Am 8. Februar 2001 beschloss der Grazer Gemeinderat einstimmig die Grazer Menschenrechtserklärung. Damit erhielten die Bemühungen, die Menschenrechte im Alltag zu verankern, eine solide Basis, begleitet vom Menschenrechtsbeirat, der jährlich einen Menschenrechtsbericht erstellt. Dieser liegt nun für 2025 vor und wird im kommenden Gemeinderat präsentiert.
Von 2.-5. Februar fand die vom Grazer UNESCO-Zentrum zur Förderung der Menschenrechte in Gemeinden und Regionen veranstaltete Internationale Akademie „Menschenrechte finden Stadt" zum Thema menschenrechts-basierte Budgeterstellung statt. Bürgermeisterin Elke Kahr diskutierte zum Abschluss mit Vertreterinnen des Europarates, des Internationalen Städtebundes und der Vereinten Nationen darüber, welche Möglichkeiten die Kommunen haben, um bei Finanzierung und Förderung die Bedürfnisse der Menschen zu berücksichtigen, Ausgrenzung zu verhindern und Armut zu bekämpfen.
"ECCAR"-Award für Graz

Schwerpunktthema des 18. Menschenrechtsberichts ist „Diversitätsmanagement/ Vielfalt im kommunalen Dienst". Darüber hinaus wurde die „Menschenrechtslage in Graz" aus verschiedenen Blickwinkeln analysiert. Stellungnahmen aus Politik, Verwaltung, Initiativen und Einrichtungen wurden einbezogen und Empfehlungen vorgelegt.
Der Menschenrechtsbericht 2025 ist wieder in 2 Print-Versionen in Langform sowie in Kurzversion in einfach verständlicher Sprache sowie online über graz.at/menschenrechtsbericht2025 verfügbar.
Ein weiteres Jubiläum betrifft die Europäische Städtekoalition gegen Rassismus ECCAR, bei der die Stadt Graz seit 20 Jahren Mitglied ist. In Rahmen der Generalversammlung im Herbst wurde die Stadt Graz für das 2007 eingeführte Wahlkampfmonitoring mit dem ECCAR-Award ausgezeichnet. Die offizielle Übergabe des Preises erfolgt am 2. März durch ECCAR-Präsident Benedetto Zacchiroli im Grazer Rathaus.
