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Frischer Auftritt für Hauptplatz-Marktstände

27.07.2020
v.l.: Bürgermeister Siegfried Nagl, Max Mazelle und Alexander Jodl vor dem neu beklebten Stand 3. © Stadt Graz/Hinterleitner
v.l.: Bürgermeister Siegfried Nagl, Max Mazelle und Alexander Jodl vor dem neu beklebten Stand 3.© Stadt Graz/Hinterleitner

Ein attraktives, zeitloses Design, das sich harmonisch in die Umgebung der Grazer Altstadt einfügt und BesucherInnen sowie GrazerInnen einen konkreten Nutzen stiftet - das war die Vorgabe für die Neugestaltung der Marktstände am Hauptplatz. 24 Foto-Sujets zieren künftig die in die Jahre gekommenen Seitenwände der gesamt 12 Stände. Im Fokus stehen Detailaufnahmen heimischer Sehenswürdigkeiten, auf die mit weiterführenden Informationen, einer Vollbildaufnahme und einer Wegbeschreibung in englischer und deutscher Sprache neugierig gemacht wird. „Als UNESCO Weltkulturerbe zieht die Grazer Altstadt nicht nur zahlreiche Touristinnen und Touristen, sondern auch die Grazerinnen und Grazer an. Die zentral gelegenen Marktstände sind dabei eine Visitenkarte der Stadt und laden mit der neuen Beklebung ab sofort ein, die Sehenswürdigkeiten unserer Stadt zu entdecken", informiert der Initiator der Neugestaltung Bürgermeister Siegfried Nagl.

Der Sprecher der Marktstandbetreiber am Hauptplatz Alexander Jodl zeigt sich begeistert: „Wir freuen uns sehr, dass nach so langer Zeit die Initiative ergriffen wurde und der schönste Platz in Graz mit zeitgemäßen Sujets neu geschmückt wird. Im Namen aller Händlerinnen und Händler lade ich herzlich dazu ein, den nächsten Sonntagabend-Spaziergang in der Grazer Altstadt in neuer Atmosphäre zu genießen."

Umgesetzt von der Abteilung für Kommunikation der Stadt Graz in Abstimmung mit der Graz Tourismus Gesellschaft wurden die ersten Stände am kommenden Wochenende gestaltet. Bis Ende Juli ist die Realisierung des Neuauftrittes - so das Wetter mitspielt - an allen Ständen abgeschlossen. „Ein großes Dankeschön all jenen Stellen, die den neuen Look der Markstände ermöglicht haben. Insbesondere der Altstadtsachverständigenkommission, der Bau- und Anlagenbehörde sowie dem Markt- und Straßenamt. Außerdem der GBG für die Reinigung der Stände sowie der achtzigzehn für Konzeption und Beklebung", so Max Mazelle, Leiter der Abteilung für Kommunikation der Stadt Graz. Zeitgleich richtet Mazelle einen Appell an die heimischen „Graffiti-AktivistInnen" die neue Beklebung nicht wieder missbräuchlich als Austragungsort für deren Kreativität zu verwenden.

Video zur Beklebung

So sehen die neuen Standl aus

Die neu gestalteten Markstände am Hauptplatz © Stadt Graz/FischerMarktstandbetreiber Julia Gottesheim, Alexander Jodl (r.) sowie der städtische Kommunikationsleiter Max Mazelle freuen sich auf das neue Design © Stadt Graz/FischerDie neu gestalteten Markstände am Hauptplatz © Stadt Graz/FischerDie neu gestalteten Markstände am Hauptplatz © Stadt Graz/FischerDie neu gestalteten Markstände am Hauptplatz © Stadt Graz/FischerDie neu gestalteten Markstände am Hauptplatz © Stadt Graz/FischerDie neu gestalteten Markstände am Hauptplatz © Stadt Graz/FischerDie neu gestalteten Markstände am Hauptplatz © Stadt Graz/Mazelle

Zweisprachige Infos und Fotos mit ruhigem Farbverlauf

Vom Uhrturm über Mausoleum und Kunsthaus bis hin zur Doppelwendeltreppe bilden die Beklebungen die 12 beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt ab. Markante Detailaufnahmen machen insbesondere auch die TouristInnen neugierig und laden zum Rätseln und zur Auseinandersetzung mit der Sehenswürdigkeit ein.

Besonderes Augenmerk wurde bei der Realisierung auf einen sanften Farbverlauf des Gesamtensembles der neuen Beklebungen, der zur historischen Umgebung passt, gelegt, damit diese sowohl aus der Vogelperspektive als auch vom Hauptplatz aus ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Anlass zur Neubeklebung waren die verschmutzten und mit Graffiti überzogenen alten Folienbeklebungen eines temporären Kunstprojektes aus dem Jahr 2005, die nach 15 Jahren durch Wind und Wetter stark beansprucht waren.

Die Gestaltung der Sujets wurde in enger Abstimmung mit den StandbetreiberInnen und deren Erfahrungen aus unzähligen Gesprächen mit GrazerInnen und internationalen TouristInnen umgesetzt und wurde in Absprache mit der Altstadtsachverständigenkommission auf zwei Jahre zeitlich befristet.

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