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Boxenstopp fürs Padel-Tennis

12.09.2019
Sowohl in Graz als auch am Red Bull Ring im Trend: Padel-Tennis  © Lucas Pripfl/Red Bull Content PoolSowohl in Graz als auch am Red Bull Ring im Trend: Padel-Tennis  © Lucas Pripfl/Red Bull Content PoolSowohl in Graz als auch am Red Bull Ring im Trend: Padel-Tennis  © Lucas Pripfl/Red Bull Content PoolSowohl in Graz als auch am Red Bull Ring im Trend: Padel-Tennis  © Lucas Pripfl/Red Bull Content PoolSowohl in Graz als auch am Red Bull Ring im Trend: Padel-Tennis  © Lucas Pripfl/Red Bull Content PoolSowohl in Graz als auch am Red Bull Ring im Trend: Padel-Tennis  © Lucas Pripfl/Red Bull Content PoolSowohl in Graz als auch am Red Bull Ring im Trend: Padel-Tennis  © Lucas Pripfl/Red Bull Content Pool

Spaß, Sport und Spiel

Ein besonderes Warm up gibt es von 20. bis 23. Februar am Red Bull Ring in Spielberg. Wo sonst die Formel-1-Boliden „parken“, kommen nämlich Sportbegeisterte jeden Alters beim „Kleine Zeitung Tennis in the Box – Adventure Padel“ gehörig auf Touren.

Zweier-Teams treten im Turnier-Modus in unterschiedlichen Kategorien gegeneinander an. Weder Kraft noch Technik sind entscheidend, sondern Spaß und Teamgeist.

Grundsätzlich sind keine Vorkenntnisse nötig. Alles was man braucht, ist ein wenig Ballgefühl. Wirklich alle, die Lust haben, diese neue Sportart auszuprobieren, können mitmachen. Wer sich vorab mit Schläger, Ball und Court in der Box anfreunden will, kann zum Trainieren an den Red Bull Ring kommen. Die Spielfelder sind bereits vor dem Turnier aufgebaut.

Die Sportart

Padel Tennis ist eine junge Sportart mit Wurzeln in Mexiko. Den Reiz macht die Mischung aus Squash und herkömmlichem Tennis auf einem geschlossenen Platz aus. Gespielt wird mit einem kurzen Schläger ohne Saiten und einem weichen Tennisball. Das Spielfeld ist in der Mitte durch ein Netz getrennt und von Glaswänden oder Metallgittern begrenzt. Der Ball darf an Rück- und Seitenwänden abprallen, aber nur einmal den Boden der eigenen Spielhälfte berühren, bevor er retourniert werden muss. Längere Ballwechsel machen Padel zu einem hochattraktiven Spiel für SportlerInnen jeden Alters, gleich welcher körperlichen Fitness. Durch sein geringes Gewicht und seine Formist der Schläger leicht zu kontrollieren und auch AnfängerInnen haben sofort Spaß am Spiel. Was in Spanien oder Argentinien mittlerweile zum Nationalsport aufgestiegen ist, entwickelt sich auch in Europa zu einer der beliebtesten Trendsportarten.

Stimmen

Herwig Straka (ATP Board of Directors): „Ich bin ein großer Fan dieser Sportart. Aktiv spiele ich wesentlich mehr Padel als Tennis. Es macht riesigen Spaß und man ärgert sich auch. Das ist ja das Schöne am Sport, die Emotionen. Ich bin zwar nicht mehr der Jüngste, aber ich spiele mit Jürgen Melzer oder Barbara Schett, die sind im Tennis 100 mal besser, aber wenn ich mit ihnen Padel spiele, schaue ich nie schlecht aus. Das ist das Tolle an diesem Sport, jung, alt, gemischt, im Doppel. Alles ist möglich. Ich kann nur jeden ermutigen, dabei zu sein! In Ländern wie Spanien oder Schweden ist Padel schon populärer als Tennis. Das ist etwas, das total boomt und es wird auch bei uns boomen. Da ist man mit demProjekt Spielberg wirklich am Trend!"

