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Genussplatz Lustbühel: Pächtersuche gestartet

05.02.2026
Genussplatz Lustbühel
Genussplatz Lustbühel© Stadt Graz/Fischer
Genussplatz Lustbühel
Genussplatz Lustbühel© Stadt Graz/Fischer
Lustbühel
Lustbühel© Untersweg

Der Genussplatz Lustbühel soll auch künftig ein gastronomischer Treffpunkt bleiben. Die Stadt Graz hat entschieden, dass im „Biodiversitätszentrum Lustbühel - Landwirtschaft erleben" weiterhin eine gastronomische Grundversorgung angeboten wird. Nach der Rückgabe der Buschenschank durch Frau Grebenz mit Ende 2025 startet die GBG nun offiziell die Suche nach einer neuen Betreiberin bzw. einem neuen Betreiber.

„Grundsätzlich ist es unser Ziel, am Lustbühel wieder einen Buschenschank zu eröffnen. Uns ist jedoch bewusst, dass es schwierig sein könnte, einen landwirtschaftlichen Betrieb dafür zu finden. Sollte stattdessen ein Gastronomiebetrieb entstehen, wünschen wir uns ein einfaches, gemütliches Konzept, in das man bei einem Ausflug gerne einkehrt", betont Beteiligungsstadtrat Manfred Eber.

Seit der Rückführung in städtische Verantwortung im Jahr 2022 hat sich der Lustbühel zu einem beliebten Ort entwickelt, an dem Menschen jeden Alters Natur, Bewegung und Gemeinschaft erleben können. Mit der neuen Verpachtung soll diese Entwicklung weitergeführt und gestärkt werden.

Mögliche Betriebskonzepte
Für die künftige Nutzung sind zwei Varianten vorgesehen:

  • klassischer Buschenschank - dieser darf ausschließlich durch einen Landwirt oder eine Landwirtin geführt werden

  • Gastgewerblicher Betrieb („Heuriger") - hierfür ist eine Betriebsstättengenehmigung inklusive notwendiger Investitionen erforderlich

Unabhängig vom Modell wünscht sich die Stadt ein bodenständiges, gemütliches Gastronomiekonzept mit Buschenschank-Charakter, das sich gut in das Ausflugsziel Lustbühel einfügt.

Ablauf und Zeitplan
Interessierte werden eingeladen, ihre Interessensbekundung bis 28. Februar per E-Mail an gbg@gbg.graz.at zu senden. Der weitere Ablauf:

  • Besichtigungstermine: 6. und 13. März

  • Abgabe der Konzepte: bis 31. März

  • Jurysitzung: 15. April

  • Entscheidung: spätestens 15. Mai

Die Pächtersuche unterliegt nicht dem Bundesvergaberecht. Der Start des neuen Betriebs ist für Herbst 2026, idealerweise rund um das Erntedankfest am 1. Oktober, geplant.

Zurück in städtischer Verantwortung
„Es war mir wichtig, dass wir den Lustbühel im Jahr 2022 wieder in städtische Verantwortung genommen haben. Heute sieht man, wie gut das war. Hier erleben Menschen jeden Alters Natur, Bewegung und Gemeinschaft. Mein Dank gilt dem engagierten und kompetenten Team am Lustbühel, das hier täglich mit Herz arbeitet. Ich möchte mich insbesondere bei Frau Grebenz für ihr langjähriges Engagement bedanken und lade interessierte Pächterinnen und Pächter ein, diesen besonderen Ort mit einem passenden Konzept weiterzuentwickeln", so Eber. 

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