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Wie machen wir Graz klimafit?

Auswahl an Projekten aus dem Klimaschutzfonds

Green Tech 100 - 1 Earth, 0 Carbon, 0 Waste

Der Klimaschutzfonds unterstützt das Land Steiermark bei der 13. Ausschreibung des Zukunftsfonds „Green Tech 100 - 1 Earth, 0 Carbon, 0 Waste". Zielsetzungen Ausschreibung sind die Förderung innovativer und zukunftsweisender Projekte, die Stärkung des Standortes Steiermark und die Vorbereitung des Standortes Steiermark auf europäische und globale Herausforderungen in Bezug auf erneuerbare Energien sowie Energie- und Ressourceneffizienz. Es werden Forschungsprojekte im Bereich Energy Systeme, Ressourcen und Recycling gefördert mit einem nichtwirtschaftlichen Hintergrund. Förderbar sind alle wissenschaftlichen Disziplinen mit einer max. Förderhöhe von 400.000 Euro. Die Abwicklung erfolgt durch die Geschäftsstelle des Zukunftsfonds beim Land Steiermark.

Fördersumme Klimaschutzfonds: 1,5 Millionen Euro

Nähere Informationen zum Zukunftsfonds Steiermark.

BERTA - All in one Grünfassade für Graz

Bauwerksbegrünungen reduzieren die gefühlte Temperatur und wirken so „urbanen Hitzeinseln" entgegen. Vor allem im dicht verbauten Stadtgebiet, entlang von Gehsteigen und in Erdgeschosszonen wirken Begrünungen positiv auf das Mikroklima. Die Umsetzung im breiten Stil wird derzeit noch auf Grund von komplexen Genehmigungsprozessen und fehlenden skalierbaren Systemen erschwert. In Wien wurden im Rahmen des Forschungsprojektes „50 grüne Häuser" das „BeRTA Grünfassaden-Modul" entwickelt, das nun auch in Graz zum Einsatz kommen soll. Das Büro „tatwort Nachhaltige Projekte" und das Innovationslabor „GRÜNSTATTGRAU" werden beauftragt, das System für eine breite Umsetzbarkeit im Grazer Stadtgebiet zu adaptieren. Begleitet wird das Projekt durch das Umweltamt der Stadt Graz, die Förderung stammt aus dem Klimaschutzfonds.

Fördersumme Klimaschutzfonds: 70.000 Euro

Nähere Informationen zum BeRTA Modul.

Website Innovationslabor GrünStattGrau
Website Büro tatwort - Nachhaltige Projekte GmbH

Testanlage Sprühnebelsystem Tummelplatz

Ursprünglich als Kühlsysteme in industriellen Anlagen angewendet, kommen Sprühnebensysteme zur Kühlung warmer innerstädtischer Straßen und Gastgärten in den letzten Jahren vermehrt zum Einsatz. Genauere Erhebungen zu den Auswirkungen großflächiger Sprühnebelanlagen im öffentlichen Raum hinsichtlich Kühlwirkung sowie Wasser- und Stromverbrauch gibt es diesbezüglich noch nicht. Vor diesem Hintergrund fördert der Klimaschutzfonds der Stadt Graz die Testung von Kühlungseffekten einer flächenüberspannenden Sprühnebelanlage im öffentlichen Raum. Ziel ist es, das Sprühnebelsystem hinsichtlich seiner Eignung als Klimawandelanpassungsmaßnahme zu erproben und dieses gegebenenfalls an weiteren Standorten auszubauen. Der Testversuch fand während der Sommermonate 2020 statt. Begleitet wird dieses Projekt durch das Referat zur Gestaltung des öffentlichen Raums in der Stadtplanung. 

Fördersumme Klimaschutzfonds: 125.000 Euro

Nähere Informationen zur Stadtplanung - Gestaltung öffentlicher Raum

Green Tech Summer Graz

Während der Sommermonate im Jahr 2020 wurde Studierenden die Möglichkeit geboten klimaschutzrelevanten Ideen in tragfähige Geschäftsideen zu transformieren, um mit diesen im Idealfall in weiterer Folge ein Unternehmen gründen zu können. Anstatt wie üblich ein Praktikum während der Sommermonate zu absolvieren, arbeiten die Studierenden an ihrer eigenen, unternehmerischen Idee für Klima- und Umweltschutz. Begleitet wurden sie durch die Grazer Universitäten, den Science Park, die Gründungsgarage, den Green Tech Cluster und die Stadt Graz

Die Vergabe von Stipendien für die Sommermonate 2020 an Studierende bzw. Studierendenteams mit den besten Konzepten für grüne Start-ups erfolgte durch eine Fachjury.

