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Reininghaus zieht an

Der neue Stadtteil Reininghaus blüht auf

01.04.2022

Immer mehr Wohnungen, öffentliche Flächen und Infrastruktur sind fertig. So wurden bereits mehr als 1.400 Wohnungen errichtet, in die rund 2.500 Neoinhaber:innen bzw. Mieter:innen eingezogen sind.

Aber auch Unternehmer:innen der unterschiedlichsten Branchen haben ihre Büros und Geschäfte in Reininghaus bereits eröffnet oder werden dies in Kürze tun. Die Palette reicht dabei von Physiotherapie, Zahnarztpraxis, Kosmetikstudio, Planungs- und Immobilienbüros, Softwarefirmen und Marketingagenturen, einem Tanzstudio, einer Möbelwerkstätte bis hin zu gemeinnützigen Betrieben wie Kindergärten und der Lebenshilfe. Zudem ziehen noch heuer in den sogenannten Sockelzonen Bäckereien und im nächsten Jahr ein Spar-Supermarkt sowie ein Kiosk ein.

Im Vollausbau, geplante Fertigstellung 2025, werden auf den Reininghausgründen 10.000 bis 12.000 Menschen leben und arbeiten. In den kommenden Jahren eröffnen unter anderem zwei Hotels, ein Tagungszentrum, Apotheken und weitere Geschäfte. Das zentrale Geschäftsquartier (Q2) ist bereits zu mehr als 70% vermietet. Doch auch für Bildung, Kunst, Kultur und Begegnung (Zentrum ist die Tennenmälzerei) bietet Reininghaus genügend (Frei-)Raum.

Förderungen für Unternehmen warten

Das Potenzial dieses neuen Viertels ist besonders für Unternehmen und Gewerbetreibende interessant. Aus dem ehemaligen Brauerei-Areal entsteht ein lebendiger, junger Stadtteil. So groß wie 73 Fußballfelder, so viele Bewohner:innen wie Leibnitz und so nah beim Zentrum: Reininghaus stellt das modernen Pendant zur historischen Grazer Altstadt dar, bildet das Gleichgewicht zwischen Alt und Neu. Die Entwicklung eines Stadtteils in dieser Dimension hat natürlich auch einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der gesamten Grazer Wirtschaft und unmittelbare Auswirkungen auf das Wachstumspotenzial von bestehenden wie neuen Unternehmen. „Zu einem qualitativ hochwertigen Stadtteil gehört mitunter eine florierende und vielseitige Wirtschaft. Unser Ziel ist es, die Sockelzone mit einem bunten Branchenmix von Unternehmen zu beleben", so Wirtschaftsstadtrat Günter Riegler.

„Daher werden seitens der Grazer Wirtschaftsabteilung (A15) monetäre Anreize mittels Förderungen geschaffen, um diesen vitalen Branchenmix zu erreichen. Der Fokus liegt dabei auf Unternehmen, deren Geschäftsmodelle sich an den Leitbegriffen klimafreundlich, nachhaltig und innovativ orientieren. Drei Jahre lang erhalten Fördernehmer:innen einen finanziellen Zuschuss zur Miete, der im ersten Jahr bis zu 50 % der Netto-Miete beträgt", erklärt Andrea Keimel, Leiterin der Wirtschaftsabteilung.