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Fragen und Antworten zum Tummelplatz-Umbau

Baustart Ende Februar 2026

Der Tummelplatz wird umfassend neu gestaltet. Ziel ist es, den derzeit stark sanierungsbedürftigen Platz in einen attraktiven, begrünten und klimafitten öffentlichen Raum zu verwandeln. Geplant sind mehr Grün, neue Sitzmöglichkeiten, ein Wasserspiel, bessere Barrierefreiheit und insgesamt mehr Aufenthaltsqualität für alle.


Der Baustart ist für Ende Februar 2026 geplant. Die vollständige Fertigstellung und Öffnung des neu gestalteten Tummelplatzes erfolgt im Sommer 2027. Einzelne Bereiche werden bereits früher fertiggestellt und können schon während der Bauzeit genutzt werden. Die Kosten für den Umbau betragen rund 7,35 Millionen Euro. Das Projektgebiet umfasst insgesamt etwa 5.166 m².

Die wichtigsten Fragen und Antworten ...

Zum Vergrößern oder Downloaden der Bauabschnitte klicken Sie aufs Bild.
Zum Vergrößern oder Downloaden der Bauabschnitte klicken Sie aufs Bild.© Stadtbaudirektion/achtzigzehn

Der Umbau erfolgt in mehreren Bauphasen zwischen 2026 und 2027. Durch diese abschnittsweise Vorgangsweise können Arbeiten gebündelt werden und einzelne Bereiche möglichst rasch wieder genutzt werden. Mehrere Bauphasen können zeitweise parallel stattfinden. Die Sanierung der Wasser-, Strom- und Citycom-Leitungen am Bischofhofplatz wurde bereit im Herbst 2025 abgeschlossen.

  • Bischofplatz (Februar – Mai 2026): Abbruch der bestehenden Oberflächen, Herstellung des neuen Unterbaus, erste Baumpflanzungen und neue Platzgestaltung.
  • Schlossergasse (April – Juli 2026): Sanierung der Leitungen, anschließend neuer Unterbau und neue Oberfläche.
  • Bürgergasse (Mai – Juli 2026): Abschnittsweise Erneuerung der unterirdischen Infrastruktur.
  • Tummelplatz (Juni – November 2026): Umfangreiche Leitungsarbeiten, Abbruch der bestehenden Oberflächen, neuer Unterbau, neue Platzoberfläche, Baumpflanzungen und Umsetzung des Wasserspiels.
  • Tummelplatz Ost – provisorisch (Juli –Oktober 2026): Leitungsarbeiten mit vorläufiger Oberflächenherstellung.
  • Tummelplatz Ost – Endausbau (Jänner – Juni 2027): Endgültiger Unterbau, neue Oberfläche und Begrünung.

Technischer Hintergrund zum Unterbau
Der Unterbau des Platzes wird in unterschiedlichen Tiefen ausgeführt. Die Platzflächen werden bis zu etwa 45 cm tief vollständig neu aufgebaut. Unterhalb davon verlaufen die technischen Infrastrukturen: Leitungen liegen in Tiefen von rund 1,20 bis 2,00 m. Die sogenannten Schwammstadtkörper für die Baumpflanzungen reichen bis in etwa 1,50 m Tiefe und ermöglichen eine gute Wasserspeicherung und Durchwurzelbarkeit. Einzelne Bauwerke wie Technikräume für das Wasserspiel, Sickeranlagen oder Fernwärmeschächte reichen teilweise bis zu 4,00 m unter das bestehende Geländeniveau.

Ja. Der Tummelplatz, der Bischofsplatz und die Bürgergasse bleiben während der gesamten Bauzeit zu Fuß erreichbar. Je nach Bauphase kann sich die genaue Wegeführung ändern, ein Durchgehen durch das Gebiet ist aber jederzeit möglich.

Ja. Aufgrund der engen Platzverhältnisse können einzelne Teilbereiche - insbesondere die Schlossergasse - vorübergehend gesperrt werden. In diesen Fällen werden gut erkennbare Umleitungen eingerichtet. Alle Haus- und Geschäftszugänge bleiben erreichbar.

Alle wichtigen Zugänge bleiben grundsätzlich offen. Wenn direkt vor einem Eingang gearbeitet werden muss (z. B. bei Grabungs- oder Pflasterarbeiten), kann es kurzfristig zu Einschränkungen kommen. Diese Arbeiten werden vorab abgestimmt und möglichst kurz gehalten.

