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Awards für die besten Mobilitätsideen für morgen

CIVITAS Forum 2019 ging in Graz über die Bühne

04.10.2019
Bürgermeister Siegfried Nagl (M.) begrüßte die CIVITAS-Delegation gemeinsam mit Baudirektor Bertram Werle (l.), EU-Referatsleiter Christian Nussmüller (2. v. r.) und Thomas Drage (r.) von der Stadtbaudirektion.  © Harry Schiffer
Bürgermeister Siegfried Nagl (M.) begrüßte die CIVITAS-Delegation gemeinsam mit Baudirektor Bertram Werle (l.), EU-Referatsleiter Christian Nussmüller (2. v. r.) und Thomas Drage (r.) von der Stadtbaudirektion. © Harry Schiffer

Das Beste aus allen „Welten“ – neue Technologien wie E-Scooter und Online-Ticketing oder bewährte Bewegung wie Zu-Fuß-Gehen, Radfahren und Öffentlicher Verkehr – für eine umweltfreundliche Mobilität in Europas Städten zu kombinieren, ist ein Hauptanliegen des CIVITAS Forum 2019, das diese Woche zu Gast in Graz ist. Diese größte EU-weite Fachveranstaltung zur Förderung innovativer und nachhaltiger Fortbewegung im urbanen Raum lockt mehr als 650 VerkehrsexpertInnen aus Politik, Verwaltung und Forschung in den Congress Graz. 45 verschiedene Nationen sind vertreten, die sich in 30 Session und 150 Vorträgen sowie Besichtigungen austauschen bzw. Informationen sammeln. Von den Ergebnissen der Tagung sollen alle Städte profitieren. Die EU-Verkehrsinitiative CIVITAS kehrte somit an ihre „Wiege" zurück: Bereits das allererste CIVITAS Forum 2003 hatte in Graz stattgefunden und innovative Mobilitätsprojekte wie den Einsatz von Biodiesel-Bussen bewirkt.

Das Motto der Konferenz lautet "Back to the future".

Interessante Diskussionen und CIVITAS Award

Stadtrat Günter Riegler (2. v. r.) begrüßte gemeinsam mit Stadtbaudirektor Bertram Werle (8. v. l.), dem Leiter der Abteilung für Verkehrsplanung, Wolfgang Feigl (r.) und dem Leiter des EU-Referats, Christian Nußmüller (2. v. li.) ExpertInnen aus ganz Europa. © Stadt Graz/Fischer
Stadtrat Günter Riegler (2. v. r.) begrüßte gemeinsam mit Stadtbaudirektor Bertram Werle (8. v. l.), dem Leiter der Abteilung für Verkehrsplanung, Wolfgang Feigl (r.) und dem Leiter des EU-Referats, Christian Nußmüller (2. v. li.) ExpertInnen aus ganz Europa.© Stadt Graz/Fischer

Gastgeber, Bürgermeister Siegfried Nagl schickte voraus: „Ich freue mich, bereits zum zweiten Mal Europas größte Konferenz für nachhaltige Mobilität in Graz eröffnen zu dürfen. Nicht zuletzt dank zahlreicher städtischer EU- CIVITAS-Projekte hat sich Graz seit 2003 zu einem Hot-Spot für saubere, umweltfreundliche Mobilität entwickelt. Durch die Konferenz wollen wir anderen Städten als gutes Beispiel dienen und zugleich weiter innovative und mutige Lösungen für Graz finden.“

Die Gäste empfing Stadtrat Günter Riegler im Media Center des Rathauses. Auch er unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg, was moderne und umweltfreundliche Mobilität betrifft: „„Im Jahr 2050 werden achtizig Prozent der Menschen in Städten leben. Daher ist es auf europäischer Kommissionsebene unglaublich wichtig, dass sich Städte vernetzen und gemeinsam versuchen, die Aufgabenstellungen der Zukunft zu lösen. Gerade im Hinblick auf die urbanen Fortbewegungsmöglichkeiten oder auch die Lieferlogistik in den Städten. Die Stadt Graz wird daher gerne weiterhin eng mit Civitas kooperieren!"