Fördersumme Klimaschutzfonds: 75.000 Euro

Näher Informationen zum Green Tech Summer.

Grazer Stadtbaum 2020-2022

Ein gesunder Baumbestand ist die wichtigste Maßnahme zum Schutz des Klimas. Nur ein richtig gesunder Baum kann dauerhaft seine Leistungen voll entfalten. Die wesentlichen Herausforderungen bei der Schaffung eines vitalen Baumbestandes in der Stadt ist das geringe Platzangebot, die Versiegelung, der verdichtete Untergrund, die Versickerung von salzigen Niederschlagswässern und die extremen klimatischen Bedingungen. Die Abteilung Grünraum und Gewässer hat dazu ein dreijähriges Maßnahmenprogramm für die Weiterentwicklung von technischen, organisatorischen und gärtnerischen Maßnahmen im Zusammenhang mit Stadtbäumen entwickelt. Das Maßnahmenprogramm legt eine wichtige Basis für die Umsetzung von etwa 800 Bäumen pro Jahr, damit werden rund etwa 1.000 Tonnen CO2 im Jahr langfristig gebunden. Die Maßnahmen werden bei bestehenden innerstädtische Straßen umgesetzt, die im Nachhinein mit Baumpflanzungen und zusätzlicher Begrünung ausgestattet werden. Zusätzlicher zur CO2-Reduktion sollen Niederschlagswässer im Baumstandort dezentral versickert werden, wodurch ein Synergieeffekt für die Abwasserwirtschaft erzielt werden kann. 

Fördersumme Klimaschutzfonds: 1,45 Millionen Euro

Nähere Informationen zur Abteilung für Grünraum und Gewässer

Gastro-Sodaanlagen im Geriatrischen Gesundheitszentrum

Die Geriatrischen Gesundheitszentren verpflegen an fünf Standorten in Graz etwa 800 Personen. Neben den Mahlzeiten müssen sie natürlich auch die Getränke zu Verfügung stellen. Obwohl gerne Säfte, Tees sowie auch Leitungswasser getrunken werden, wird auch Mineralwasser zur Verfügung gestellt. Bei einem Jahresbedarf von 160.000 Liter gibt es eine CO2-Belastung von rund 14 Tonnen aufgrund des anfallenden Abfalls. Nicht inkludiert sind die Emissionen aus den Transportwegen. Obwohl schon in etwa die Hälfte von PET-Einwegflaschen auf Mehrweg-Glasflaschen umgestellt wurden, hat sich die Umweltbilanz leider nicht verbessert. Das GGZ können durch die Förderung aus dem Klimaschutzfonds gewerbliche hochqualitative Soda-Geräte anschaffen, welche die strengen Hygieneanforderungen für Krankenhäuser entsprechen. Durch diese Umstellung erzielt man eine Reduzierung des CO2-Ausstoß von über 90 Prozent.

Fördersumme Klimaschutzfonds: 100.000 Euro

Nähere Informationen zu den Geriatrischen Gesundheitszentren Graz

Grünraumbewirtschaftung mit emissionsfreien Geräten

Die flächendeckende Umstellung auf alternativen Antriebsformen bei Pflegegeräte und Fahrzeuge in der Pflege und Erhaltung der öffentlichen Park- und Grünanlagen, Spielplätze und Sportplätze wird seit Jahren forciert, da die Erfüllung der Naherholungsfunktion nicht nur eine saubere, funktionstüchtige und gut ausgestattete Parkanlage braucht, sondern vielmehr auch die Emissionen von Lärm und Abgasen den Wunsch nach Entspannung und Erholung stören kann. Der Klimaschutzfonds förderte die klimarelevanten Mehrkosten von 7 Akkuhandrasenmäher, 2 Elektrokleinkehrmaschinen, 1 Hybridhubsteiger, 2 Großflächenmäher Hybrid oder Elektro, 3 Elektrobaumaschinen (Minibagger, Minidumper, Radlader) und 5 Rasenmähroboter für die Grünraumbewirtschaftung durch die Holding Graz.

Fördersumme Klimaschutzfonds: 500.000 Euro

Nähere Informationen zum Bereich Stadtraum der Holding Graz

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