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Unser Gleichstellungsaktionsplan

Wir setzen Maßnahmen in 7 Handlungsfeldern.

Als öffentliche Verwaltung tragen wir eine hohe Verantwortung für die Umsetzung von Gleichstellung von Frauen und Männern in Graz. Wir arbeiten, genauso wie unsere Beteiligungen, für alle Bürgerinnen und Bürger und haben eine Vorbildfunktion. Wir haben die Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene im Oktober 2012 unterzeichnet und uns damit verpflichtet, die darin enthaltenen Regeln und Verpflichtungen umzusetzen. Eine zentrale Verpflichtung dabei ist die Erstellung eines Gleichstellungsaktionsplans (GAP).

 © iStock/itakdalee

7 Handlungsfelder

Der Gleichstellungsaktionsplan wird von der Stabsstelle Internes Gleichstellungsmanagement erstellt und orientiert sich an der Charta. Er enthält Maßnahmen für die Förderung von Gleichstellung in insgesamt sieben unterschiedlichen Bereichen:

  1. Arbeit, Beschäftigung, Wirtschaft
  2. Überwinden von Rollenstereotypen
  3. Bildung
  4. Gesundheit und soziale Sicherheit
  5. Gleichberechtigter Zugang zu Dienstleistungen und Förderungen
  6. Sicherheit und Schutz vor Gewalt
  7. Interne Gleichstellungsförderung

Der Gleichstellungsaktionsplan wird regelmäßig in Hinblick auf Umsetzungsfortschritte überprüft.

Zweiter Gleichstellungsaktionsplan

Seit Herbst 2015 ist der 2. Gleichstellungsaktionsplan gültig. Hier erfahren Sie mehr über den 2. Gleichstellungsaktionsplan.

Erster Gleichstellungsaktionsplan

Der 1. Gleichstellungsaktionsplan der Stadt Graz wurde sofort nach der Unterzeichnung der Charta erstellt. 2015 wurde dieser evaluiert: Evaluierung des 1. Gleichstellungsaktionsplans".

Die Ergebnisse der Evaluierung im Überblick:

  • Stadt Graz: Von 66 Maßnahmen wurden/werden 56 (laufend) umgesetzt, 10 Maßnahmen konnten nicht bzw. nur teilweise umgesetzt werden.
  • Holding Graz GmbH: Von 48 Maßnahmen wurden/werden 38 (laufend) umgesetzt, 10 Maßnahmen konnten nicht bzw. nur teilweise umgesetzt werden.
  • Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH (GBG): Beide großen Maßnahmen Berücksichtigung von Frauenförderung und Gender-Aspekten bei der Auftragsvergabe und Berücksichtigung von Gender- und Diversitykriterien bei Bau- und Wettbewerbsausschreibungen wurden erfolgreich umgesetzt und werden laufen durchgeführt.
  • Kindermuseum: 7 der 8 Gleichstellungsziele wurden erfolgreich umgesetzt.


Wir konnten 103 von 124 Maßnahmen umsetzen - eine positive Bilanz!

Im Detail: Zweiter Gleichstellungsaktionsplan

Der zweite Gleichstellungsaktionsplan gibt den Rahmen für die weitere Umsetzung von Gleichstellungsmaßnahmen im Haus Graz vor. Inhaltlich lehnt er sich schrittweise an die von der Beobachtungsstelle der Charta in Brüssel vorgegebenen Themenblöcke bzw. Indikatoren an, um so Doppelgleisigkeiten zu vermeiden.

Welches Handlungsfeld interessiert Sie? Bitte wählen Sie aus.

Möchten Sie die Inhalte auch als PDF downloaden?
> PDF "2. Gleichstellungsaktionsplan Haus Graz" (gültig ab Herbst 2015)

Gleichstellungsziel 1: gleiche Zugangschancen, Vereinbarkeit

Die Stadt Graz schafft ein Umfeld, das gleiche Zugangschancen von Frauen und Männern zum Arbeitsmarkt unterstützt und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben fördert.

