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Anwohner:innenparken startet in St. Leonhard

Größtes Anwohner:innenparkgebiet in Graz entsteht – Umsetzung bringt Entlastung für Bewohner:innen

21.04.2026
450 Stellplätze stehen nun ausschließlich Anwohner:innen zur Verfügung. Das neue Parkgebiet umfasst große Teile des Herz-Jesu-Viertels sowie angrenzende Bereiche Richtung Waltendorf.
450 Stellplätze stehen nun ausschließlich Anwohner:innen zur Verfügung. Das neue Parkgebiet umfasst große Teile des Herz-Jesu-Viertels sowie angrenzende Bereiche Richtung Waltendorf. © Stadt Graz

Mit heute tritt im Grazer Bezirk St. Leonhard das Anwohner:innenparken in Kraft. Nach dem Univiertel und dem Neutorviertel wird damit ein weiterer stark belasteter Stadtteil gezielt entlastet. Im Herz-Jesu-Viertel entsteht das bislang größte Anwohner:innenparkgebiet in Graz.

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner möchte das Anwohner:innenparken weiter ausweiten.
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner möchte das Anwohner:innenparken weiter ausweiten.© Cajetan Perwein

Rund 25 Prozent der bestehenden Stellplätze - etwa 450 Parkplätze - werden künftig für Bewohner:innen reserviert. Damit wird die gesetzlich vorgesehene Höchstgrenze ausgeschöpft. Die ersten Hinweistafeln werden ab heute im Gebiet aufgestellt. 

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner:

„Mit dem Anwohner:innenparken setzen wir einen weiteren Schritt, um den öffentlichen Raum in Graz fair zu verteilen. Menschen, die hier leben, sollen einen Parkplatz in Wohnnähe haben. Gerade in dicht bebauten Vierteln ist das für viele eine tägliche Herausforderung."

Das neue Parkgebiet umfasst große Teile des Herz-Jesu-Viertels sowie angrenzende Bereiche Richtung Waltendorf. Der Parkdruck ist dort seit Jahren besonders hoch - unter anderem durch Pendlerverkehr und Besucher:innen. Viele Bewohner:innen berichten, dass sie vor allem in den Abendstunden keinen Parkplatz mehr in Wohnungsnähe finden.

Bewährtes Modell wird weiter ausgerollt

Mit der Umsetzung in St. Leonhard wird das Anwohner:innenparken in Graz weiter ausgebaut. Bereits im Univiertel und im Neutorviertel wurde das Modell erfolgreich eingeführt.

„Wir sehen, dass Anwohner:innenparken dort wirkt, wo der Druck besonders hoch ist. Deshalb setzen wir diesen Weg konsequent fort und entlasten Schritt für Schritt weitere Stadtteile", so Schwentner.

Unkomplizierte Nutzung für Bewohner:innen

Für berechtigte Bewohner:innen entsteht kein zusätzlicher Antrag. Bestehende Ausnahmegenehmigungen gelten automatisch weiter. Auch Menschen mit Behinderung mit §29b-Ausweis können die reservierten Stellplätze nutzen. Die Stellplätze werden durch entsprechende Beschilderung klar gekennzeichnet.

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