Gedenken an Franz Hasiba, ehemaligen Bürgermeister von Graz
Im Rahmen einer feierlichen Gedenkfeier wurde dem am 2. August 2026 verstorbenen ehemaligen Bürgermeister Franz Hasiba gedacht. Die Veranstaltung fand vor der Gemeinderatssitzung statt und wurde von Bürgermeisterin Elke Kahr moderiert. Anwesend waren Mitglieder der Familie, Angehörige, Gemeinderät:innen sowie Ehrengäste wie Hermann Schützenhöfer und Manuela Khom.
Bürgermeisterin Kahr würdigte Hasiba als einen sachlichen, pflichtbewussten und ausgeglichenen Politiker, der sich stets für die Menschen eingesetzt habe. Sie betonte seine Verbundenheit zu Graz und seine Rolle als Vordenker. Auch Stadtrat Kurt Hohensinner hob Hasibas Beitrag zur Entwicklung des Modells Steiermark hervor, welches die Stadtidee von Graz maßgeblich beeinflusst habe. Er beschrieb ihn als einen verlässlichen Politiker, dessen Wort Gewicht hatte.
Die Gedenkfeier wurde musikalisch von Lothar Lässer mit dem Akkordeon begleitet. Nach der Schweigeminute lud Bürgermeisterin Kahr die Familie zu einem Beisammensein ein.
Am 2. August 2026 verstarb der ehemalige Bürgermeister der Stadt Graz, Franz Hasiba, einen Tag vor seinem 94. Geburtstag. Heute wurde ihm im Vorfeld der Gemeinderatssitzung gedacht. Dabei anwesend waren Mitglieder seiner Familie und Angehörige sowie Vertreter:innen des Gemeinderats.
Für die stimmungsvolle musikalische Umrahmung sorgte Lothar Lässer mit dem Akkordeon. Neben dem Porträt des Verstorbenen brannte eine Kerze in einem kleinen Blumengesteck.

Bürgermeisterin Elke Kahr begrüßte die Trauerfamilie, als Ehrengäste den ehemaligen Parteivorsitzenden LH a. D. Hermann Schützenhöfer und den Abgeordneten zum Bundesrat Ernest Schwindsackl in Vertretung der Parteivorsitzenden und Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom sowie alle anwesenden Gemeinderät:innen, bevor sie die Trauerrede verlas. "Viele von Ihnen waren ja auch bei der Verabschiedung in der Leonhardkirche anwesend. Wie viele Menschen sich dort versammelt hatten, zeigt ganz deutlich, was für eine außerordentliche Persönlichkeit Franz Hasiba gewesen ist." Als verlässlichen Gestalter, dessen Politik stets von Sachlichkeit, Pflichtbewusstsein und Ausgeglichenheit geprägt war, bezeichnete Kahr den von 1983 bis 1985 amtierenden Bürgermeister. "Franz Hasiba fühlte sich stets seiner Heimatstadt verbunden, war einer, der sich nicht in den Vordergrund drängte, sondern stets unaufgeregt Verantwortung getragen und Politik für die Menschen gemacht hat." Sein Tun wirke bis heute nach, war er doch stets neuen Ideen aufgeschlossen, galt als Zukunftsgestalter und Vordenker.
Als solchen bezeichnete ihn auch VP-Stadtrat Kurt Hohensinner: "Franz Hasiba war maßgeblich an der Entwicklung des Modells Steiermark beteiligt, das weit über die Landesgrenzen hinaus strahlte. Daraus ist dann die Stadtidee entstanden. Graz war damals eine Ideenschmiede. Die Modellschule hat in diesem geistigen Umfeld ihren Ursprung." Franz Hasiba habe Politik gemacht, die nie laut war, sein gegebenes Wort hatte Gewicht, auf ihn war Verlass und er wusste, dass Politik nur mit den Menschen funktioniert. "Wir sind dankbar für seine Ideen, für die Begegnungen mit ihm, die uns unvergessen bleiben. Ruhe in Frieden!"
Nach einer Schweigeminute und weiteren Akkordeonklängen lud Bürgermeisterin Kahr die Familie des Verstorbenen zu einem "kleinen" Beisammensein in das an den Gemeinderatssaal grenzende Baumkircherzimmer.