Maßnahme 1a) Betreuungsangebote für Kinder von 0 bis 15 Jahren

Indikatoren:

  • Versorgungsgrad für Kinder von 0 bis 3 Jahren
  • Versorgungsgrad für Kinder von 3 bis 6 Jahren
  • Versorgungsgrad für Kinder von 6 bis 15 Jahren
  • durchschnittliche Öffnungszeiten


Maßnahme 1b) Förderung von Vereinen, die (auch) Qualifizierungsmaßnahmen für Wiedereinsteigerinnen bieten

Indikator:

  • Anzahl der geförderten Vereine/Organisationen

Gleichstellungsziel 2: gleichgestellter Zugang für Menschen mit Migrationshintergrund

Die Stadt Graz fördert den gleichgestellten Zugang zum Arbeitsmarkt für Frauen und Männer mit Migrationshintergrund.

Maßnahme 2) Förderung von Vereinen/Einrichtungen/Projekten, die arbeitsmarktpolitische Angebote für Migranten/innen setzen

Indikator:

  • Anzahl der geförderten Vereine/Einrichtungen/Projekte

Gleichstellungsziel 3: Gleichstellung benachteiligter Gruppen

Die Stadt Graz berücksichtigt die Gleichstellungsperspektive in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen für benachteiligte Gruppen.

Maßnahme 3a) Förderung von Einrichtungen/Vereinen, die Angebote für den zweiten und dritten Arbeitsmarkt für benachteiligte Frauen und Männer anbietet.

Indikator:

  • Anzahl der geförderten Vereine/Einrichtungen


Maßnahme 3b) Aktive Zusammenarbeit mit relevanten AkteurenInnen (z.B. AMS, WK, AK)

Indikatoren:

  • regelmäßig/selten/nie
  • beispielhafte Aufzählung


Maßnahme 3c) Aktive Beteiligung an möglichen EU-Projekten zur (Weiter-)Entwicklung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen

Indikatoren:

  • ja/nein
  • beispielhafte Aufzählung


Maßnahme 3d) Die Stadt setzt im eigenen Wirkungsbereich Maßnahmen, die (mehrfach) benachteiligten Zielgruppen den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern.

Indikatoren:

  • Anzahl Maßnahmen
  • erreichte Zielgruppen

Gleichstellungsziel 4: erweitertes Berufswahlspektrum

Die Stadt Graz fördert eine Berufswahl junger Menschen jenseits tradierter Rollenbilder - insbesondere die Erweiterung des Berufswahlspektrums von Mädchen und jungen Frauen.

Maßnahme 4a) Förderung von Vereinen/Einrichtungen bzw. Projekten, die sich dem Einstieg von Mädchen und jungen Frauen in atypische Berufe widmen.

Indikator:

  • Anzahl der geförderten Vereine/Einrichtungen/Projekte


Maßnahme 4b) Aktive Kooperation mit relevanten Stakeholdern (z.B. AMS, Vereine, Unternehmen, WK)

Indikatoren:

  • Anzahl der Kooperationen
  • regelmäßig/nie/selten

Gleichstellungsziel 5: gleiche Bezahlung

Die Stadt Graz arbeitet aktiv gegen die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern bei vergleichbaren Tätigkeiten (Gender Pay Gap/Gender Pension Gap).

Maßnahme 5) Maßnahmen/Kooperationen im Bereich Gender Pay Gap/Gender Pension Gap

Indikator:

  • Anzahl der gesetzten Maßnahmen/durchgeführten Kooperationen

Gleichstellungsziel 6: Implementierung von Strukturen

Die Stadt Graz fördert die Zusammenarbeit von Unternehmen, die aktiv Gleichstellungsorientierung in ihre Strukturen implementieren.

Maßnahme 6) Förderung von und Beteiligung an Netzwerken, die die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt in ihre Aktivitäten integrieren.

Indikatoren:

  • Anzahl der beteiligten Unternehmen
  • Anzahl der Netzwerktreffen
  • Anzahl der gesetzten Maßnahmen/Aktivitäten

Gleichstellungsziel 7: existenzsichernde Tätigkeit

Die Stadt Graz forciert die Erhöhung des Anteils von existenzsichernd erwerbstätigen Frauen.

Maßnahme 7) Förderung von Vereinen/Einrichtungen, die spezielle Angebote setzen, um Frauen den Weg in die existenzsichernde Erwerbstätigkeit zu ermöglichen.

