Der Grazer Frauenpreis würdigt Frauen und Einrichtungen, die sich für Gleichberechtigung und die Stärkung von Frauenrechten einsetzen. Seit 2020 wird der Preis jährlich verliehen, um das Engagement für Mädchen und Frauen öffentlich sichtbar zu machen. Bis zum 15. März können sich Interessierte mit ihren Projekten bewerben oder Frauen für ihr herausragendes Engagement nominieren. Die Einreichung erfolgt online über graz.at/frauenpreis. Eine Jury entscheidet über die Vergabe der Preise.
Der erste Preis ist mit 6.000 Euro dotiert und wird zusammen mit einer Trophäe vergeben. Außerdem wird eine verdiente Grazerin für ihr Engagement mit einem Schmuckstück ausgezeichnet. Zu den Preisträgerinnen des Jahres 2025 zählen Luise Höggerl und Marie Waser für das Projekt „24/7 Care Kaufladen“, Maryam Mohammadi für ihr Engagement für Geschlechtergerechtigkeit und Heide Cortolezis für ihr Lebenswerk im Bereich Frauenrechte und Gleichstellung. Alle Informationen zum Grazer Frauenpreis sind auf graz.at/frauenpreis verfügbar.

Frauen und Einrichtungen, die sich mit Nachdruck für die Stärkung von Frauenrechten, ihre Sichtbarkeit, die Verwirklichung ihrer Ziele sowie für die Bekanntmachung und Durchsetzung ihrer Anliegen für Gleichberechtigung einsetzen, stehen im Zentrum des Grazer Frauenpreises.
Seit 2020 werden jährlich engagierte Frauen und Einrichtungen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für Gleichberechtigung und Chancengleichheit starkmachen. Davor wurde der Grazer Frauenpreis in unregelmäßigen Abständen sowie in verschiedenen Kategorien vergeben.
„Frauen leisten in vielen Lebensbereichen Außergewöhnliches. Vieles davon bleibt jedoch unsichtbar und wird nicht entsprechend gewürdigt. Mit dem Frauenpreis möchten wir dazu beitragen, dass das Wirken von Fraueneinrichtungen und ihr Engagement für Mädchen und Frauen stärker ins öffentliche Bewusstsein rückt. Wir holen jene vor den Vorhang, die hinter wichtigen Projekten stehen, und zeichnen herausragende Leistungen aus", sagt Bürgermeisterin Elke Kahr.
Seit dieser Woche (19. Jänner 2026) können sich Einrichtungen und Einzelpersonen, die feministische und frauenpolitische Anliegen vertreten und sich für Geschlechtergerechtigkeit einsetzen, mit ihren Projekten für den Grazer Frauenpreis bewerben.
Ebenso können Frauen für ihr herausragendes Engagement nominiert werden oder sich selbst nominieren.
Das Einreichformular und die aktuellen Richtlinien lassen sich online auf graz.at/frauenpreis abrufen. Einreichungen sind bis 15. März möglich.
Über die Verleihung entscheidet jeweils eine Jury. Alle eingereichten Projekte und Persönlichkeiten werden am Dienstag, dem 2. Juni, im Rahmen der Frauenpreis-Verleihung auf der Schloßbergbühne Kasematten vorgestellt.
Zu den Preiskategorien:
Das Siegerinnen-Projekt bzw. seine Vertreterin/Vertreterinnen erhält/erhalten eine Super Woman-Trophäe sowie ein Preisgeld in der Höhe von 6.000 Euro.
Mit dem Frauenpreis für herausragendes Engagement wird eine verdiente Grazerin für ihren persönlichen Einsatz in der Mädchen- und Frauenarbeit gewürdigt. Als Preis winkt neben der Super Woman-Trophäe ein exklusives Schmuckstück einer Grazer Künstlerin.
Preisträgerinnen 2025

Im vergangenen Jahr durften Luise Höggerl und Marie Waser für das Projekt „24/7 Care Kaufladen" den Frauenpreis der Stadt Graz entgegennehmen. Dabei handelt es sich um eine interaktive Ausstellung, in der symbolische Produkte für Care-Arbeit „eingekauft" werden können. Besucher:innen erhalten eine Rechnung, die den Wert dieser oft unsichtbaren Tätigkeiten sichtbar macht.
2025 wurde der Frauenpreis für herausragendes Engagement an Maryam Mohammadi verliehen. Die Fotokünstlerin, Kuratorin, Kunsthistorikerin und psychosoziale Beraterin engagiert sich in all ihren Tätigkeitsfeldern für Geschlechtergerechtigkeit und das Empowerment von Frauen. Ihre Arbeiten beleuchten weibliche Lebensrealitäten und feministische Perspektiven.
Mit dem Preis für das Lebenswerk wurde Heide Cortolezis gewürdigt. Seit ihrer Jugend setzt sich Heide Cortolezis für Frauenrechte und Gleichstellung ein. Die Mitgründerin der Frauenberatungsstelle Graz (heute Verein Frauenservice Graz) und des Vereins „nowa" ist Pionierin innovativer Arbeitsmarktpolitik.
Auf graz.at/frauenpreis finden Sie alle Informationen zum Grazer Frauenpreis.
