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Pécs (Ungarn)

Hauptplatz in PécsBlick über die StadtKathedrale St. Peter und PaulMoscheekirche Gazi Khassim

Entstehung der Städtepartnerschaft

Die Städtefreundschaft zwischen der ungarischen Stadt Pécs (ehem. Fünfkirchen) und Graz entstand in der Folge eines langjährigen Kontaktes zwischen den Naturfreundeorganisationen beider Städte. Am 29. November 1989 wurde die offizielle Partnerschaftsurkunde von Dr. Molnár-Zoltán, dem Ratsvorsitzenden der Stadt Pécs und Bürgermeister Alfred Stingl unterfertigt. Anlässlich des 35-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft wurde diese im September 2024 nochmals urkundlich von Bürgermeister Dr. Attila Péterffy und Stadtrat Manfred Eber (in Vertretung von Bürgermeisterin Elke Kahr) in Pécs bekräftigt.

Pécs

Die südungarische Stadt Pécs liegt am Fuß des Mecser Gebirges. Das Mittelmeerklima verleiht ihr perfekte Bedingungen für den Wein- und Obstbau. Die fünftgrößte Stadt Ungarns (mit ca. 160.000 Einwohner:innen) ist das administrative, wirtschaftliche, finanzielle, wissenschaftliche, kirchliche und kulturelle Zentrum der Region Südtransdanubien.
Ein Rückblick in die jüngere Vergangenheit der Industriestadt Pécs zeigt, dass sie nach der Einstellung des Uranerz- und Kohleabbaus in den 1990er Jahren um eine neue Identität ringen musste, aber gerade in der Geschichte liegt die Stärke der Stadt.
Im Jahr 2010 vertrat Pécs mit seinen vielen historischen und kulturellen Werten Ungarn als Europäische Kulturhauptstadt. So rückte ihr interessantes Kulturerbe in das internationale Rampenlicht wie der frühchristliche Friedhof von Pécs, der seit 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Aus Anlass des Kulturhauptstadtjahres wurde beispielsweise die Kódaly-Konzerthalle gebaut und es entstand das Kulturviertel Zsolnay. Dieses Kulturviertel, das sich auf dem Gelände der ehemaligen Fabrik Zsolnay befindet, beherbergt unter anderem Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und zur glanzvollen Vergangenheit der Fabrik sowie das Janus-Theater, das Bóbita Puppentheater, zwei Konzerthallen und eine Bibliothek.
Als Universitätsstadt zieht Pécs viele junge Menschen an - bereits 1367 wurde in Pécs die erste Universität Ungarns gegründet.
Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten in Pécs zählen neben dem Kunstviertel Zsolnay und dem frühchristlichen Friedhof der Dom, die Kathedrale St. Peter und Paul und der Hauptplatz der Stadt - der Szécheny-Platz, den eine beeindruckende barocke Architektur umgibt mit dem Rathaus, der Dreifaltigkeitssäule und der Moscheekirche Gazi Khassim, die auf den Steinen der ehemaligen Kirche St. Bartholomä erbaut wurde und im späten 17. Jahrhundert aus der türkischen Besatzung befreit zu einer katholischen Kirche umfunktioniert wurde.
  

Austausch zwischen den Partnerstädten

Die Städtepartnerschaft zwischen Pécs und Graz ist von vielen gemeinsamen Projekten, Veranstaltungen und gegenseitigen Besuchen geprägt. Auch die Naturfreundeorganisationen beider Städte sind nach wie vor sehr freundschaftlich miteinander verbunden und besuchen sich gegenseitig in regelmäßigen Abständen. Viele Parallelen in den Bereichen Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Entwicklung, Bildung und Kultur verbinden Pécs und Graz. So war beispielsweise im April 2024 eine Delegation aus Pécs in Graz zu Gast, um sich über die E-Busse der Holding Graz zu informieren und es gab einen Wissensaustausch zum Thema "Sozialer Wohnbau". Auch in den Bereichen Kultur und Brauchtum gibt es einen regen Austausch. 2023 waren Bürgermeister Péterffy und Vizebürgermeister Zag zu Gast beim "Aufsteirern" und der "Belá Bartok Männerchor" absolvierte zwei Auftritte auf der internationalen Bühne des Festivals. Im Jahr 2025 nahm die "Fünfkirchen-Leőwey Tanzgruppe" - Schülerinnen und Schüler des Klara Leőwey Gymnasiums - am Aufsteirern teil.

Kontakt

Bürgermeister
Attila Péterffy 
Széchenyi tér 1
7621 Pécs
Ungarn

Tel.: +36/72/533 800
E-Mail: polgarmester@ph.pecs.hu
www.pecs.hu

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