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Gemeinderatssitzung vom 24. September 2026

Auszug aus den Beschlüssen

25.09.2026

Livestream: Die Gemeinderatssitzung wird auf YouTube übertragen. Der Livestream steht 7 Tage lang zum Nachschauen zur Verfügung.

Tagesordnung: Die vollständige Tagesordnung der konstituierenden Sitzung finden Sie unter digra.graz.at.

Angelobung neuer Gemeinderäte

Zu Beginn der Gemeinderatssitzung wurden Jürgen Angerer (FPÖ), Roland Zistler (FPÖ) und Andreas Molnar (ÖVP) als neue Mitglieder des Grazer Gemeinderates angelobt. Sie folgen auf frei gewordene Mandate und legten das vorgesehene Gelöbnis mit den Worten „Ich gelobe" ab.

Die neuen Gemeinderäte bei der Angelobung.Die neuen Gemeinderäte bei der Angelobung.Die neuen Gemeinderäte bei der Angelobung.Die neuen Gemeinderäte bei der Angelobung.

Stadt kauft Fläche für Park and Ride in Andritz

Der Grazer Gemeinderat hat den Ankauf einer 10.516 Quadratmeter großen Fläche an der Grabenstraße 244 in Andritz beschlossen. Die Grundstücke sind im Flächenwidmungsplan als Vorbehaltsfläche für eine Park-&-Ride-Anlage ausgewiesen. Ziel ist es, im Norden des Grazer Stadtgebiets eine Park-&-Ride-Anlage zu schaffen und damit die Stellplatzsituation im innerstädtischen Bereich zu entlasten. Die Fläche ist direkt an die Straßenbahnlinien 3 und 5 angebunden.

Für den Grundstückskauf wurde ein Kaufpreis von 3.365.120 Euro vereinbart. Einschließlich der üblichen Kaufnebenkosten und Verfahrenskosten beträgt der gesamte Mittelbedarf rund 3,62 Millionen Euro. Die Kosten für die Vertragserrichtung und die treuhändige Abwicklung trägt die Stadt Graz. Der Kaufpreis wird erst ausgezahlt, nachdem das Eigentumsrecht für die Stadt Graz eingetragen wurde.

Auf den Grundstücken wurden bisher keine Aufschließungsmaßnahmen durchgeführt. Die dafür notwendigen Leitungen und Einrichtungen befinden sich laut Gemeinderatsstück jedoch in unmittelbarer Nähe. Für eine künftige Nutzung sind eine Zufahrtsbewilligung des Landes Steiermark und der Ausbau einer Kreuzung erforderlich. Ein geotechnisches Gutachten ergab keine Hinweise auf wesentliche Verunreinigungen oder Kontaminationen. Für die Errichtung von Verkehrsflächen sind Bodenverbesserungsmaßnahmen notwendig. Der Beschluss fiel einstimmig.

Stützmauer beim Wohnhaus Schloßberg 1 wird saniert

Die Stützmauer rund um das städtische Wohnhaus Schloßberg 1 wird saniert. Der Grazer Gemeinderat hat dafür Ausgaben von insgesamt 1,66 Millionen Euro netto für die Jahre 2026 und 2027 einstimmig genehmigt. Die denkmalgeschützte Liegenschaft gehört der Stadt Graz und ist Wohnen Graz zugeordnet. Bei Sanierungsarbeiten am Gebäude wurden 2024 massive Absenkungen im oberen Bereich der Natursteinmauer sowie Risse festgestellt. Die Ursache dafür sind zahlreiche zugewanderte Dachse: Durch Zugangsröhren, unterirdische Gangsysteme und größere Hohlräume haben sie den terrassierten Freibereich untergraben und ausgehöhlt. Laut einem Gutachten ist die Standsicherheit der Stützwand deshalb nicht mehr dauerhaft gegeben und eine zeitnahe Sanierung erforderlich.

Die historische Natursteinwand soll in ihrer ursprünglichen Erscheinung erhalten und durch eine vorgelagerte Stahlbeton-Konstruktion gesichert werden. Dafür wird am Fuß der Mauer ein neues Fundament errichtet. Stahlanker werden bis in tragfähige Felsschichten gebohrt und mit der neuen Stützkonstruktion verbunden. Die erforderlichen Planungsarbeiten und Genehmigungsverfahren wurden bereits gestartet.

Wohnhäuser am Hollerweg werden umfassend saniert

Die städtischen Wohnhäuser am Hollerweg 2, 4 und 6 werden umfassend energetisch saniert. Der Grazer Gemeinderat hat Wohnen Graz mit der Umsetzung des Projekts mit Gesamtkosten von rund 2,4 Millionen Euro exklusive Umsatzsteuer beauftragt. Die Anlage stammt aus den 1950er-Jahren und umfasst insgesamt 36 Wohnungen. 

Das viergeschoßige und vollständig unterkellerte Wohngebäude weist laut Gemeinderatsstück mittlerweile einen erheblichen Investitions- und Sanierungsbedarf auf. Neben der energetischen Sanierung sind daher auch umfangreiche Verbesserungen an der Gebäude- und Haustechnik vorgesehen. Die dafür erforderlichen Bauleistungen wurden bereits ausgeschrieben. In den Gesamtkosten von rund 2,4 Millionen Euro sind auch Finanzierungskosten und Reserven enthalten. Durch die thermischen Maßnahmen soll der errechnete Heizwärmebedarf von derzeit 171 auf künftig 36 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr sinken. Dadurch sollen jährlich rund 54 Tonnen CO2 eingespart werden.

Der Beschluss fiel mehrheitlich.

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