Indikator:

  • Anzahl der geförderten Einrichtungen/Vereine/Maßnahmen

Gleichstellungsziel 8: Entgegenwirken von Rollenstereotypen

Die Stadt Graz und ihre Beteiligungen bekennen sich zu ihrer Verantwortung, Rollenstereotypen in ihrem Handeln entgegenzuwirken.

Maßnahme 8a) Setzen von Maßnahmen, die sowohl intern als auch extern Rollenstereotypen entgegenwirken

Indikator:

  • Anzahl der Maßnahmen


Maßnahme 8b) Setzen von Aktivitäten, die Maßnahmen gegen sexistische Werbung setzen

Indikator:

  • Anzahl der Maßnahmen Anzahl der Fälle

Gleichstellungsziel 9: geschlechtergerechte, gendersensible Sprache

Die Stadt Graz und ihre Beteiligungen benutzen eine geschlechtergerechte (Sichtbarmachen beider Geschlechter) und gendersensible (keine Reproduktion von Geschlechterrollen) Sprache in ihrer internen und externen Kommunikation.

Maßnahme 9) (Re-)Formulierung interner und externer Schriftstücke, Internet und Außenauftritte (Prospekte, Folder, Berichte, ....)

Indikatoren:

  • Grad der Umsetzung
  • Leitfaden zur Verwendung geschlechtergerechter und gendersensibler Sprache sowie diskriminierungsfreier Bildsprache

Gleichstellungsziel 10: gegen rollenstereotype Zuschreibung von Fähigkeiten

Die Stadt Graz wirkt der Zuschreibung von Fähigkeiten zu den Geschlechtern aktiv entgegen.

Maßnahme 10) Förderung von Maßnahmen/Projekten, die rollenstereotypen Zuschreibungen entgegenwirken

Indikator:

  • Anzahl der Maßnahmen/Projekte

Gleichstellungsziel 11: gleichstellungsorientierte Kindergartenpädagogik

Die Stadt Graz fördert eine gleichstellungsorientierte Kindergartenpädagogik, die einengenden Geschlechterrollen aktiv entgegen wirkt.

Maßnahme 11) Setzen von Maßnahmen in den Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt (städtische und private)

Indikator:

  • Anzahl der Maßnahmen

Gleichstellungsziel 12: geschlechtersensible Jugendarbeit

Die Stadt Graz forciert geschlechtersensible Jugendarbeit und wirkt aktiv in Richtung eines geschlechterdemokratischen Zusammenlebens der nächsten Generationen.

Maßnahme 12a) Förderung von Einrichtungen/Projekten, die geeignete Maßnahmen umsetzen

Indikator:

  • Anzahl der geförderten Einrichtungen


Maßnahme 12b) Förderung von Einrichtungen/Projekten, die speziell im Bereich der Schulsozialarbeit in Richtung Geschlechterdemokratie wirken

Indikator:

  • Anzahl der geförderten Einrichtungen/Projekte

Gleichstellungsziel 13: Berücksichtigung unterschiedlicher Bedürfnisse

Die Stadt und ihre Beteiligungen bekennen sich zu ihrem Bildungsauftrag, der die Bedürfnisse von Mädchen und Buben bzw. Frauen und Männern gleichermaßen berücksichtigt, ohne Rollenstereotype zu reproduzieren.

Maßnahme 13a) Die Stadtbibliotheken richten ihr Angebot gleichermaßen auf die Bedürfnisse von Nutzerinnen und Nutzern aus.

Indikator:

  • NutzerInnenanalyse


Maßnahme 13b) Förderungen von Projekten/Einrichtungen, die im Bildungsbereich spezifische Maßnahmen setzen, die Rollensteretypen entgegenwirken.

Indikator:

  • Anzahl der geförderten Projekte/Einrichtungen


Maßnahme 13c) Zusammenarbeit/Kooperation mit relevanten Stakeholdern(Bildungseinrichtungen, Schulen etc.)

Indikatoren:

  • ja/nein
  • regelmäßig/selten/nie

Gleichstellungsziel 14: gleichgestellter Zugang zu Bildung

Die Stadt Graz fördert den gleichgestellten Zugang zu Bildung für Mädchen und Buben mit Migrationshintergrund.

Maßnahme 14) Förderung von Einrichtungen/Projekten, die die Geschlechterperspektive für Kinder mit Migrationshintergrund einbezieht.

