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StadtDialog #09: Innenstadt lebt

28.05.2026

Die Grazer Innenstadt soll auch zukünftig ein attraktiver Ort zum Leben, Arbeiten, Einkaufen und Verweilen bleiben. Dies war das Thema des neunten StadtDialogs, der von der Stadt Graz, der Kammer der Ziviltechniker:innen und dem Haus der Architektur organisiert wurde. Experten betonten die besondere Vielfalt und Lebensqualität der Stadt, aber auch die Herausforderungen durch veränderte Konsum- und Mobilitätsgewohnheiten.

Im Fokus standen Vorträge zur Stadtplanung und zum Citymanagement, die aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen für die Innenstadt aufzeigten. Ein Architekt aus Ljubljana teilte internationale Erfahrungen zur Belebung historischer Stadtzentren. Die anschließende Diskussion behandelte Leerstände, die Bedeutung des öffentlichen Raums und die Balance zwischen verschiedenen Nutzungen. Das Projekt zur Neugestaltung des Tummelplatzes wurde ebenfalls vorgestellt.

Der StadtDialog ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen, die sich mit zukunftsweisenden Themen für Graz befassen. Auf der Webseite sind Aufzeichnungen früherer Dialoge zu Themen wie Koralmbahn, Stadtökologie und Radverkehr verfügbar.

Die Zukunft der Innenstadt: Bertram Werle, Gustav Spener und Karin Oberhuber (v. l.) luden zum Dialog.Die Zukunft der Innenstadt: Moderator Wolf-Timo Köhler, Aleksander S. Ostan (vone, v. l.), Elisa-Maria Steinberger und Bernhard Inninger (hinten, v. l.)Die Zukunft der Innenstadt: Bernhard Inninger und Elisa-Maria SteinbergerDie Zukunft der Innenstadt: Tummelplatzplaner Architekt Wolfgang TimmerDie Zukunft der InnenstadtDie Zukunft der InnenstadtDie Zukunft der InnenstadtDie Zukunft der InnenstadtDie Zukunft der InnenstadDie Zukunft der InnenstadtDie Zukunft der InnenstadtDie Zukunft der InnenstadtDie Zukunft der Innenstadt:Die Zukunft der InnenstadtDie Zukunft der Innenstadt: Aleksander S. OstanDie Zukunft der Innenstadt: Bertram Werle, Gustav Spener und Karin Oberhuber (v. l.) luden zum Dialog.Die Zukunft der Innenstadt: Bertram Werle, Gustav Spener und Karin Oberhuber (v. l.) luden zum Dialog.Die Zukunft der Innenstadt: Bertram Werle, Gustav Spener und Karin Oberhuber (v. l.) luden zum Dialog.Die Zukunft der Innenstadt: Bertram Werle, Gustav Spener und Karin Oberhuber (v. l.) luden zum Dialog.

Wie kann die Grazer Innenstadt auch in Zukunft ein lebendiger Ort zum Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Verweilen bleiben? Mit dieser Frage beschäftigte sich der neunte StadtDialog, zu dem die Stadt Graz, die Kammer der Ziviltechniker:innen für Steiermark und Kärnten sowie das Haus der Architektur ins Joanneumsviertel eingeladen hatten. Moderiert wurde der Abend von Wolf-Timo Köhler.

Nach der Begrüßung durch Gemeinderat Karl Dreisiebner in Vertretung der erkrankten Bürgermeisterin-Stellvertreterin Judith Schwentner eröffneten Karin Oberhuber, Geschäftsführerin des Hauses der Architektur, Stadtbaudirektor Bertram Werle sowie Gustav Spener, Präsident der Kammer der Ziviltechniker:innen für Steiermark und Kärnten, den Abend mit persönlichen Einschätzungen zur Entwicklung der Grazer Innenstadt.

