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Flaggschiff des Sports im Westen von Graz

ASKÖ-Mitteltrakt wurde feierlich eröffnet

29.10.2019
Gemeinsam für die Multifunktionssportstätte des ASKÖ in  Graz-Eggenberg: Sportstadtrat Kurt Hohensinner, Bürgermeister Siegfried Nagl, LH-Stv. Michael Schickhofer, Olympia-Hoffnung Alexandra Toth, LH Hermann Schützenhöfer, Sportlandesrat Anton Lang und ASKÖ-Steiermark-Präsident Gerhard Widmann (v. l.). © Stadt Graz/Fischer
Gemeinsam für die Multifunktionssportstätte des ASKÖ in Graz-Eggenberg: Sportstadtrat Kurt Hohensinner, Bürgermeister Siegfried Nagl, LH-Stv. Michael Schickhofer, Olympia-Hoffnung Alexandra Toth, LH Hermann Schützenhöfer, Sportlandesrat Anton Lang und ASKÖ-Steiermark-Präsident Gerhard Widmann (v. l.).© Stadt Graz/Fischer

Der Geruch des frischen, knallig blauen Bodenbelags der Indoor-Laufbahn sticht förmlich in die Nase. Das ist aber auch schon das Einzige, was vielleicht unangenehm auffällt. Aber auch dieser Geruch wird sich schon bald verflüchtigen. Denn noch sind die insgesamt fünf Indoorlaufbahnen ja nigelnagelneu, erst seit 9. September in Betrieb. Heute wurde der ASKÖ-Mitteltrakt in Graz-Eggenberg jedenfalls offiziell eröffnet.

Die Fertigstellung ist ein weiterer Meilenstein für den Standort und die Sportstadt insgesamt. In nur elf Monaten Bauzeit wurden im Untergeschoß sechs neue Kegelbahnen, im Erdgeschoß eine Kraftkammer, Umkleiden sowie Sanitärräume und im Obergeschoß fünf Indoor-Laufbahnen und eine Weitsprunganlage nach modernsten Standards errichtet. Die GBG Grazer Gebäude- und Baumanagement GmbH hat ihren Beitrag dazu geleistet.

Sport macht Spaß und leistet viel

ASKÖ-Steiermark-Präsident Gerhard Widmann hatte heute zurecht „Flugzeuge im Bauch“: „Ich möchte allen danken, die das ermöglicht haben. Wir finden hier nun ein neues Leichtathletikcenter vor, das internationale wie nationale Wettkämpfe beherbergen kann, effizient für Vereinssport und Schule ist und auch für den Breitensport passt. Die Investition betrug rund 5,4 Millionen Euro. Auch wenn es ein langer Weg war, heute können wir stolz sein." Beteiligt haben sich an diesem Mega-Projekt die Stadt und das Land mit rund zwei Millionen Euro, der Bund steuerte 1,9 Millionen Euro bei.
„Sport ist ein wichtiger Bestandteil eines erfolgreichen Lebens. Auch die Wertschöpfung, die daraus generiert wird, ist enorm. Zudem macht Sport Spaß und verbindet die Menschen", betonte Widmann .

Für Bürgermeister Siegfried Nagl war die heutige Eröffnung ebenfalls ein Grund zur Freude: „Das ist ein toller Tag für den Grazer Sport. Wenn wir von Seiten der Politik zusammenhalten, dann können wir solche großen Projekte realisieren. Und Graz braucht Sportanlagen wie diese, denn wir sind ein junge, dynamische Stadt. Das Durchschnittsalter liegt bei 39,4 Jahren.“ Der Bürgermeister erwähnte neben der wirtschaftlichen Bedeutung des Sport auch jene im sozialen Bereich: „Bewegung leistet viel, vor allem, wenn der psychische Druck unerträglich wird. Und der ist auch für junge Menschen heute oft nur noch schwer zu verkraften. Prävention ist das Gebot der Stunde.“

Sebastian zur Einweihung

Die heutige offizielle Eröffnung war auch die Premiere für den ASKÖ-Leichtatheltik-Nachwuchscup, beziehungsweise die Prämierung der SiegerInnen. Als eine ganz große Olympia-Hoffnung gilt Alexandra Toth vom Heeressportverein Graz. Sie ist im Sprint nahezu unschlagbar.

Der ASKÖ-Österreich-Präsident Hermann Krist ließ sich die „Einweihung“ einer weiteren Perle in der ASKÖ-Familienkette, wie er es nannte, auch nicht entgehen und kam aus Oberösterreich direkt nach Eggenberg. Als Geschenk übergab er Widmann eine Skulptur des Heiligen Sebastian, Schutzpatron der SportlerInnen. Auch er bedankte sich und wünschte den AthletInnen und ihren TrainerInnen gutes Gelingen und viel Freude mit dem „neuen Zuhause“.

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