Indikator:

  • Anzahl der geförderten Einrichtungen/Projekte

Gleichstellungsziel 15: gleichgestellter Zugang zu Bildung für Ältere

Die Stadt Graz forciert einen gleichgestellten Zugang zu Bildung für ältere ArbeitnehmerInnen und für Seniorinnen und Senioren.

Maßnahme 15) Förderung von Einrichtungen/Projekten, die spezielle Maßnahmen für diese Zielgruppe setzen

Indikator:

  • Anzahl der geförderten Einrichtungen/Projekte

Gleichstellungsziel 16: Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte

Die Stadt Graz berücksichtigt geschlechtsspezifische Aspekte in allen Belangen, die die Gesundheit betreffen.

Maßnahme 16a) Inklusion von geschlechtsspezifischen Maßnahmen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Indikator:

  • Anzahl der Maßnahmen


Maßnahme 16b) Förderung von Einrichtungen/Projekten, die Gender Medicine berücksichtigen

Indikator:

  • Anzahl der geförderten Einrichtungen/Projekte


Maßnahme 16c) Förderung von Einrichtungen/Projekten, die frauenspezifischen Angebote im Gesundheitsbereich anbieten

Indikator:

  • Anzahl der geförderten Einrichtungen/Projekte

Gleichstellungsziel 17: bedürfnisgerechtes Umfeld

Bürgerinnen und Bürger finden ein Umfeld vor, das ihren spezifischen Bedürfnissen entspricht.

Maßnahme 17a) Förderung von Einrichtungen/Projekten, die geschlechtsspezifische Bedürfnisse in ihren Maßnahmen einbeziehen.

Indikatoren:

  • Anzahl der geförderten Einrichtungen/Projekte
  • Anzahl der Maßnahmen


Maßnahme 17b) Integration einer Gender-Perspektive bei Maßnahmen im öffentlichen Raum (z.B. Stadtentwicklung/-planung, Bepflanzung, Beleuchtung, Park- und Spielplatzgestaltung)

Indikatoren:

  • Anzahl der durchgeführten Maßnahmen
  • Anzahl der definierten Gleichstellungsziele
  • beispielhafte Aufzählung

Gleichstellungsziel 18: gleichberechtigte Teilhabe

Die Stadt Graz setzt Maßnahmen, die (mehrfach) benachteiligten Bürgerinnen und Bürgern die gleichberechtigte Teilhabe in allen Bereichen des gesellschaftlichen und sozialen Lebens gewährleistet.

Maßnahme 18a) Förderung von Maßnahmen, die die gleichberechtigte Teilhabe von (mehrfach) benachteiligten Bürgerinnen und Bürgern in allen Bereichen des gesellschaftlichen und sozialen Lebens ermöglichen

Indikatoren:

  • Anzahl der geförderten Maßnahmen
  • Anzahl der erreichten Personen


Maßnahme 18b) Die Stadt Graz berücksichtigt Gender- und Diversity-Kriterien im Gesundheitsleitbild der Stadt.

Indikator:

  • ja/nein/teilweise

Handlungsfeld „Gleichberechtigter Zugang zu Dienstleistungen und Förderungen“

Gleichstellungsziel 19: Ausrichtung des Angebotes auf Gleichstellung

Die Stadt Graz und ihre Beteiligungen richten alle Produkte und Dienstleistungen auf Gleichstellung aus und berücksichtigen damit auch Faktoren von Mehrfachdiskriminierung (Bildung, Herkunft, sozialer Status, ....).

Maßnahme 19a) Integration von Gender- und Diversity-Zielen in das strategische Steuerungstool - die Balanced Score Card - aller Abteilungen

Indikator:

  • ja/nein


Maßnahme 19b) Alle Produkte und Dienstleistungen der Stadt und ihrer Beteiligungen werden auf Gleichstellung ausgerichtet (Wirkungsorientierung).

Indikatoren:

  • Dokumentation der Gender- und Diversity-Perspektive in Planungsvorhaben
  • formulierte gleichstellungsorientierte Wirkungsziele


Maßnahme 19c) Ferien- und Freizeitangebote werden entsprechend den spezifischen Bedürfnissen von Mädchen und Buben geplant und angeboten.

