
Die öffentliche Parkfläche neben der neuen Remise in der Daungasse soll sich in den kommenden Jahren zu einem attraktiven Stadtteilpark entwickeln.
Was ist geplant?
Im neuen Quartierspark sollen Erholungsräume für die verschiedenen Bedürfnisse der Anrainer:innen entstehen:
- Zentraler Treffpunkt für einen Ort des Miteinanders
- Inklusiver Spielplatz
- Niederschwellige Sport- und Bewegungsflächen
- Naturnahe, biodiverse Gestaltung
Im Sommer 2025 wurde bereits eine Freiraumstudie für den Park Daungasse erstellt. Damit sollten erste Funktions- und Nutzungsmöglichkeiten ausgelotet sowie eine erste Schätzung der Grobkosten ermittelt werden.
Ergebnisse aus der Bürger:innenbeteiligung & finale Gestaltungsplanung
Von Mitte Mai bis Anfang Juni 2026 konnten Bürger:innen ihre Anregungen und Ideen für die Gestaltung des zukünftigen Parks Daungasse einbringen. Bei sieben Veranstaltungen wurden insgesamt 256 Anregungen gesammelt und mit den Planer:innen besprochen.
Alle Beiträge wurden in einem ersten Schritt nach Themen geordnet und anschließend sorgfältig geprüft. Dabei wurde beurteilt, ob die Vorschläge technisch und finanziell umsetzbar sind und wie sie zu einer ausgewogenen Gestaltung des Parks beitragen. Viele Anregungen konnten in die Planung aufgenommen oder bei der weiteren Ausarbeitung berücksichtigt werden: finale Gestaltungsplanung Park Daungasse.
Allgmeinen war es den Bürger:innen wichtig, dass der Park für unterschiedliche Bedürfnisse geeignet ist. So soll er Platz für Spiel, Spaß und Bewegung bieten als auch Orte für Ruhe und Erholung. Die Natur und die damit verbundene Biodiversität war den Bürger:innen ebenfalls ein großes Anliegen. Neben Neupflanzungen sollen die bestehenden Bäume, Blühwiesen und Stauden erhalten bleiben.
Im Folgenden finden Sie die alle Themenbereiche der eingebrachten Anregungen. Eine detaillierte Übersicht aller Rückmeldungen und der dazugehörigen Prüfergebnisse steht Ihnen ebenfalls zur Verfügung.
| Anregungen und Ideen aus der Beteiligung | Ergebnis der fachlichen Prüfgung |
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Für den Spielplatz wurden vor allem klassische Spielgeräte, wie Schaukel, Rutsche, Klettermöglichkeiten, Karussell, Sandkiste, Wippe, Flying Fox von den Bürger:innen genannt. Aber auch besondere Spielgeräte wie VR-Brillen-Station oder eine Achterbahn wurden genannt. Wichtig war eine gute Beschattung am Spielplatz sowie auch Wasserelemente. Informationen zu den Spielgeräten soll die Nutzung erklären. |
In der Parkplanung sind viele der genannten Spielgeräte aufgenommen worden. So gibt es verschiedene Schaukelarten, eine Rutsche, Wipptiere, Klettergerüst, Hänge- und Seilbrücke zum Balancieren. Ein inklusiver Bereich ermöglicht eine breite Nutzung. Auch Sitzelemente wird es in Spielplatznähe geben. Von Wasserelementen wurde aufgrund eines nachhaltigen Umgangs mit Wasser und hoher Kosten verzichtet. Jedoch wurde am Spielplatz ein Trinkbrunnen vorgesehen. Schatten wird am Spielplatz durch die bereits vorhandenen Bäume und die neugepflanzten Bäume geben. |
| Anregungen und Ideen aus der Beteiligung | Ergebnis der fachlichen Prüfung |
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In den Gesprächen wurden eine gute Beleuchtung, verschiedene Sitz- und Liegemöbel, wie Parkbänke, Hängematten, Sitzsteine, Tisch-Bank-Kombinationen u.a. genannt. Diese Elemente sollten sowohl inklusiv als auch im Schatten sein. Ausreichend Mülleimer, eine WC-Anlage sowie auch eine inklusive Wege-Gestaltung wurden genannt. Zusätzlich wurden Hundewiesen sowie Grillmöglichkeiten und Ladestationen anregt. |