Barbara Muhr (ÖTV Vizepräsidentin, Präsidentin Steirischer Tennisverband): „Im Gegensatz zu Herwig spiele ich nach wie vor mehr Tennis als Padel. Jeder, der ein Racket in die Hand nimmt, macht Sport - und das ist das Wichtigste! Man kann dem Projekt Spielberg nur sehr herzlich gratulieren zu dieser Idee, weil sie vor allem auf den Breitensport abzielt. Padel ist nicht schwierig, es macht Spaß. Wenn man in Spanien bei der Rafael Nadal Akademie ist, sind oft schon die Padel Boxen besser gebucht, als die eigentlichen Tennisplätze. Ich sehe Padel nicht als Konkurrenz zum klassischen Tennis, weil es von der Strategie und der Taktik etwas anderes ist. Padel ist seit Anfang des Jahres ein offizieller Teil des österreichischen Tennisverbandes. Wir haben schon über 450 Spieler in der Rangliste. Für mich ist Padel eine wunderbare Ergänzung. Und jeder Sportevent, der die Steiermark bereichert, speziell in den Semesterferien, ist eine super Idee!"

Kurt Hohensinner (Stadtrat Graz für Bildung, Integration, Sport, Soziales, Jugend und Familie): „In Graz können wir an die 140 Sportarten erlernen und ausüben. Vor 30 Jahren waren es etwa 50. Eine sehr aufstrebende aber noch unbekannte Sportart ist Padel. Ich habe es natürlich auch schon ausprobiert und kann mich nur anschließen - Padel fordert die Konzentrationsfähigkeit, Schnelligkeit, Beweglichkeit - aber die Sportart macht vor allem Spaß und ist relativ leicht zu erlernen. Wir haben in Graz als eine der ersten Landeshauptstädte einen Center Court gehabt. Man kann sich bei diesem Turnier am Red Bull Ring einen ,Gusto' holen und dann jederzeit in Graz spielen. Die Schwelle, in diesen Sport einzusteigen, ist sehr gering. Es ist sicher das Ziel, möglichst auch die Jugend davon zu begeistern!"

Renate Götschl (Ex-Skirennläuferin und Padel Tennis Fan): „Skifahrer sind sehr variantenreich. Wir machen viele verschiedene Sportarten. Ich habe mir Padel angesehen und es ist wirklich lässig. Außerdem bin ich ein absoluter Fan vom Red Bull Ring, wohne in der Nähe und finde es toll, dass diese Veranstaltung in der Wintersaison stattfindet. Padel Tennis ist sicher vor allem in den Städten eine tolle Sache und super, wenn wir Kinder so zum Sport bringen."

Anton Lang (Landesrat für Sport): „Tennis habe ich schon versucht, Tischtennis habe ich in meiner Jugend leistungsmäßig gespielt, Padel leider noch nicht probiert. Ich möchte dem Projekt Spielberg Team Danke sagen, dass wir dieses Turnier machen können und dass wir es in der Steiermark haben. Meine erste Frage, als mir das Projekt präsentiert wurde, war, wie es dabei mit der Jugend ausschaut. Dass es in den Semesterferien stattfindet, ist ja kein Zufall. Also habe ich gesagt: Ja, das müssen wir unterstützen! Es ist immer notwendig, neue Wege zu gehen, wenn wir wollen, dass die Jugend ihre Freizeit mit Sport verbringt. Ich bin überzeugt, dass ,Tennis in the Box' für die Steiermark wichtige Impulse in diese Richtung bringt."

Christoph Ludwig (Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft - SFG): „Der SFG ist die betriebliche Gesundheitsförderung sehr wichtig. Da sind wir seit vielen Jahren dran, mit Fördermöglichkeiten, mit Bewusstseinsbildung und Veranstaltungen. Im Sommer gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Im Winter ist es hingegen schwieriger. Da ist ,Tennis in the Box', gerade in der Ferienzeit, wo viele Mitarbeiter mit ihren Kindern Urlaub machen, eine schöne Möglichkeit für einen Ausflugan den Red Bull Ring. Wie ich höre, wird das sehr gut angenommen, und es sind schon zwei Drittel der Plätze gebucht. Und ich kann nur sagen: Seid schnell, denn das letzte Drittel ist auch bald weg!"

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