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CoSA: Wissenschaft und Technik zum Angreifen

Neues "Erlebnismuseum" für Junge und Jungebliebene wurde eröffnet

22.10.2019
Pressekonferenz zur Eröffnung des Center of Science Activities: UMJ-GF Wolfgang Muchitsch, Bürgermeister Siegfried Nagl, Landesrat Christopher Drexler, UMJ-GF Alexia Getzinger, Stadtrat Günter Riegler, Stadtrat Kurt Hohensinner und FRida & freD-GF Jörg Ehtreiber (v. l.). © Stadt Graz/Fischer
Pressekonferenz zur Eröffnung des Center of Science Activities: UMJ-GF Wolfgang Muchitsch, Bürgermeister Siegfried Nagl, Landesrat Christopher Drexler, UMJ-GF Alexia Getzinger, Stadtrat Günter Riegler, Stadtrat Kurt Hohensinner und FRida & freD-GF Jörg Ehtreiber (v. l.).© Stadt Graz/Fischer

CoSA - hurra! Hinter diesen vier Buchstaben verbirgt sich etwas, worauf wir GrazerInnen richtig stolz sein können: das Center of Science Activities. Beheimatet im 1. Obergeschoß des Naturkundemuseums im Joanneumsviertel erstreckt sich CoSA über knapp 1.200 m2, aufgeteilt auf 13 speziell gestaltete Themenbereiche aus Naturwissenschaft und Technik. Und das Beste daran: Diese mitunter als „Angstdisziplinen“ abgespeicherten Bereiche sind anschaulich, erlebbar und begreifbar aufbereitet. Es geht darum, selbst auszuprobieren, selbst zu erfahren und zu erleben, was „dahinter" steckt - sich begeistern zu lassen.

Nahe an der Gründungsidee dran

Aus einer Idee heraus, die 2016 im Anschluss an die Ecsite Conference von Universalmuseum Joanneum-GF Wolfgang Muchitsch und FRida & freD-GF, Jörg Ehtreiber geboren worden war, entstand nach vierjähriger Planungsphase, siebenmonatiger intensiver Aufbauzeit und einer Investition von rund 3 Millionen Euro (20% Stadt, 23% Land, Rest: SponsorInnen) CoSA. Ein weiteres Beispiel einer gelungenen Kooperation zweier Insitutionen, von Stadt und Land sowie ein Modellprojekt, das von der Klaus Tschira Stiftung gefördert wurde.

Heute, Donnerstag, 17. Oktober, fand die Pressekonferenz zur Eröffnung mit VertreterInnen der Politik und der Sponsoren statt. "Hausherr" Muchitsch nahm in seinen Grußworten Bezug auf Gründervater Erzherzog Johann, der bereits 1811 postulierte, dass man Dinge nicht auswendig lernen sollte, sondern sie angreifen muss, um zu begreifen. "Ich kann mich an kein Projekt der letzten Jahrzehnte erinnern, dass so nah an seiner Gründungsidee dran war."

Bürgermeister Siegfried Nagl war gemeinsam mit den Stadträten Kurt Hohensinner (Jugend) und Günter Riegler (Kultur) gekommen. Das Stadtoberhaupt sprach von einer neuen Attraktion für Graz und bedankte sich bei allen, die an der Umsetzung von CoSA mitgewirkt haben: "Wir als Stadt versuchen gemeinsam mit dem Land den Menschen bereits von Kindesbeinen an zu zeigen, welche Wertschöpfung Kreativität, Kunst und Kultur ermöglichen. Mit dieser neuen Einrichtung wird es uns spielend gelingen, Jugendliche für die Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. So haben wir gute Chancen, kluge Köpfe für die Zukunft zu generieren."

Auf zu neuen Ozeanen!

Kindermuseums-Direktor Ehtreiber zeigte sich erleichtert: „Im Gegensatz zum Projekt Märchenbahn, bei dem ich gleich zwei Mal in die Notaufnahme musste, lief es hier für mich glimpflich ab. Aber das gesamte Team hat auch Außergewöhnliches geleistet und wir sind alle an unsere Limits gegangen." Aber genau das war auch die Absicht, so Ehtreiber, etwas Außergewöhnliches zu schaffen oder wie der portugiesische Seefahrer Ferdinand Magellan wusste: „Wer an der Küste bleibt, kann keine neuen Ozeane entdecken."

Die Tiefen der Meere, die Weiten des Weltalls, das Wunder Mensch, ein Schaubergwerk im vermeintlichen Inneren eines Berges – das alles und viel mehr kommt in den Themenbereichen vor und wird vor allem durch den Einsatz von 40 Stück Augmented-Reality-Brillen auf ganz besonders reale Weise nahegebracht. Auf diese AR-Brillen ist Ehtreiber besonders stolz: „Die sind wohl das Highlight und werden bei den Tennagern extrem gut ankommen."

Für das bevorstehende Wochenende, Samstag, 19. und Sonntag, 20. Oktober, gibt es für den freien Eintritt ins CoSA noch einige wenige Zählkarten unter: www.cosagraz.at

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