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Schulgesundheitspreis: Das sind die Gewinner

21.03.2019

Breite Beteiligung, schwere Entscheidung

Ernährung und Bewegung sind die Basis. Gesunde Schule ist aber viel mehr - und macht Spaß. Das beweisen die Gewinner des Grazer Schulgesundheitspreises, den die Stadt Graz zusammen mit der Zeitung der Grazer vergeben hat.

"Bei insgesamt 29 großartigen Einreichungen von 27 Schulen ist die Entscheidung nicht leicht gefallen", betonte Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer. Er dankte allen Schulen, die Projekte eingereicht haben. "Es ist beeindruckend zu sehen, viel vielfältig und nachhaltig an das Thema Gesundheit in den Grazer Schulen herangegangen wird", so Krotzer. „Besonders schön ist es, wenn die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen weitergeben", sagte Amtsleiterin Dr.in Eva Winter.

Anerkennungspreis: BG/BRG Kepler

Eine gelungene Verbindung von Wissenschaft, Gesundheit und Umwelt ist das Projekt des BG/BRG Kepler. Der Vergleich von steirischem Kernöl und südfranzösischem Olivenöl zeigt, wie man diese Themen spannend und explorativ gestalten kann. Besonders der internationale Austausch mit der Schule in Valbonne nahe Nizza hat die Jury beeindruckt. Das zeigt eindrucksvoll, dass Gesundheit trotz unterschiedlicher Sprache und Kultur gleich umfassend und erlebbar ist.

 

3. Preis: NMS BG/BRG Klusemannstraße

Erfrischend kreativ wurde das drängende Problem Klimawandel mit gesundheitlichen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Die schuleigenen Bienenstöcke laden nicht nur zum Kennenlernen und Kosten ein, sondern stellen auch eine spannende Art Mitmachens dar. "Train your brain" heißt es in den Kursphasen der ersten Klassen. Geboten wird ein vielfältiges Angebot. Vor allem offene Zugang sowie der Gemeinschaftssinn und der Zusammenhalt, die Grundlage des Schulalltags sind, hat der Jury gefallen.

2. Platz: NMS Puntigam

Sozial. Aktiv. Gesund. - Das sind die drei Säulen, auf die die NMS Puntigam aufbaut. Eindrucksvoll zeigt sie, dass es nicht immer ausufernd viele Einzelprojekte braucht, um die Gesundheit der SchülerInnen zu fördern. Ein gelebtes und im Alltag integriertes Verständnis sorgt oft für am meisten Nachhaltigkeit. Die Selbstverständlichkeit mit der die SchülerInnen in die Gestaltung der Einreichung eingebunden wurden, hat die Jury ebenso überzeugt, wie die Klarheit in der ein bunter Alltag mit Licht und Schattenseiten angesprochen wurde.

1. Platz VS Gabelsberger

Besonders professionell war man bereits in der Planung und der Ressourcenerhebung. Sogar am Lendwirbel hat die Volksschule Gabelsberger teilgenommen. Der Fokus wurde dabei nicht nur auf die Schülerinnen und Schüler gelegt, sondern auch Eltern, LehrerInnen und die Schulumgebung mit einbegzogen.

Ziel war es, das Areal rund um Schulen kinderfreundlich zu gestalten. Grün wäre schön - Kinder lieben es aber auch bunt! Genauso bunt wird auch der Gesundheitsbegriff aufgefasst. Neben zahlreichen "klassischen" präventiven Projekten, die sich mit Ernährung, Zähneputzen und Bewegung befassen, wird auch auf die psychische Gesundheit der SchülerInnen und auch der LehrerInnen eingegangen - etwa durch den Klassenrat und dem Einsatz von TheaterpädagogInnen.

Hanno Wisiak

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