines großflächigen Stromausfalls. Die Konsul:innen zeigten großes Interesse und versicherten, die Informationen in ihren jeweiligen Wirkungskreisen weiterzugeben. Der Doyen des Korps, Rudi Roth, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Behörden und das friedvolle Miteinander im internationalen Austausch.

Dank und Anerkennung brachte Bürgermeisterin Elke Kahr seitens der Stadt Graz dem Konsularischen Corps zum Auschruck
Dank und Anerkennung brachte Bürgermeisterin Elke Kahr seitens der Stadt Graz dem Konsularischen Corps zum Auschruck© Stadt Graz/Fischer

Sie sind Brückenbauer:innen zwischen den Menschen unterschiedlichster Kulturen und Länder. Setzen sich für Frieden und Diplomatie ein, sind Netzwerker:innen und wertvolle Unterstützer:innen - die konsularischen Vertreter:innen in der Stadt Graz. Es sind insgesamt rund 40, die meisten davon sind Honorarkonsul:innen und neben ihrer beruflichen Aufgabe ehrenamtlich tätig. 

Einmal im Jahr werden sie traditionell zu einem Empfang ins Rathaus eingeladen. Am gestrigen Abend war es wieder so weit: Bürgermeisterin Elke Kahr bedankte sich beim anwesenden Korps, an deren Spitze Doyen Rudi Roth mit mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung steht.

Kahr unterstrich die Rolle der Konsul:innen als Bindeglieder, die entscheidend dazu beitragen, dass sich die Menschen aus den Ländern, die sie vertreten, in Graz ein- und wohlfinden. "Sie sind wichtige Vermittler:innen in den Bereichen Kunst, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie tragen den Ruf unserer Stadt weit über deren Grenzen hinaus. Ich möchte mich für ihre Arbeit ausdrücklich bedanken. Sie ist von unschätzbarem Wert für Graz." 

Für ein friedvolles Miteinander im Einsatz

Seitens des behördlicher Führungsstabs der Stadt Graz präsentierte Gert Haubenhofer von der Magistratsdirektion das Blackout-Konzept der Stadt, das 2023 entwickelt wurde und stetig adaptiert wird - im Auftrag der Bürgermeisterin, des Magistratsdirektors und in Zusammenarbeit mit der Holding Graz und der Diözese Graz-Seckau sowie der Evangelischen Kirche. Die Konsul:innen zeigten sich höchst interessiert und gerne bereit, die Informationen in ihre Wirkungsbereiche zu tragen. 

Doyen Rudi Roth erklärte in seinen Gruß- und Dankesworten: "Es ist gut zu wissen, dass die Stadt ein solches Sicherheitskonzept hat. Man fühlt sich gleich wachgerüttelt." Roth bedankte sich bei der Bürgermeisterin für die Einladung und erklärte charmant: "Trotz der stürmischen Zeiten haben wir versucht, die Sonne mitzubringen. Wir stehen für ein friedvolles Miteinander im internationalen Austausch, auf konstruktive Zusammenarbeit mit den Behörden. Ich möchte mich bei Ihnen, Frau Bürgermeisterin, für Ihr stets offenes Ohr bedanken und freue mich auf eine weitere gute Zusammenarbeit." Seinen Dank sprach Roth auch seinen konsularischen Kolleg:innen aus - für deren Einsatz und soziales Engagement. 

Beim anschließenden Beisammensein bot sich dann auch noch die Gelegenheit für persönliche Gespräche und direkten Informationsaustausch. 

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