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SozialCard: Schulbeihilfe für über 2.000 Kinder

03.08.2020
Sozialstadtrat Kurt Hohensinner © Stadt Graz/Fischer
Sozialstadtrat Kurt Hohensinner© Stadt Graz/Fischer

„Die SozialCard ist ein wichtiger Beitrag der Stadt Graz zu einem funktionierenden Sozialsystem. Als Sozialstadtrat ist es mir besonders wichtig jene zu unterstützen, die sich nicht selbst helfen können", so Sozialstadtrat Kurt Hohensinner, „unser Auftrag an die SozialCard ist nicht nur jener, finanzielle Hilfestellungen zu geben, sondern vor allem auch Menschen mit geringem Einkommen ein möglichst großes Maß an gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen." Die Reform der SozialCard ist eines der großen Leitprojekte der schwarz-blauen Stadtregierung im Sozialbereich.

131.000 Euro für sozial schwache Familien

Noch ist nicht im Detail klar, wie der Schulstart im heurigen Jahr ablaufen wird. Klar ist aber, dass es auch heuer wieder Familien gibt, für die der Ankauf von Schulmaterialien aufgrund der finanziellen Situation schwierig ist. Genau für diese Fälle wurde die Schulbeihilfe im Rahmen der SozialCard eingerichtet. „Im vergangenen Jahr haben wir die Schulbeihilfe sogar um 20 Prozent von 50 auf 60 Euro pro Kind erhöht", weiß Hohensinner, „die Umsetzung erfolgt auch heuer wieder mittels Sodexo Sachgutscheinen. Wir wollen, dass das Geld dort ankommt, wo es auch wirklich hin soll. Nämlich bei den Kindern." Deshalb ist der Kreis der Einlösestellen auch an den Zweck der Leistung angepasst. Der Kreis der Akzeptanzpartner ist bei der Schulbeihilfe daher ein sehr eingeschränkter. Es geht darum sicherzustellen, dass das Geld tatsächlich für Schulartikel bzw. Schreibwaren, etc. verwendet wird. Insgesamt stehen 27 Geschäfte zur Verfügung. Diese beinhalten sowohl kleinere Papierfachhändler, als auch die großen Ketten Pagro, Libro, Müller und Interspar (Hinweis: Bei Interspar ist der Gutschein ebenfalls auf das Schreibwarensortiment begrenzt, es können also keine Lebensmittel o.Ä. gekauft werden.).

Unterstützung für über 2.000 Kinder

Für den Erhalt der Schulbeihilfe war keine Online-Beantragung notwendig. Jeder SozialCard-Bezieher, der ein schulpflichtiges Kind nachweisen konnte, bekommt die Schulbeihilfe-Gutscheine automatisch per Post zugesandt. Die Zustellung sollte bis 31. Juli abgeschlossen sein, damit die Familien auch ausreichend Zeit haben die Schulartikel vor Schulstart einzukaufen. Für die heurige Schulaktion anspruchsberechtigt sind 2.183 Kinder in 1.254 Haushalten. Die Kosten für die Schulaktion belaufen sich auf rund 131.000 Euro.

Michael Wildling

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