Direkt von den Gesprächen im Media Center berichtet der Leiter des Referats für EU-Programme, Christian Nußmüller: „Die Stadt Graz ist sehr stolz darauf, im Vorfeld des Forums das ehrenvolle CIVITAS Political Advisory Committee zu beherbergen. Derzeit erläutert Matthew Baldwin, stellvertretender Generaldirektor der GD Mobilität und Verkehr der Europäischen Kommission, seine Vision für eine saubere, vernetzte und sichere städtische Mobilität in Europa.“

CIVITAS in Graz

Tragfähig: Die Stadt Graz ist seit Beginn CIVITAS-Mitglied und setzt seit 2002 EU-geförderte CIVITAS-Projekte um. © Harry Schiffer
Tragfähig: Die Stadt Graz ist seit Beginn CIVITAS-Mitglied und setzt seit 2002 EU-geförderte CIVITAS-Projekte um.© Harry Schiffer

Die Stadt Graz ist bereits seit Beginn an CIVITAS-Mitglied und setzte seit 2002 EU-geförderte CIVITAS-Projekten in Graz um. So war Graz ein Partner im Projekt CIVITAS Trendsetter (2002-2006) mit 15 Maßnahmen und einer Gesamtinvestition von 12 Millionen Euro, sowie in CIVITAS CATALIST (2007-2011).

Die Stadt Graz bewarb sich im Frühjahr 2018 erfolgreich an der europaweiten Ausschreibung für die Ausrichtung des Europäischen CIVITAS Forums 2019. Koordiniert wurde die Bewerbung und die Organisation dieser Großveranstaltung durch das EU-Referat der Stadtbaudirektion Graz in inhaltlicher Abstimmung mit der städtischen Abteilung für Verkehrsplanung.

Konferenzziele

So sehen SiegerInnen aus: Diese Damen und Herren hatten die besten Mobilitätsideen. Dafür gab es den CIVITAS Award.  © Harry Schiffer
So sehen SiegerInnen aus: Diese Damen und Herren hatten die besten Mobilitätsideen. Dafür gab es den CIVITAS Award. © Harry Schiffer

Die Konferenz fördert Wissenstransfer über Innovationen im Bereich der nachhaltigen städtischen Mobilität und soll neue, innovative Mobilitätsprojekte (sowohl Infrastruktur, als auch Soft-Measures) anstoßen. Zudem soll Graz international weiter als Wissens-, Wirtschaft- und Innovationsstandort für nachhaltige Mobilität positioniert werde. Als Nebeneffekt kann zusätzlich der positive Beitrag durch die Umwegrentabilität des Kongresstourismus für den Standort Graz angeführt werden.

Award-Verleihung

Eröffnete den Kongress offiziell und gratulierte den Award-GewinnerInnen: Vizebürgermeister Mario Eustacchio.  © Stadt Graz/Fischer
Eröffnete den Kongress offiziell und gratulierte den Award-GewinnerInnen: Vizebürgermeister Mario Eustacchio. © Stadt Graz/Fischer

Das Highlight der Enquete wurden am gestrigen Abend die CIVITAS Awards für die besten Mobilitätsprojekte im Stefaniensaal vergeben. Bürgermeister-Stellvertreter Mario Eustacchio, der die offizielle Eröffnung des Forums vornahm und im Rahmen der Abendgala den diesjährigen Gewinnern gratulieren durfte, erklärte: „‘Back to the future‘ - Das diesjährige Motto des CIVITAS Forums, welches 2003 erstmalig in Graz stattfand, bot nicht nur Gelegenheit zurückzublicken, was sich alles in unserer Stadt seither getan hat, sondern auch einen Ausblick auf Zukunftsmodelle, neue Trends und Herausforderungen im Bereich urbaner Mobilität zu wagen."

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