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Brandanschlag rasch gelöscht – keine Verletzten

19.06.2019

Vier Brandanschläge wurden heute in Graz verübt, davon betroffen war auch das Grazer Rathaus. Eine verdächtige Person wurde von der Polizei bereits festgenommen. Es kamen keine Personen bei den Vorfällen zu Schaden.
Gegen 10.45 Uhr wurde im Stiegenhaus des Rathauses ein Brandherd entdeckt, der rasch gelöscht werden konnte. Bürgermeister Siegfried Nagl dankt den Einsatzkräften bei der Polizei und Feuerwehr für deren rasches, effizientes und erfolgreiches Einschreiten. „Durch das schnelle Reagieren der Mitarbeiter im Rathaus konnten ein Übergreifen des Brandes und größere Schäden verhindert werden. Dadurch musste das Rathaus auch nicht geräumt werden“, betonte Magistratsdirektor Martin Haidvogl

Verena Schleich/Sonja Tautscher

Brandanschlag im Grazer Rathaus © Stadt Graz/SchleichBrandanschlag im Grazer Rathaus © Stadt Graz/SchleichBrandanschlag im Grazer Rathaus © Stadt Graz/SchleichBrandanschlag im Grazer Rathaus © Stadt Graz/SchleichBrandanschlag im Grazer Rathaus © Stadt Graz/SchleichBrandanschlag im Grazer Rathaus © Stadt Graz/SchleichBrandanschlag im Grazer Rathaus © Stadt Graz/SchleichBrandanschlag im Grazer Rathaus © Stadt Graz/Schleich

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Ihre Kommentare (7)

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  • Anonym  21.06.2019, 21:41
    Brandanschlag
    Bedeutet das der Brandanschlag auf das Rathaus schon im gesicherten Rathaus stattfand ? laut Antwort Sicherheitsmanagement da passt wohl was nicht im Zeitablauf .

    10.28 BZ-Gericht Anschlag dann sofort die Sicherung der Gebäude
    10.48 Anschlag Rathaus
  • Antwort des Sicherheitsmanagements @anonym
    Hier noch einige Fakten zum Ablauf der Geschehnisse rund um die Brandanschläge am vergangenen Mittwoch:

    • Nach dem ersten Anschlag auf das Bezirksgericht um 10.28 Uhr sicherte die Polizei sofort stadtweit zahlreiche öffentliche Gebäude, darunter das Rathaus und weitere Objekte des Magistrats und der Holding.

    • Der Brandanschlag auf das Rathaus fand um 10.48 Uhr statt, noch während der ersten Maßnahmen wurde bekannt, dass der Täter um 11.15 Uhr bei einem weiteren Anschlag am Bahnhof gefasst wurde. Obwohl die verdächtige Person festgenommen war, wurde die eingeleitete Überwachung weiterer städtischer Amtsgebäude durch zusätzliche Streifen der Ordnungswache weitergeführt.

    • Diese Überwachung wurde erst um 13 Uhr nach offizieller Entwarnung seitens der Polizei aufgehoben.

    • Diese wie auch alle anderen Schritte wurden in Absprache mit der Polizei und Feuerwehr und nach deren Gefahrenabschätzung getätigt.
  • Kuhn,  21.06.2019, 08:25
    Lieber Herr/Frau anonym
    Ich ihn am Hbf selbst gesehen. Das war ein Verzweifelter, der an vier Orten Brände gelegt hat und gleich danach festgenommen wurde. So unangenehm das ist, es ist aber kein Grund für Panik, bitte nicht hysterisch werden.
  • Anonym,  19.06.2019, 20:11
    Unfassbar
    Unfassbar ist, dass niemand im Rathaus informiert wurde. Kein Brandalarm keine Evakuierung. Was wenn es mehrere Anschläge an verschiedenen Orten im Rathaus gegeben hätte? Was wenn der Täter noch im Haus gewesen wäre? Was wenn es mehrere Täter gegeben hätte? Was wenn das nur eine Ablenkung für Schlimmeres gewesen wäre? Sind euch die Mitarbeiter so egal? Ich bin mir sicher, dass es wieder nur beschwichtigende Ausreden geben wird.
  • anonym,  19.06.2019, 18:40
    Na Gott sei Dank war das Rathaus nach diesem beherzten Eingreifen dann sicher! ABER das dann im nahegelegenen Jugendamt oder im Amtshaus die nächsten Brandanschläge verübt werden könnten, spielte anscheinend keine Rolle.
    Für dieses fahrlässige Handeln gibt es keine Entschuldigung/Rechtfertigung! Es geht schließlich um Menschenleben/GrazerInnen/Bedienstete!
    Eine Evakuierung sämtlicher Gebäude wäre über die Portiere unverzüglich erforderlich gewesen.
    Im Nachhinein kann man ja alles wieder schön herunter spielen - allerdings wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand, welche Ausmaße diese Anschläge noch annehmen hätten können.
  • Feedback des Grazer Sicherheitsmanagers
    Liebe/r anonym!
    Auf eine Räumung des Gebäudes wurde ganz bewusst verzichtet. Dank des beherzten Eingreifens zweier, als Sicherheitsansprechpersonen ausgebildeter Kollegen konnte das Feuer sofort gelöscht werden (Danke an die beiden für dieses Engagement!).
    Damit war nur mehr das Lüften des verrauchten Bereiches , der sich ausschließlich auf den Zugang zum Bürgermeisteramt beschränkte, nötig. Auch der Einsatzleiter der Grazer Berufsfeuerwehr beurteilte die Lage so, dass keine weitere Gefahr gegeben war. Somit wurde auf eine Räumung verzichtet.
  • anonym,  19.06.2019, 14:08
    Danke an alle Einsatzkräfte für das schnelle Reagieren!
    ABER, versagt hat das Sicherheitsmanagement, welches im Rathaus angesiedelt ist. Denn die Bediensteten wurden weder informiert noch wurden die Gebäude evakuiert. Solche Maßnahmen haben nichts mit Panikmache zu tun. Der Schutz von Menschenleben steht im Vordergrund!
    Erst nach Berichterstattung aus dem Radio konnten verängstigte Personen (Bedienstete und Grazer BürgerInnen) die betroffenen Gebäude verlassen. Und das nach 4 Brandanschlägen...

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