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Geschichte der Menschenrechtsstadt Graz

Video: Bundespräsident A. Van der Bellen zur Menschenrechtsstadt Graz

2021: 20 Jahre Menschenrechtsstadt

Internationale Online-Konferenz des UNESCO-Zentrums „Building Bridges between Local Governments an the Scientific Community to Promote Human Rights" sowie Konferenz „Human Rights Go Local: What Works".

Video: Außenminister A. Schallenberg zur Menschenrechtsstadt Graz

2020: UNESCO-Zentrum und Aktionsprogramm

Zweites UNESCO-Zentrum für Menschenrechte
Eröffnung des weltweit zweiten UNESCO-Zentrums zur Förderung der Menschenrechte in Gemeinden und Regionen beim Europäischen Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie (ETC).
Inhaltliche Schwerpunkte sind die regionale und lokale Menschenrechtsarbeit, insbesondere die Menschenrechtsbildung. Regionale Schwerpunkte sind die Bildung für Romakinder in Südosteuropa (Plovdiv); Menschenrechtstrainings für Städte in Afrika in Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Verwaltungsakademie sowie ein Toolkit für „Inclusive Cities" in der arabischen Welt.

Zehn-Punkte-Aktionsprogramm
Der Gemeinderat beschließt das Zehn-Punkte-Aktionsprogramm der Stadt Graz zur konkreten Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung für den Zeitraum 2020 - 2023 im Rahmen der Mitgliedschaft in der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR). 
Zehn-Punkte-Aktionsprogramm für den Zeitraum 2020-2023

2016: 15 Jahre Menschenrechtsstadt

Im Rahmen der Feierlichkeiten "15 Jahre Menschenrechtsstadt Graz" fand am 26. Jänner 2016 eine angeregte Diskussion im ORF Landesstudio Steiermark statt. Vor zahlreichen BesucherInnen sprach eine Expertenrunde über ein Thema, das die Menschen derzeit bewegt wie kaum ein anderes - die Menschenrechte. Neben dem aktuellen Bürgermeister Siegfried Nagl diskutierten sein Vorgänger Alfred Stingl, Landtagspräsidentin Bettina Vollath, die Vorsitzende des Menschenrechtsbeirats Elke Lujansky-Lammer, sowie Wolfgang Benedek und Klaus Starl vom ETC Graz. Gemeinsam blickte man auf einige Meilensteine, wie die Einrichtung des Menschenrechtsbeirats 2007, den Menschenrechtsbericht, der seit 2008 jährlich erscheint, sowie auf die Eröffnung der Antidiskriminierungsstelle im Jahr 2012 zurück.

2011: 10 Jahre Menschenrechtsstadt

Das 10-Jahr-Jubiläum des Menschenrechtsbeirates wurde am 24. März 2011 gefeiert. Im Stadtmuseum hatten Bürgermeister Siegfried Nagl, ETC-Direktorin Prof. DDr.in Renate Kicker, Morten Kjaerum und Menschenrechtsbeirats-Vors. Dr. Wolfgang Benedek Zeit, um auf das zurück zu blicken, was zwischen der Bestandsaufnahme der "hot spots" samt anschließendem Aktionsprogramm 2001, dem Beitritt zur Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus 2006, der Gründung des Menschenrechtsbeirats 2007 und dem bislang letzten Menschenrechtsbericht der Stadt Graz geschehen ist.

2001-2013 Übersicht

2013
COM UNITY SPIRIT: Grazer Erklärung zum Interreligiösen Dialog

2012
Beitritt zur Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene
Einrichtung der Antidiskriminierungsstelle des Landes Steiermark

2010
Erster Armutsbericht der Stadt Graz

2009
Resolution gegen Gewalt an Frauen

2008
Erster Menschenrechtsbericht der Stadt Graz
Erste Verleihung des Menschenrechtspreises der Stadt Graz
ORF Landesstudio Steiermark: „Facing Nations" mit 123 Ölportraits von in Graz lebenden MigrantInnen

2007
Konstituierung des Menschenrechtsbeirates
Installation des Menschenrechtswegs im Leechwald
Beitritt zu „Cities for Children"
Erste menschenrechtliche Wahlkampfbeobachtung der Grazer Gemeinderatswahl durch den Menschenrechtsbeirat

2006
Beitritt zur Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCaR)
Konstituierung des Interreligiösen Beirates

2005
Einrichtung des Integrationsreferats

2001
Einstimmiger Beschluss des Gemeinderates für die Erklärung zur Menschenrechtsstadt

Österreichisches Netzwerk der Menschenrechtsstädte

Europäische Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR)

Am 29. Juni 2006 hat der Gemeinderat den Beitritt der Stadt Graz zur "Europäischen Koalition der Städte gegen Rassismus" (ECCAR) beschlossen. Die Städtekoalition wurde 2004 auf Initiative der UNESCO eingerichtet und bildet ein internationales Netzwerk von Städten, die sich gemeinsam für einen wirkungsvollen Kampf gegen Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit einsetzen. Die Kommunen haben eine wichtige Rolle bei der Durchsetzung der Menschenrechte und der Anwendung von internationalen und nationalen Rechtsinstrumenten auf lokaler Ebene.

Mit dem Beitritt zur „Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus" hat die Stadt Graz auch einen Zehn-Punkte-Aktionsplan mit konkreten Vorhaben beschlossen.

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