Indikatoren:

  • beispielhafte Auflistung
  • Anzahl der teilnehmenden Buben und Mädchen


Maßnahme 19d) Bei sozialen Transferleistungen werden Gleichstellungskriterien unter besonderer Berücksichtigung von Mehrfachdiskriminierungen berücksichtigt.

Indikatoren:

  • Vorlage Vergabekriterien
  • Fallzahlen
  • Angebote für spezielle Zielgruppen


Maßnahme 19e) Entwicklung eines Kriterienkatalogs zur Berücksichtigung von speziellen Bedürfnissen von Frauen und Männern in allen Planungs- und Bauvorhaben, inklusive des öffentlichen Raumes (Parks, Spielplätze, Haltestellen des ÖV, ...)

Indikatoren:

  • Auflistung der Kriterien
  • Grad der Umsetzung


Maßnahme 19f) Mehrsprachige und barrierefreie Infos werden der Bevölkerung in den jeweiligen Handlungsfeldern zur Verfügung gestellt.

Indikatoren:

  • Grad der Umsetzung
  • beispielhafte Aufzählung der Bereiche


Maßnahme 19g) Im eigenen Wirkungsbereich werden Maßnahmen gesetzt, um strukturelle Benachteiligungen von speziellen Zielgruppen zu beseitigen.

Indikatoren:

  • angesprochene Zielgruppen
  • Anzahl der Maßnahmen
  • beispielhafte Aufzählung

Gleichstellungsziel 20: Gender Budgeting

Die Stadt Graz achtet auf die transparente und gerechte Verteilung von öffentlichen Geldern - Gender Budgeting/Wirkungsorientierung.

Maßnahme 20a) Subventionsordnung berücksichtigt die Menschenrechts-Charta

Indikator:

  • ja/nein/teilweise


Maßnahme 20b) Der unabhängige Stadtrechnungshof inkludiert die Gender- und Diversity-Performance im Anlassfall bei seinen Prüfungen.

Indikatoren:

  • ja/nein/teilweise
  • beispielhafte Auflistung
  • Auflistung der festgestellten Ist-Situation in Hinblick auf Gender- und Diversity-Performance bzw. der Empfehlungen


Maßnahme 20c) Koppelung des Vergabeprozesses an verbindliche Gender-Aspekte bei allen Ausschreibungen der Stadt Graz

Indikatoren:

  • Grad der Umsetzung bei Dienstleistungen
  • Grad der Umsetzung bei Bau- und Wettbewerbsausschreibungen
  • Grad der Umsetzung bei Lieferaufträgen


Maßnahme 20d) Erarbeitung von Kriterien zur Einbindung von Gender- und Diversitykriterien im Rahmen der Wirtschafts- und Tourismusförderung

Indikator:

  • Grad der Umsetzung


20e) Maßnahme Förderung von Maßnahmen für Frauen, die sich selbstständig machen bzw. ein Unternehmen gründen.

Indikator:

  • Anzahl der geförderten Maßnahmen

Gleichstellungsziel 21: unterschiedlichen Sicherheitsbedürfnisse und Gewaltbetroffenheit

Die Stadt Graz und ihre Beteiligungen berücksichtigen die unterschiedlichen Sicherheitsbedürfnisse und Gewaltbetroffenheit von Frauen und Männern in allen Planungs- und Bauvorhaben.

Maßnahme 21a) Kriterienkatalog zur Berücksichtigung von speziellen Bedürfnissen von Frauen und Männern in allen Planungs- und Bauvorhaben, inklusive des öffentlichen Raumes (Parks, Spielplätze, Haltestellen des ÖV, ...)

Indikatoren:

  • Auflistung der Kriterien
  • umgesetzte Maßnahmen


Maßnahme 21b): Maßnahmen im eigenen Wirkungsbereich, die dem Sicherheitsbedürfnis von Bürgerinnen und Bürgern entsprechen.

Indikator:

  • Anzahl gesetzter Maßnahmen

Gleichstellungsziel 22: geschlechtsspezifische Präventions- und Krisenarbeit

Unterschiedliche Zugänge im Umgang mit Krisen von Frauen und Männern in den Hilfsangeboten und in der geschlechtsspezifischen Präventionsarbeit, um Krisen zu verhindern, werden berücksichtigt.

