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Mobile Sozialarbeit - Streetwork

für Erwachsene mit dem Lebensmittelpunkt Straße

Wichtig zu wissen

Streetwork © Stadt Graz/Die Abbilderei
Streetwork© Stadt Graz/Die Abbilderei

Die Mobile Sozialarbeit ist für Menschen da, die ihren Lebensmittelpunkt im öffentlichen Raum haben, also für Menschen, die ihre Tage und/oder Nächte in Parks, auf der Straße, auf Plätzen in der Stadt, am Bahnhof, usw. verbringen und die sozial, wirtschaftlich und/oder in ihrer Teilhabe benachteiligt sind.

Unsere Angebote sind:


Aufsuchende Sozialarbeit - Streetwork
Wir orientieren uns an den Lebenswelten der Zielgruppe und leisten unbürokratische Hilfe vor Ort. Wir sind regelmäßig dort unterwegs, wo sich Menschen im öffentlichen Raum treffen und aufhalten.


Einzelfallhilfe, Begleitung und Beratung
Wir SozialarbeiterInnen unterstützen, geben Informationen, beraten in allen Bereichen des Lebens, wenden Krisen ab und helfen dabei, individuelle Lösungen zu finden. Wir holen Personen dort ab, wo sie sind zeigen alternative Möglichkeiten auf und begleiten sie auch zu Terminen, wenn sie es wollen.


vor Ort
Unser Büro in der Volksgartenstraße 11a (im Volksgartenpavillon) ist ein Rückzugsraum ohne Konsumzwang für Menschen mit dem Lebensmittelpunkt Straße. Sozialarbeiterische Beratung, Telefon, Fax, Computer mit Drucker und Internet stehen allen NutzerInnen kostenlos zur Verfügung.

Lobbyarbeit
Wir verstehen uns als Sprachrohr unserer Zielgruppe und vertreten deren Anliegen in Gremien, vor Behörden und in Arbeitskreisen (Arbeitskreis Mindestsicherung, Forum Wohnen, ...)

Projektarbeit
Wir bieten gelegentlich Freizeitaktionen an, stellen Kulturpässe aus (http://www.hakuk.st/), führen ein Tierarzt-/Tierärztinnenprojekt durch und sind je nach Bedarf für andere Projekte verantwortlich.

Mehr Informationen über uns, stehen in unserem Leitbild.

Allgemeine Infos zur Wohnungslosenhilfe in Graz findest du in diesem Flyer

So funktioniert es

Um die Angebote der Mobilen Sozialarbeit in Anspruch zu nehmen, kann man uns unkompliziert, von Montag bis Freitag, telefonisch am Handy oder persönlich in unserem Büro kontaktieren. Wir sind aber auch auf der Straße unterwegs, wo man uns aktiv ansprechen kann, oder von uns angesprochen wird.

Arbeitsprinzipien

Notwendige Unterlagen: Keine

Fristen + Termine: Keine

Kosten: Keine

Kontakt

Mobile Sozialarbeit
8020 Graz, Volksgartenstraße 11a
Tel: +43 316 872-6477
E-Mail: mobilesozialarbeit@stadt.graz.at
Öffnungszeiten / Parteienverkehr:
Mittwochs 10.00-13.00 Uhr

Erreichbarkeit

Büro im Volksgartenpavillon © Stadt Graz/Die Abbilderei
Büro im Volksgartenpavillon© Stadt Graz/Die Abbilderei

Die Mobile Sozialarbeit ist an Werktagen (Montag bis Freitag) tagsüber telefonisch und meistens auch persönlich im Volksgartenpavillon erreichbar. 