Die Parkplanung sieht verschiedene Sitz- und Liegemöglichkeiten im zukünftigen Park vor: Sitzbänke, Tisch-Bank-Kombinationen, Hängematten, Sitzsteine und Liegeflächen. Diese sind zum Teil inklusiv und werden sowohl an schattigen als auch sonnigen Orten im Park errichtet. Ebenfalls sind Mülleimer und eine WC-Anlage vorgesehen. Die Wege durch den Park werden inklusiv gestaltet aber nicht asphaltiert sein. Grillmöglichkeiten ebenso wie eine Hundewiese wird es nicht geben Aus Sicherheitsgründen und aufgrund der Nutzungs- und Funktionswünsche werden diese Angebote nicht umgesetzt. |
| Anregungen und Ideen aus der Beteiligung | Ergebnis der fachlichen Prüfung |
| Der Park soll so naturnahe und biodivers wie möglich gestaltet sein. Die bereits vorhandenen Pflanzen (Bäume, Sträucher, Blumen) sollen erhalten bleiben. Naschobst durch Sträucher sollen noch ergänzt werden. Außerdem wurden auch Ideen wie Gemüsebeete und Streichelzoo eingebracht. |
Die Parkplanung sieht zwei Ökozonen vor, die naturbelassen gestaltet werden. Die vorhandenen Bäume können im Park verbleiben und werden um weitere Arten ergänzt. Die ausgewählten neuen Baumarten weisen eine niedrige Pollenbelastung auf. Auch zusätzliche Naschsträucher werden gepflanzt und wenn möglich, werden vorhandene Blumen erhalten. Durch die Saat von verschiedenen Wildblumen wird der Park auch insektenfreundlich gestaltet. Gemüse- und Obstbeete sowie ein Streichelzoo werden aus pflegetechnischen und organisatorischen Gründen (Bewirtschaftung!) nicht umgesetzt. |
| Anregungen und Ideen aus der Beteiligung | Ergebnis der fachlichen Prüfungen |
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Der Park soll für die Anrainer:innen ein Ort der Ruhe und Erholung sein. Es braucht Flächen zum Ausruhen. Dabei ist es auch notwendig, dass es ausreichend schattige Plätze gibt. Die Sorge von Lärm durch Ballsportarten wurden eingebracht. |
Der zukünftige Park weist zwei große Wiesenflächen (einerseits zum Entspannen und andererseits zum Spielen) auf. Es wurde bewusst auf einen eigenen Fußballplatz verzichtet. Jedoch wird auf der Spiel- und Sportwiese die Möglichkeit zum Fußball-Spielen geschaffen. Mit Beachvolleyball wird es ein Ballsportangebot geben. Durch die Lage des Platzes und die Ballsportart wird der Lärm gering sein. |
| Anregungen und Ideen aus der Beteiligung | Ergebnis der fachlichen Prüfung |
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Sicherheit durch Kontrolle wurde angeregt. Die Kontrolle soll durch die Polizei bzw. die Ordnungswache erfolgen. Um kriminelle Handlungen zu verringern, wurde auch das Absperren des Parks vorgeschlagen. Zusätzlich wurde beim Zugang Daungasse mehr Verkehrssicherheit für Kinder angeregt. |
Durch Beleuchtung und gute Sichtbeziehungen (keine dichten Hecken) wird eine Grundlage für einen sicheren Park geschaffen. Soziale Kontrolle durch eine diverse Nutzer:innenschaft erhöht die Sicherheit deutlich. Das Thema der Verkehrssicherheit wurde an die zuständigen Abteilungen weitergegeben. |
| Anregungen und Ideen aus der Beteiligung | Ergebnis der fachlichen Prüfung |
| Es wurden verschiedene Verleihmöglichkeiten sowie kulinarische Angebote für den Park vorgeschlagen. Außerdem soll es zukünftig Feste sowie sportliche Angebote, wie „Bewegt im Park" geben. Auch ein Kiosk wie im Volksgarten wurde angeregt. |
Grundsätzlich sind alle Angebote im laufenden Betrieb nach der Öffnung umzusetzen. Vieles ist möglich, muss aber explizit beantragt werden. Im Park sind ein Wasserzugang sowie ein Stromanschluss vorhanden. Ein Kiosk wie im Volksgarten wird nicht gebaut, da dies den Vorgaben im Flächenwidmungsplan 4.0 widerspricht. |
| Anregungen und Ideen aus der Beteiligung | Ergebnis der fachlichen Prüfung |
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Unterschiedlichste Sportangebote für den Park wurden angeregt: Calisthenics, Motorikelemente, Beachvolleyball, Fußball, Tischtennis, Boulé, Skateflächen, Tennisplatz, u.a. Der Park sollte aber auch eine multifunktionale Wiese für verschiedene sportliche Aktivitäten enthalten. |
