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TIGERMÜCKEN-UPDATE: Nach den Regenfällen steigt die Population

19.08.2026

Nach den Regenfällen steigt die Tigermückenbelastung in Graz wieder deutlich an. Der Anstieg kommt mit etwas Verzögerung: Tigermücken legen ihre Eier knapp oberhalb der Wasserlinie ab. Die Eier können lange Trockenperioden überstehen. Steigt der Wasserstand nach Regen wieder an, schlüpfen die Larven. Bei sommerlichen Temperaturen können sich daraus innerhalb von rund zehn bis 14 Tagen erwachsene Mücken entwickeln. Deshalb ist es besonders wichtig, mögliche Brutstätten rund um Haus, Garten, Innenhof, Terrasse und Balkon auf Eier und Larven zu kontrollieren.

Was Sie jetzt tun können

Schon kleine Mengen stehenden Wassers reichen Tigermücken zur Vermehrung. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig:

  • Blumentopf-Untersetzer und Übertöpfe
  • Kübel, Eimer und Gießkannen
  • Regentonnen und Wasserfässer
  • Vogeltränken
  • Planschbecken und wenig genutzte Pools
  • Abdeckplanen
  • Dachrinnen und Regeneinläufe
  • Kinderspielzeug und andere Gegenstände, in denen sich Wasser sammeln kann

 

Wasser sollte möglichst einmal pro Woche vollständig ausgeleert werden. Behälter anschließend auswischen oder reinigen. Denn die Eier der Tigermücke haften oft knapp oberhalb der Wasserlinie und können dort auch längere Trockenperioden überstehen. Regentonnen sollten dicht verschlossen oder mit einem feinmaschigen Netz abgedeckt werden. Behälter, die nicht benötigt werden, am besten trocken und umgedreht lagern. Kann Wasser nicht entfernt werden, kann je nach Einsatzbereich eine Behandlung mit BTI sinnvoll sein.

Stadt Graz setzt Bekämpfung fort

Auch die Stadt Graz setzt ihre Maßnahmen gegen die Asiatische Tigermücke fort. Dazu gehören die Kontrolle und Behandlung bekannter Brutstätten im öffentlichen Raum, Monitoring mit Fallen, Begehungen in besonders betroffenen Gebieten sowie Information und Beratung der Bevölkerung. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes sind zudem in betroffenen Gebieten unterwegs und unterstützen bei der Suche nach möglichen Brutstätten auf Privatgrundstücken.
Wichtig: Bei diesen Begehungen geht es um Beratung und Unterstützung. Ziel ist es, gemeinsam Brutstätten zu finden und zu beseitigen. Wir kommen nicht zum Strafen.

 In ausgewählten Bereichen kommt außerdem die Sterile-Insekten-Technik, kurz SIT, zum Einsatz. Dabei werden sterile Tigermückenmännchen freigesetzt. Paaren sie sich mit Weibchen, entstehen keine lebensfähigen Nachkommen.

Eine umfassenden Überblick über die Maßnahmen der Stadt Graz erhalten Sie hier: Tigermückenmanagement 2026

Gemeinsam lässt sich die Belastung verringern

Die Asiatische Tigermücke legt meist nur kurze Strecken zurück. Maßnahmen im eigenen Garten oder Innenhof können deshalb unmittelbar etwas bewirken.

Besonders wirksam ist es, wenn alle gemeinsam in der Nachbarschaft mitmachen und regelmäßig mögliche Wasserstellen kontrollieren.

Ausführliche Informationen zur Tigermücke erhalten Sie hier: Tigermücken in Graz. Sie haben Fragen dann melden Sie sich gern unter tigermuecke@stadt.graz.at. Wir bitten dabei jetzt schon um etwas Geduld, da uns zur Zeit sehr viele Anfragen erreichen. Wir bearbeiten jede einzelne Nachricht ausführlich und so rasch wie möglich.

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