Die Städte Graz und Maribor pflegen seit 1987 eine partnerschaftliche Beziehung. Anlässlich einer Veranstaltung im Kunsthaus Graz am 26. Mai 2026 trafen sich die Bürgermeister beider Städte, Elke Kahr und Aleksander Saša Arsenovič, um die Zusammenarbeit zu vertiefen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.
Maribor präsentierte sich als innovativer Wirtschaftsraum und Kulturstandort. Bürgermeister Arsenovič hob den Bau eines neuen Kulturzentrums und den Titel “Europäische Weinhauptstadt” hervor. Er bedankte sich auch für die österreichische Unterstützung bei der Erlangung der Unabhängigkeit vor 35 Jahren.
Bürgermeisterin Kahr betonte ihre persönliche Verbundenheit mit Maribor und erinnerte an positive Kindheitserinnerungen an die Stadt. Beide Politiker stimmten darin überein, dass die Veranstaltung einen erfolgreichen Auftakt für die geplanten Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft im Jahr 2027 darstellt.

Graz und Maribor verbindet viel. Seit 1987 auch eine offizielle Städtepartnerschaft. Im Hinblick auf diese sind bereits die Vorbereitungen für einen gemeinsamen Festakt angelaufen.
Gestern, am 26. Mai 2026, traf man sich im Kunsthaus, um im Rahmen einer Veranstaltung mit Diskussion über mögliche weitere gemeinsame Aktivitäten und eine noch engere Zusammenarbeit zu sprechen. Maribors Bürgermeister Aleksander Saša Arsenovič präsentierte seine Stadt und ihre Vorteile und freute sich, seine Grazer Amtskollegin Elke Kahr zu treffen.
Bürgermeisterin Kahr bedankte sich und verlieh ihrer Liebe zu Maribor Ausdruck: „Ich habe gute Erinnerungen an die Stadt. Als Sechsjährige war ich schon mit meinen Eltern dort im Kino. Am Hauptplatz gab es ein Geschäft für Häuslbauer-Bedarf. Da haben wir oft eingekauft. Ich erinnere mich gut daran", schmunzelte die Bürgermeisterin.
Arsenovič berichtete vom Innovationsgeist, der in seiner Stadt tonangebend ist. Aktuell werde gerade ein neues Kulturzentrum errichtet und, so erklärte er stolz: „Wir sind europäische Weinhauptstadt." Der Bürgermeister vergaß aber auch nicht, Österreich zu danken: „Vor 35 Jahren, als wir unsere Selbstständigkeit errungen haben, haben uns die Österreicher:innen im Rahmen von ‚Nachbar in Not‘ geholfen. Das vergessen wir nicht."
Die Veranstaltung, die beide Bürgermeister als „Blick zu den Nachbarn" bezeichneten, sei ein gelungener Auftakt für die Feierlichkeiten 2027 - darüber war man sich einig.
