Kostenlose Rechtsberatung am Grazer Hauptplatz
Die Notariatskammer Steiermark bot heute am Grazer Hauptplatz kostenlose Rechtsberatung für die Bevölkerung an. Diese Tradition findet seit 15 Jahren großen Anklang. Im Fokus der Beratung standen Themen rund um Immobilien, Erbe und Vorsorge. Viele Bürger:innen informierten sich über Aspekte des Immobilienkaufs, wie Grundbuch und Steuern. Auch Fragen zu Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen wurden häufig gestellt.

Das hat schon Tradition und kommt bei den Grazer:innen gut an: Seit mittlerweile 15 Jahren ist eine Abordnung der insgesamt 82 steirischen Notariate zu Gast am Grazer Hauptplatz, um kostenlose Beratung und Information anzubieten. Auch heute war es wieder soweit, und das neue Präsidium der Notariatskammer für Steiermark, Präsident Martin Lux und Vizepräsidentin Marcella Handl, freute sich, bei der Eröffnung zahlreiche Vertreter:innen der Stadtpolitik begrüßen zu dürfen.
Bürgermeisterin Elke Kahr betonte, dass sie über die Jahre hinweg immer wieder Notar:innen getroffen habe, die sich sehr sozial gezeigt und entgegenkommend agiert hätten. Kahr drückte ihre Wertschätzung für die Berufsgruppe ebenso aus wie Stadtrat Kurt Hohensinner, der es so formulierte: „Es braucht heute klare Regeln, die verhindern, dass morgen Konflikte entstehen." Das Angebot hier sei niederschwellig und zeige der Bevölkerung, welche wichtigen Themen die steirischen Notar:innen abdecken. Ebenfalls anwesend war Stadträtin Claudia Unger und FPÖ-Spitzenkandidat René Apfelknab.
Am gefragtesten waren auch heute wieder die Bereiche Immobilien und Vorsorge. „Die Leute möchten wissen, was sie beim Immobilienkauf beachten müssen. Was im Grundbuch steht und welche Steuern anfallen, steht im Zentrum des Interesses", erzählt Stephan Plankensteiner, Mediensprecher der Notariatskammer. Auch der Themenbereich Erbe, Testament und Vorsorge für die Familie brennt den Grazer:innen unter den Nägeln. „Häufig werden Vorsorgevollmacht und Patient:innenverfügung verwechselt", so Plankensteiner.