 

Fix vor Ort erreichbar sind wir:

Mittwochs: 10 -13 Uhr

Das Team

Patrick Antal, BA MA

Tel.: +43 664 60872-6468
E-Mail: patrick.antal@stadt.graz.at

Stefan Gößler, BA

Tel.: +43 664 60872-6478
E-Mail: stefan.goessler@stadt.graz.at

David Candussi, BA

Tel.: +43 664 60872-6479
E-Mail: david.candussi@stadt.graz.at

Susanna Rauscher, BA

Tel.: +43 664 60872-6477
E-Mail: susanna.rauscher@stadt.graz.at

Miriam Tobisch, BA

Tel.: +43 664 60872-6476

E-Mail: miriam.tobisch@stadt.graz.at





 

 

Arbeitsprinzipien

Grundlagen der Tätigkeit der Mobilen Sozialarbeit sind das Prinzip der Chancengleichheit aller Menschen und das in der österreichischen Bundesverfassung garantierte Recht auf ein menschenwürdiges Leben sowie die Akzeptanz der Verschiedenartigkeit der Menschen und deren Lebenskonzepte.

 

Freiwilligkeit
Die Mobile Sozialarbeit setzt niederschwellige Angebote. Das Nutzen dieser Angebote durch die KlientInnen geschieht ausnahmslos freiwillig.

Verschwiegenheit und Anonymität
Streetwork gibt keine klientInnenbezogenen Daten und Informationen weiter, außer mit dem Einverständnis bzw. auf Wunsch der KlientInnen. Angebote können auch in Anspruch genommen werden, wenn die AdressatInnen keine persönlichen Daten angeben (wollen).

akzeptierende Haltung und kritische Parteilichkeit
Die KlientInnen werden mit ihren Lebenskonzepten und Lebensvorstellungen in der spezifischen Lebenssituation akzeptiert. Kritische Parteilichkeit basiert auf dieser Haltung. Personen werden vorbehaltlos akzeptiert, was aber nicht bedeutet, alle Haltungen und Handlungen zu billigen.

Niederschwelligkeit
Die Inanspruchnahme von Streetwork-Angeboten ist für die KlientInnen unbürokratisch, adäquat und ohne Vorbedingungen (Auflagen) möglich. Dieser Ansatz ermöglicht es, unseren Zielgruppen sozialarbeiterische Angebote zugänglich zu machen, die klassische einrichtungsgebundene Angebote nicht annehmen können / wollen.

Transparenz
Transparenz, Offenheit und Ehrlichkeit im Umgang mit den KlientInnen sind Arbeitsvoraussetzungen.

Lebensweltorientierung
Die Methode Streetwork ist dadurch gekennzeichnet, dass die KlientInnen in ihrer Lebenswelt aufgesucht werden. Voraussetzungen für die notwendige akzeptierende Auseinandersetzung mit der jeweiligen Zielgruppe sind entsprechende Kenntnisse über deren Charakteristika und Lebensrealitäten.

Ressourcenorientierung
Ziel von Streetwork ist es, die vorhandenen Potentiale und Ressourcen der jeweiligen Zielgruppen zu fördern und auszubauen.

Flexibilität und Mobilität
Um die Qualität und Professionalität von Streetwork zu gewährleisten, ist es unabdingbar in der Kontaktaufnahme zu zweit zu arbeiten. Die Präsenz in einem Arbeitsfeld erfordert eine zeitliche und örtliche Anpassung an den Lebensrhythmus der Zielgruppen.

Erreichbarkeit und Kontinuität
Zur Kontaktaufnahme der Klientel mit den StreetworkerInnen muss ein breites Spektrum an Möglichkeiten (persönlich an unterschiedlichen Orten, telefonisch, online...) geboten werden. Der Aufbau konstruktiver Beziehungen zu den KlientInnen erfordert eine kontinuierliche und tolerierte Anwesenheit an zielgruppenrelevanten Orten

diversitätssensible Ansätze
Mit spezifischen Angeboten wird eine Sensibilisierung mit dem Fokus auf Entschleierung von Strukturen, die Ungleichheit, Abwertung, Ausgrenzung und Unterdrückung bewirken ermöglicht.

 

angelehnt an: Bundesarbeitsgemeinschaft Straßensozialarbeit Österreich: Mindeststandards. Stand: 2007.

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