Am 19. und 20. September 2026 wurde in Graz wieder das Aufsteirern gefeiert. Heuer feierte das große Fest der steirischen Volkskultur sein 25-jähriges Jubiläum.
In der Innenstadt gab es viel Musik, Tanz und steirische Tradition. Auch Bürgermeisterin Elke Kahr war bei der Eröffnung dabei. Die Stadt Graz unterstützte das Aufsteirern mit einer Förderung.
Ein Vierteljahrhundert Aufsteirern: Am 19. und 20. September 2026 verwandelte sich die Grazer Innenstadt wieder in eine große Bühne für steirische Volkskultur. Heuer gab es dabei einen besonderen Grund zum Feiern: Das Aufsteirern beging sein 25-jähriges Jubiläum. Was 2002 mit rund 40.000 Gästen begann, hat sich mittlerweile zum größten Volkskulturfestival Österreichs entwickelt. Insgesamt konnten seit der ersten Ausgabe rund 2,14 Millionen Besucher:innen in Graz begrüßt werden.
Musik, Tanz, Tracht, Handwerk und Kulinarik bestimmten auch beim Jubiläums-Aufsteirern das Bild in der Grazer Innenstadt. Zahlreiche Musiker:innen, Sänger:innen, Volkstänzer:innen, Schuhplattler und Blasmusiker:innen zeigten, wie vielfältig und lebendig steirische Volkskultur ist. Über die vergangenen 25 Jahre hinweg waren insgesamt rund 37.450 Aktive Teil des Festivals, verbunden mit mehr als 800.000 Stunden Vereinsarbeit.











Bürgermeisterin Elke Kahr bei der Eröffnung
Auch die Stadt Graz war beim Jubiläum vertreten: Bürgermeisterin Elke Kahr nahm an der offiziellen Eröffnung des Aufsteirerns teil. Die Stadt Graz unterstützte das traditionsreiche Festival auch heuer mit einer Förderung. „Was mich besonders beeindruckt, ist, wie viele junge Menschen beim Aufsteirern dabei sind. Es ist schön zu sehen, wie sich die Menschen freuen, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam die tolle Musik genießen. Ein großes Dankeschön gilt allen, die dieses Fest mit viel Einsatz aufgebaut und möglich gemacht haben", freute sich Kahr.
Zum Jubiläum gab es einiges Neues
Für die 25. Ausgabe hatten sich die Veranstalter:innen einige Neuerungen einfallen lassen. Erstmals wurde die Herrengasse an beiden Festivaltagen umfassend bespielt und damit zu einem zentralen Begegnungsraum für Musik, Tanz und Volkskultur. Neu war außerdem eine eigene Aufsteirern-App mit interaktivem Lageplan, aktuellen Programminformationen und weiteren Funktionen. Noch stärker als bisher stand auch das Mitmachen im Mittelpunkt. Unter dem Motto „G'hupft und G'schwungen" luden sogenannte Taxitänzer:innen zum gemeinsamen Tanzen ein. Im Lesliehof entstand mit der neuen Volksliedwerk-Bühne ein interaktiver Treffpunkt, bei dem sich Besucher:innen unter anderem im Jodeln, bei Wirtshaus- und Jägerliedern, beim Paschn und Gstanzln oder beim offenen Volkstanzen versuchen konnten. Mit „So jung ist Aufsteirern" rückte zudem die nächste Generation in den Mittelpunkt: Jugendgruppen und Nachwuchsensembles der steirischen Musikschulen zeigten, dass Volkskultur auch nach 25 Jahren lebendig ist und von jungen Menschen weitergetragen wird.
Auftakt bereits am Mittwoch
Das Jubiläumsprogramm hatte bereits am Mittwoch, 16. September, mit einem erstmals veranstalteten Eröffnungskonzert im Congress Graz begonnen. Im Stefaniensaal trafen dabei unterschiedliche musikalische Welten aufeinander: Global Kryner, Thomas Gansch, Simone Kopmajer und die Härtel Family verbanden alpenländische Volksmusik mit Jazz, Pop und Oberkrainer-Klängen. Nach dem großen Jubiläumswochenende bleibt damit vor allem eines: Das Aufsteirern hat auch nach 25 Jahren nichts von seiner Anziehungskraft verloren.