Karin Oberhuber betonte die besondere Vielfalt und Lebendigkeit der Stadt: „Gerade die Mischung aus historischer Altstadt, zeitgenössischer Architektur und den unterschiedlichen Vierteln macht Graz so besonders. Viele Touristinnen und Touristen entdecken die Stadt heute weit über die klassischen Innenstadtbereiche hinaus – etwa entlang der Mariahilfer Straße bis zum Lendplatz. Dort findet man Geschäfte, Lokale und Orte, die man eben nicht überall findet."

Auch Stadtbaudirektor Bertram Werle hob die Bedeutung der Innenstadt als sozialen und identitätsstiftenden Raum hervor: „Städte stehen derzeit weltweit vor großen Veränderungen. Der Handel verändert sich massiv, viele Funktionen verlagern sich ins Internet. Umso wichtiger wird der öffentliche Raum als Ort der Begegnung. Menschen suchen Plätze, an denen sie sich wohlfühlen und einander treffen können. Genau darin liegt die große Chance historischer Innenstädte. Graz verfügt mit seiner gewachsenen Struktur, den kurzen Wegen und den vielfältigen öffentlichen Räumen über große Qualitäten, auf die wir aufbauen können. Gleichzeitig braucht dieser Wandel aktive Gestaltung: Es geht darum, öffentliche Räume klimaorientiert weiterzuentwickeln, Aufenthaltsqualität zu schaffen und die Innenstadt als lebendigen Lebensraum für unterschiedliche Bedürfnisse attraktiv zu halten."

Gustav Spener verwies auf die hohe Lebensqualität in Graz und den Blick von außen auf die Stadt: „Manchmal geht in den Diskussionen ein wenig unter, wie lebenswert Graz eigentlich ist. Wenn internationale Gäste nach Graz kommen, sind sie oft beeindruckt von der Qualität der Stadt, ihrer Architektur und ihrer Atmosphäre. Gleichzeitig ist klar, dass wir weiter an Lösungen arbeiten müssen, um die Innenstadt auch langfristig attraktiv zu halten."

Im Mittelpunkt des Abends standen zwei Impulsvorträge. Unter dem Titel „Erlebnisraum Innenstadt. Wie Stadtplanung und Citymanagement gemeinsam Zukunft gestalten können" präsentierten Bernhard Inninger, Leiter des Stadtplanungsamtes Graz, und Elisa-Maria Steinberger, Leiterin des Citymanagements Graz, aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Maßnahmen für die Grazer Innenstadt. Dabei wurden unter anderem Fragen der Aufenthaltsqualität, der Nutzung öffentlicher Räume sowie die Auswirkungen veränderter Konsum- und Mobilitätsgewohnheiten thematisiert.

Internationale Perspektiven brachte anschließend Architekt und Stadtplaner Aleksander S. Ostan mit seinem Vortrag „Die Altstadt Ljubljanas – zwischen Geschichte und Gegenwart: Was verleiht dem urbanen Leben seine Lebendigkeit?" ein. Anhand der Entwicklung der slowenischen Hauptstadt zeigte er auf, wie öffentlicher Raum, Stadtgestaltung und Nutzungsmischung zur Belebung historischer Innenstädte beitragen können, welche positiven aber auch unerwünschten Begleiterscheinungen damit einhergehen.

Im Anschluss diskutierten die Vortragenden gemeinsam mit dem Publikum über Chancen und Herausforderungen der Innenstadtentwicklung. Dabei ging es unter anderem um Leerstände, die Rolle des öffentlichen Raums, Aufenthaltsqualität sowie die Balance zwischen Handel, Gastronomie und urbanem Leben.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion stellte Architekt Wolfgang Timmer zudem das derzeit in Umsetzung befindliche Projekt am Tummelplatz vor und gab einen kurzen Ausblick auf die geplante Neugestaltung dieses zentralen Innenstadtbereichs.

Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.Beim 9. StadtDialog stand das Thema Innenstadt im Zentrum.

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