Viele der genannten Sportangebote wurden in die Planung aufgenommen: Calisthenics, Beachvolleyball, Tischtennis, Boulé-Fläche und eine Spiel- und Sportfläche mit mobilen kleinen Toren mit Netz. Andere Sportarten, wie Skateflächen, Pump-Track, Minigolf oder Go-Kart wurden aufgrund der Widmung öffentlicher Park im Flächenwidmungsplan 4.0, der Kosten und dem hohen Grad an Versiegelung ausgeschlossen. |
| Anregungen und Ideen aus der Beteiligung | Ergebnis der fachlichen Prüfung |
| Es wurden verschiedenen Wasserelemente, wie Teich, See, Wasserrutsche, Wasserspiel, u.a. für den Park angeregt. Auch wurde der Wunsch nach Trinkbrunnen und Outdoor-Duschen eingebracht. |
Auf Wasserflächen jeglicher Art wurde bewusst verzichtet, um den Wasserverbrauch und die Kosten gering zu halten. Es wird jedoch zwei Trinkbrunnen (Spielplatz und Pergola-Bereich) geben. Eine Outdoor-Dusche wird es nicht geben. |
Bürger:innenbeteiligung Park Daungasse
Folgende Veranstaltungen wurden von Mitte Mai bis Anfang Juni 2026 angeboten:
Der Auftakt des Veranstaltungsreigen bildete der Bürger:innendialog am 18. Mai 2026 auf der Parkfläche. Im Gespräch konnten die Bürger:innen mit den Mitarbeiter:innen der Stadt Graz über den ersten Gestaltungsentwurf des Parks sprechen. Bei einer Tasse Kaffee wurden Anregungen und Ideen gesammelt und diskutiert.
Der Park von morgen braucht die Ideen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen der Stadt Graz und einer Studentin der KF-Universität konnten die Besucher:innen am "Mädchen*Tag" Ideen und Anregungen entwickeln.
✓ Wann? Donnerstag, 21. Mai 2026, Beginn um 16 Uhr
✓ Wo? Jugendzentrum EggenLend, Starhemberggasse 32, 8020 Graz


Das Stadtteilmanagement vor.ort lud zum gemeinsamen Stadtteilspaziergang mit den Mitarbeiter:innen der Stadt Graz ein. Im Mittelpunkt stand die Fläche des geplanten Quartiersparks in der Daungasse. Gemeinsam mit Anrainer:innen spazierten wir zum zukünftigen Park und sammelten ihre Ideen und Anregungen zur Gestaltung der Grünfläche.
✓ Wann? Dienstag, 26. Mai 2026, Beginn um 16 Uhr
✓ Wo? Treffpunkt: Stadtteilmanagement vor.ort, Waagner-Biro-Straße 120




Am 28. und 29. Mai sammelten die Schüler:innen der 4E und der 3E der VS Smart City gemeinsam mit den Mitarbeiter:innen der Stadt Graz Ideen für den neuen Park in der Daungasse.
Zuerst überlegte die Kinder, was ein neue Park haben sollte, damit man ihn gerne besucht. Neben Angeboten zum Spielen wurden auch Ideen für ruhige Orte sowie Sportangebote gesammelt. Den Kindern waren auch die Pflanzen und Tiere in einem Park sehr wichtig. Wasser und Schatten - besonders bei Hitze - war ebenfalls ein großes Anliegen der beiden Klassen.
Anschließend ging es gemeinsam über einen Besuch im neuen Gertie-Pakesch-Kaan-Park auf die Fläche des zukünftigen Parks. Die Schüler:innen erkundeten die Fläche direkt vor Ort. In Kleingruppen wurde beobachtet, geforscht und über zukünftige Gestaltungsmöglichkeiten nachgedacht. Die gesammelten Eindrücke wurden festgehalten und anschließend im Sitzkreis gemeinsam besprochen.
Am Ende des Workshops gab es für die Kinder noch einen Ausblick, wie mit ihren Ideen weitergearbeitet wird und bis wann der Park dann umgesetzt werden kann.


Das Stadtteilzentrum EggenLend lud zum gemeinsamen Picknick mit Mitarbeiter:innen der Stadt Graz auf der Fläche des neuen Parks Daungasse ein. Unter einem großen Baum auf der Parkflächen wurde angeregt über die Gestaltung gesprochen. Viele Anregungen wurden dem Planungsteam mitgegeben.
✓ Wann? Dienstag, 2. Juni 2026, Beginn um 17 Uhr
✓ Wo? Parkfläche Daungasse, Eingang Nord an der Kreuzung Daungasse und Stradiotgasse
Der Park von morgen braucht die Ideen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Gemeinsam mit den Mitarbeiter:innen der Stadt Graz konnten die Besucher:innen Ideen und Anregungen entwickeln.
✓ Wann? Freitag, 5. Juni 2026, Beginn um 15 Uhr
✓ Wo? Jugendzentrum EggenLend, Starhemberggasse 32, 8020 Graz




