Die Küche Graz, geleitet von Franz Gerngroß und seinem Team, wurde mit dem „Grünen Teller basic“ für ihre ausgewogene und abwechslungsreiche Verpflegung ausgezeichnet. Täglich werden zwischen 9.000 und 10.000 Mahlzeiten in Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Beratungszentren sowie privaten Organisationen verteilt. Der „Grüne Teller“ garantiert seit 2011 eine vielfältige und gesunde Hauptmahlzeit über mindestens fünf Tage. Die Menüs beinhalten täglich Gemüse und Beilagen, mehrmals wöchentlich vegetarische Gerichte, Fleisch und Salate sowie regelmäßig Vollwertkost und Hülsenfrüchte. Gelegentlich sind auch Süßspeisen und frittierte Speisen erlaubt, wobei die steirischen Mindeststandards für Gemeinschaftsverpflegung übertroffen werden. Bürgermeisterin Elke Kahr und Andrea Fink, Leiterin des Sozialamts, würdigten die Leistung des Teams. Styria vitalis begleitet die Küche Graz mit Fortbildungen und jährlichen Überprüfungen des Speiseplans.

Franz Gerngroß ist Küchen-Pionier und Visionär gleichermaßen. Seit 1997 hält er die Zügel der "Küche Graz" fest in der Hand und sorgt mit seinem 44-köpfigen Team dafür, dass in Schülerhorten, Kindergärten, Beratungszentren und sonstigen Einrichtungen der Stadt wie auch privater Organisationen, kein Teller leer bleibt. Leer nämlich von gesunden, abwechslungsreichen und zum überwiegenden Teil regionalen Köstlichkeiten. Zwischen 9.000 und 10.000 Portionen wandern täglich in Form von zwei Menüs aus seinen Töpfen in die hungrigen kleinen und größeren Mägen, verteilt über das gesamte Stadtgebiet.
Dafür gab es nun eine Auszeichnung von Styria vitalis, den "Grünen Teller basic". Zur Überreichung im Gemeinderatssaal des Rathauses kamen Bürgermeisterin Elke Kahr, die Leiterin des Sozialamts Andrea Fink sowie Sura Dreier, die Koordinatorin des Grünen Tellers mit ihren Kolleginnen Katharina Herberhold und Silvia Marchl.
Mindeststandards mit einem Plus
Der Grüne Teller steht seit 2011 für die warme Hauptmahlzeit und garantiert im Verlauf von fünf oder sieben Verpflegungstagen Abwechslung und Vielfalt. Weitere Menülinien sind erlaubt, aber die Grünen-Teller-Gerichte sind im Speiseplan extra gekennzeichnet. Sie bieten täglich Gemüse und Sättigungsbeilagen, mehrmals pro Woche pikant Vegetarisches, (Klein-)Fleischgerichte, Salat und Obst. Einmal pro Woche auch Süßes, Vollwert und Hülsenfrüchte. Frittiertes darf zwar sein, aber nur jede zweite Woche. Ganz im Sinne der steirischen Mindeststandards für Gemeinschaftsverpflegung - mit einem Plus.
Besondere Wertschätzung für besondere Leute
Bürgermeisterin Elke Kahr gratulierte Franz Gerngroß und seinem Team für die Auszeichnung und die damit verbundenen Bemühungen tagtäglich am Herd: "Ich freue mich riesig. Das ist eine besondere Wertschätzung für besondere Leute." Auch Sozialamtsleiterin Andrea Fink sprach ihre Anerkennung aus und betonte: "Jetzt sehen zum Beispiel die Direktor:innen gleich, wie gesund und abwechslungsreich die Schüler:innen verköstigt werden."
Seitens Styria vitalis wird auch mit Fortbildungsaktivitäten begleitet und alljährlich der Speiseplan gecheckt.
