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„Rampe Graz“ sorgt für mehr Barrierefreiheit

03.12.2018
Behindertenbeauftragter Wolfgang Palle, Wilhelm Techt (bfi), Sandra Schimmler (Sozialamt), Thomas Marka (auf der Rampe), Stadtrat Kurt Hohensinner, Linzbichler-Chef Peter Linzbichler, Robert Konegger (Verein Selbstbestimmt Leben) © Stadt Graz/Fischer
Behindertenbeauftragter Wolfgang Palle, Wilhelm Techt (bfi), Sandra Schimmler (Sozialamt), Thomas Marka (auf der Rampe), Stadtrat Kurt Hohensinner, Linzbichler-Chef Peter Linzbichler, Robert Konegger (Verein Selbstbestimmt Leben)© Stadt Graz/Fischer

Viele Geschäftslokale in Graz sind nach wie vor nicht barrierefrei erreichbar. Aus diesem Grund wurde von Sozialstadtrat Kurt Hohensinner die Idee einer eigenen „Rampe Graz" geboren, die nun gemeinsam mit dem Sozialamt und dem bfi umgesetzt wurde. Die „Rampe Graz" ist eine mobil einsetzbare Rampe für den Ein/Ausgangsbereich. Zielgruppe sind Grazer Unternehmen die noch keinen barrierefreien Eingang haben und bei denen ein Umbau nur schwer möglich ist. Diesen wird bei Bedarf eine solche mobile Rampe gratis zur Verfügung gestellt.  

Mit diesem Projekt werden zwei positive Aspekte vereint. Erstens, die „Rampe Graz" wird durch das bfi und ein Beschäftigungsprojekt, mit dem Ziel der Reintegration in den Arbeitsmarkt, produziert. Und zweitens, wird durch die Bereitstellung der Rampen an Grazer Betriebe die Stadt wieder ein Stück barrierefreier gemacht.

Barrierefreiheit in allen Bereichen forcieren

„Im Jahr 2014 hat sich die Stadt Graz einstimmig zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung bekannt. Nicht erst als Sozialstadtrat sondern auch schon aus meiner Tätigkeit als Behindertenpädagoge ist es mir ein besonderes Anliegen Barrierefreiheit in allen Bereichen auszubauen und zu forcieren", erklärt Sozialstadtrat Kurt Hohensinner, „in manchen Ressorts ist uns schon vieles gelungen, etwa bei den städtischen Pflichtschulen. Bis auf zwei sind bereits alle Schulen (zumindest im Erdgeschoss) barrierefrei erreichbar. Es gibt aber auch noch immer Bereiche, in denen nach wie vor Barrieren vorhanden sind. Mit der Rampe Graz wollen wir in einem ansetzen und die Erreichbarkeit von Geschäftslokalen verbessern. Damit setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt für mehr Barrierefreiheit in unserer Stadt."

Die „Rampe Graz" gib es in zwei Varianten. Eine Variante mit einer Länge von 1,4 Metern die für eine Stufe im Eingangsbereich geeignet und die zweite Variante mit einer Länge von 2,5 Metern die für zwei Stufen im Eingangsbereich geeignet ist. Die Rampen sind aus leichtem Aluminium gefertigt, sind wetterfest und haben eine Tragkraft von 250 Kilo. Alle haben eine rutschsichere Oberfläche, sind einfach in der Nutzung, platzsparend und leicht zu transportieren. Insgesamt wurden in einer Fertigung 25 Stück produziert und stehen ab sofort zur Verfügung. Die „Rampe Graz" stellt einen Mehrwehrt der Barrierefreiheit dar. Es profitieren aber nicht nur Rollstuhlfahrer oder ältere Menschen mit Gehhilfen, sondern auch Familien mit Kinderwägen.

Interesse?

Interessierte Grazer Betriebe können sich unter stadtrat.hohensinner@stadt.graz.at melden.

Michael Wildling

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