Die Tour of Austria kehrt 2026 nach Graz zurück. Nach dem erfolgreichen Grand Depart im Jahr 2017 wird die steirische Landeshauptstadt erneut Austragungsort für den Start der renommierten Radrundfahrt sein. Am 7. Juli 2026 beginnt die 75. Ausgabe mit einer Teampräsentation am Mariahilfer Platz, gefolgt von der ersten Etappe am 8. Juli, die über 188 Kilometer durch die Südsteiermark nach Gamlitz führt.
An der Tour nehmen 22 Teams teil, was eine Erweiterung gegenüber den Vorjahren darstellt. Die erste Etappe gilt als anspruchsvoll und wird voraussichtlich in der malerischen Weinregion Südsteiermark entschieden. Vertreter der Stadt Graz betonten die Bedeutung der Veranstaltung für die sportliche Identität der Stadt und den positiven wirtschaftlichen Effekt. Die Tour of Austria umfasst insgesamt fünf Etappen mit einer Gesamtlänge von 845 Kilometern und 11.024 Höhenmetern, bevor sie am 12. Juli in Wien endet.

Das Rad der Zeit hat sich zugunsten von Graz weitergedreht: Erstmals nach 2017 geht die Eröffnung der „Tour of Austria", der ehemaligen Österreich-Radrundfahrt, wieder in der steirischen Landeshauptstadt über die Bühne oder besser: über das Pflaster.
Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden heute im Kunsthaus alle Details und die Strecke präsentiert. 22 Teams sind heuer erstmals dabei, zwei mehr als in den vergangenen Jahren.
Für Graz ist es nicht nur eine schöne Rückkehr der Tour, sondern auch Erinnerungen an die Premiere 1949 werden wach. Der Grand Depart der 75. Ausgabe erfolgt am 7. Juli mit der Teampräsentation am Mariahilfer Platz ab 18:30 Uhr. Ebendort fällt am Tag darauf, am 8. Juli, der Startschuss zur 188 Kilometer langen Auftaktetappe nach Gamlitz entlang der südsteirischen Weinstraße. Keine einfache erste Etappe, die vermutlich erst auf der Schlussrunde im Rebenland entschieden wird, wie die Expert:innen heute meinten. Denn kurz vor dem Ziel in Gamlitz ist bei einer zünftigen Bergwertung noch einiges an Muskelkraft gefragt.
Ein Sieger steht jedoch jetzt schon fest: die wunderschöne Kulisse von Graz und der Südsteiermark, die, so formulierte es der Präsident des steirischen Radsportverbandes (LRV Steiermark), Gerald Pototschnig, jener der Toskana um nichts nachsteht. Für ihn geht mit dieser Streckenführung übrigens ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung.
Sporthauptstadt Graz wird ihrem Ruf gerecht
Stadtrat Manfred Eber war bei der heutigen Pressekonferenz in Vertretung von Bürgermeisterin Elke Kahr zu Gast und zeigte sich restlos begeistert, dass die Jubiläums-Tour in Graz ihren Ausgang nimmt: „Es ist eine große Freude für uns. Das war es schon, als mich Tour-Direktor Thomas Pupp angerufen hat und mir mitteilte, dass Graz als Tour-Ausgangspunkt wieder ins Auge gefasst wird." Seinen Dank richtete Eber an alle, die für das Zustandekommen dieser Rückkehr verantwortlich zeichnen, und an all jene, die mithelfen, dass die Großveranstaltung reibungslos ablaufen kann: „Ich wünsche gutes Gelingen und vor allem eine unfallfreie Tour."
Sportstadtrat Kurt Hohensinner sieht Graz als Sporthauptstadt Österreichs wieder einmal bestätigt: „Wir sind Sporthauptstadt und wollen auch die sportlichste Stadt werden. Die Tour of Austria ist nicht nur ein tolles Rennen für die Profis, sondern auch eine Motivation für junge Menschen, in die Rennradpedale zu treten."
Der wirtschaftliche Effekt der Tour of Austria ist enorm. Sie erstreckt sich über insgesamt fünf Etappen - 845 Kilometer und 11.024 Höhenmeter gilt es für die Profis zu bewältigen. Ziel und Höhepunkt der Tour ist die Bundeshauptstadt Wien am 12. Juli.
