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Internationaler Tag der Nachbarschaft

Mit einem bunten Programm in allen Stadtteilzentren wurde der Tag der Nachbarschaft begangen.

29.05.2026

Die Stadt Graz hat am 29. Mai 2026 den Internationalen Tag der Nachbarschaft mit einem umfangreichen Programm in den Stadtteilzentren gefeiert. Ziel der Stadtteilarbeit ist es, das Zusammenleben der Menschen zu fördern und Einsamkeit entgegenzuwirken. Diese Arbeit begann im Jahr 2012 mit ersten Einrichtungen in der Triestersiedlung und Eggenlend und hat sich seitdem auf fast alle Bezirke der Stadt ausgeweitet.

Bürgermeisterin Elke Kahr betont die Wichtigkeit der Stadtteilarbeit, die durch budgetäre Mittel der Stadt und das Engagement von Mitarbeiter:innen und Ehrenamtlichen ermöglicht wird. Die Zentren bieten vielfältige, niedrigschwellige Angebote für alle Altersgruppen. Das Friedensbüro-Team koordiniert die Einrichtungen, die eng mit Bezirksräten und Magistratsabteilungen zusammenarbeiten.

Ein Beispiel für die Aktivitäten ist der neue Pavillon im Volksgarten, der seit Mai 2026 mit einem bunten Programm bespielt wird, das von Strickkursen bis zu Malkursen reicht. Im Mittelpunkt steht dabei die Begegnung und der Austausch zwischen den Menschen.

Bürgermeisterin Elke Kahr (r.) vor dem neuen Stadtteil-Kiosk im Volksgarten. Der Internationale Tag der Nachbarschaft wurde mit einem geselligen Beisammensein begangen.
Bürgermeisterin Elke Kahr (r.) vor dem neuen Stadtteil-Kiosk im Volksgarten. Der Internationale Tag der Nachbarschaft wurde mit einem geselligen Beisammensein begangen. © Stadt Graz/Fischer

Am heutigen 29. Mai 2026, dem Internationalen Tag der Nachbarschaft, öffneten in Graz sämtliche Einrichtungen der Stadtteilarbeit ihre Türen. 

Vor mehr als zwei Jahrzehnten begannen erste Aktivitäten der Stadtteilarbeit in Graz mit dem Ziel, das Zusammenleben der Menschen zu verbessern. Heute präsentiert sich die Stadtteil- und Nachbarschaftsarbeit vielfältig, getragen vom Engagement Einzelner und von Trägerorganisationen, unterstützt durch die budgetären Mittel der Stadt. Der heutige Tag bot Gelegenheit, diese kennenzulernen. 

Bürgermeisterin Elke Kahr betonte bei ihrem Besuch im Nachbarschaftskiosk im Volksgarten die Bedeutung der Stadtteilarbeit, die aus ihrer Sicht unverzichtbar ist: "Die Anfänge reichen bis 2012 und davor zurück. Damals waren wir in einer großen Runde in der Stadtregierung überzeugt, dass Gemeinwohlarbeit wichtig ist. Jene Einrichtungen in der Triestersiedlung und in Eggenlend waren die ersten, dann folgten SMZ Jakomini und Liebenau. Heute haben wir bis auf die Innenstadt und Puntigam in jedem Bezirk mindestens ein Stadteil- oder Nachbarschaftszentrum oder einen Stadtteiltreff. Je nach den Bedürfnissen vor Ort. Die Richtlinien wurden 2015 beschlossen, um auch die Budgetbedeckung sicherzustellen", erzählt die Bürgermeisterin. 

Der Anspruch ist bis heute gleich geblieben: Die Nachbarschaft zusammenzuführen, unterschiedlichste, niederschwellige Angebote für alle Altersgruppen zu bieten: "Nachbarschaftsarbeit ist Arbeit für das Miteinander und gegen die Einsamkeit", betont die Bürgermeisterin. 

In den Einrichtungen arbeiten neben angestellten Mitarbeiter:innen sehr viele Ehrenamtliche. Ihnen allen dankte Kahr für das Engagement. 

Beim Reden kommen die Leut z'amm

Und so liegt die Koordination der Einrichtungen in den Händen des Friedensbüro-Teams rund um Jutta Willfurth, angesiedelt sind die Zentren und Treffs im Wohnungsamt, bei Wohnen Graz. Ein gutes Netzwerk, enge Zusammenarbeit mit dem Bezirksrat und den Magistratsabteilungen ermöglicht eine umfassende Tätigkeit, die für jede und jeden etwas Passendes im Programm hat. Das zeigte sich auch heute im nagelneuen Pavillon im Volksgarten. Diesen hat die Stadt erworben und seit 1. Mai wird er mit einem bunten Programm bespielt. Da ist von Stricken (donnerstags), über Bikini-Akt-Malerei und Gartln alles mögliche dabei. Und natürlich steht die Begegnung im Vordergrund - ganz nach dem Motto "Beim Reden kommen die Leut z'amm".

Am Internationalen Tag der Nachbarschaft herrschte in und rund um den Pavillon reges Treiben. Es wurde gespielt, Kaffee getrunken, getrascht und gelacht. Mittendrin die strahlende Bürgermeisterin, deren Herz noch immer so heftig für die Stadtteilarbeit schlägt wie am Anfang. 

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