Bereiche ohne Bauarbeiten bleiben - soweit möglich - für den Radverkehr offen. In Baustellenzonen sind die Wege jedoch zu schmal für gemeinsames Gehen und Fahren, daher werden Radfahrer:innen gebeten, dort abzusteigen. Eventuelle Umleitungen werden ausgeschildert.

In den jeweils betroffenen Bauabschnitten werden Radabstellplätze vorübergehend entfernt. Je nach Bedarf werden provisorische Abstellmöglichkeiten eingerichtet. Nach Abschluss der Arbeiten stehen wieder ausreichend Radabstellplätze zur Verfügung.

Nein. Sperren betreffen nur die jeweiligen Baustellenbereiche. Zufahrten zu Innenhöfen und Tiefgaragen bleiben möglich. Bei Grabungsarbeiten kann es kurzfristig zu Einschränkungen kommen, diese werden aber z. B. durch Abdeckungen so gering wie möglich gehalten.

Die Kurzparkzonen in der Tummelplatzgasse Richtung Einspinnergasse entfallen aufgrund der neuen Gestaltung. Ladezonen und Behindertenparkplätze bleiben so lange wie möglich bestehen. Wenn das vorübergehend nicht möglich ist, werden Ersatzplätze im nahen Umfeld eingerichtet.

Ja. Alle Betriebe bleiben während der gesamten Bauzeit zu Fuß erreichbar.

Anlieferungen sind weiterhin möglich und werden über genehmigte Zufahrten organisiert. Kurzfristige Einschränkungen können vorkommen, sind aber zeitlich begrenzt und werden den Betrieben kommuniziert.

In angrenzenden Straßen (z. B. Einspinnergasse, Burggasse, Salzamtsgasse) wird nur in den Anschlussbereichen gearbeitet, vor allem an Leitungen. Es kann zeitweise zu mehr Baustellenverkehr kommen.

Je nach Bauphase kann es zu zeitweisen Einschränkungen kommen. Nach Abschluss der Bauarbeiten entstehen neue, klar definierte Bereiche für die Nutzung von Außenflächen.

Die Projektleitung stimmt sich laufend mit der Schulleitung ab. Besonders sensible Zeiten, wie die Maturaphase, werden berücksichtigt. Größere Grabungsarbeiten finden teilweise in den Sommerferien statt.

Beide bestehenden Schuleingänge bleiben durchgehend zugänglich. Auch die Zufahrt für Essensanlieferungen bleibt erhalten.

Nach dem Umbau wird der Autoverkehr klar geordnet. Ladezonen und Behindertenparkplätze befinden sich künftig am Tummelplatz Ost (Seitenarm), am Bischofsplatz und in der Bürgergasse. Auf Kurzparkplätze direkt am Platz wird bewusst verzichtet, um mehr Raum für Grün, sichere Wege und Aufenthaltsqualität zu schaffen. Zufahrten zu Innenhöfen und Tiefgaragen bleiben weiterhin möglich.

Sechs bestehende Bäume bleiben erhalten und werden durch verbesserte Wurzelräume gestärkt. Zwei nicht mehr vitale Bäume werden ersetzt. Zusätzlich werden rund 35 neue Bäume sowie Stauden und Bodendecker gepflanzt.

Regenwasser wird unterirdisch gespeichert und den Bäumen zur Verfügung gestellt, statt in die Kanalisation abzufließen. Das verbessert das Stadtklima und sorgt für natürliche Kühlung.

Es werden robuste, hitze- und trockenheitsverträgliche Baumarten gepflanzt, die gut mit dem Stadtklima zurechtkommen, mögliche Sorten sind Gleditschie, schmalblättrige Esche, Ulme, Kiefer und Mehlbeere. Die genaue Platzierung erfolgt je nach Standortbedingungen.

Geplant sind unterschiedliche Sitzmöglichkeiten wie Sitzstufen, Bänke und Hocker, ein Wasserspiel sowie neue Aufenthaltsbereiche. Am Bischofsplatz und im Seitenarm des Tummelplatzes entstehen zusätzlich gut nutzbare Bereiche für Außenflächen.

An die Anrainer:innen bzw. Bewohner:innen im Umfeld wurden bereits Anfang Jänner Baustellenfolder mit den wichtigsten Fakten verschickt, Projektverantwortliche haben zudem mit Unternehmer:innen vor Ort im Vorfeld Kontakt aufgenommen und sind mit Ihnen im Austausch.

Aktuelle Informationen zum Umbau sind unter www.graz.at/tummelplatz abrufbar.

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