Maßnahme 22) Förderung von Einrichtungen/Projekten/Maßnahmen, die gendersensible und geschlechtsspezifische Angebote setzen

Indikator:

  • Anzahl der geförderten Einrichtungen/Projekte/Maßnahmen

Gleichstellungsziel 23: Zugang zu Positionen auf allen Hierarchieebenen

Gleichstellung von Frauen und Männern im Zugang zu allen Positionen auf allen Hierarchieebenen ist erklärtes Ziel der Organisationen.

Maßnahme 23a) Implementierung eines Gender Impact Assessment

Indikator:

  • Implementierungsgrad des GIA


Maßnahme 23b) Aktive Öffentlichkeitsarbeit, gezielte Information an andere Einrichtungen, um Frauen zu motivieren, sich für einen Tätigkeit bei der Berufsfeuerwehr der Stadt Graz zu bewerben

Indikatoren:

  • Maßnahmen der ÖA
  • Anzahl der Bewerberinnen in Relation zur Gesamtzahl der Bewerbungen

Gleichstellungsziel 24: mehr Frauen in Führungspositionen

Die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen wird aktiv angestrebt.

Maßnahme 24) Maßnahmen zur Sensibilisierung der bei der Personalauswahl beteiligten Personen

Indikator:

  • Anzahl der gesetzten Maßnahmen

Gleichstellungsziel 25: Verringerung der Einkommensschere

Maßnahmen zur Verringerung der Einkommensschere zwischen weiblichen und männlichen Bediensteten werden umgesetzt.

Maßnahme 25a) Die Stadt Graz verpflichtet sich freiwillig zur Erstellung von Einkommensberichten, inkludiert sind alle Beteiligungen mit mehr als 150 MitarbeiterInnen.

Indikator:

  • Erstellung von Einkommensberichten im Zweijahresrhythmus


Maßnahme 25b) Bei Unterrepräsentanz in Führungspositionen werden Mitarbeiterinnen speziell gefördert, um den Karriereverlauf bei Bedarf zu optimieren

Indikator:

  • gesetzte Maßnahmen

Gleichstellungsziel 26: Work-Life-Balance

Modelle zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben richten sich gleichermaßen an Frauen und Männer.

Maßnahme 26a) Angebot an Teilzeitmodellen für Frauen und Männer

Indikator:

  • Anzahl der teilzeitbeschäftigten Frauen und Männer in Bezug auf die Gesamtzahl der Teilzeitbeschäftigten


Maßnahme 26b) Maßnahmen zur Förderung von Väterkarenz

Indikatoren:

  • Konzept
  • Anzahl karenzierter Männer


Maßnahme 26c) Führungsaufgaben können auch in Teilzeit wahrgenommen werden.

Indikator:

  • Anzahl teilzeitbeschäftigter Führungskräfte


Maßnahme 26d) Ermöglichen von Kontakthalten und Weiterbildungsangeboten während der Karenzphase

Indikatoren:

  • Vorgaben - Konzepterstellung
  • Grad der Umsetzung

Gleichstellungsziel 27: Erhalt und Förderung der Gesundheit

Die Stadt Graz und ihre Beteiligungen implementieren GM in die Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung der Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen.

Maßnahme 27a) Betriebliches Gesundheitsmanagement inkludiert geschlechtsspezifische Aspekte (z.B. Suchtprävention).

Indikator:

  • Anzahl der spezifischen gesetzten Maßnahmen


Maßnahme 27b) Geschlechtergerechtes Konfliktmanagement (Richtlinie) und Einsatz von Konfliktlotsinnen und Konfliktlotsen, die über Gender-Kompetenz verfügen

Indikator:

  • Anzahl gesetzter Maßnahmen

Gleichstellungsziel 28: Gender-Kompetenz

Die Stadt Graz und ihre Beteiligungen erhöhen die Gender-Kompetenz und bilden MitarbeiterInnen entsprechend aus, um eine solide Basis für Begleitung und Controlling bei allen Umsetzungsmaßnahmen zu schaffen.

Maßnahme 28) fachspezifische Weiterbildungseinheiten werden bedarfsgerecht laufend angeboten

Indikator:

  • Anzahl der Angebote

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