Im Rahmen des Projekts „Heimat Graz - Nachbarschaftsfeste" fand am 19. Juni 2026 eine lebendige und vielfältige Nachbarschaftsbegegnung im Rösselmühlpark statt. Ziel dieser Veranstaltung, die Teil einer Veranstaltungsreihe ist, war es, den Austausch zwischen den Bewohner:innen der Stadtteile zu fördern und insbesondere Menschen mit Migrationsbiografie sichtbar einzubinden. Gleichzeitig wird das gemeinsame Nachdenken über den Begriff „Heimat" angeregt und das Zugehörigkeitsgefühl zur Stadt Graz gestärkt.
Die Veranstaltung im Rösselmühlpark bot eine offene Plattform für Begegnung, Dialog und gemeinsames Feiern. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen nutzten Besucher:innen, engagierte Akteur:innen des Bezirks und die Mitglieder des Migrant:innenbeirates die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Netzwerke zu vertiefen. Die Veranstaltung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Verein BASE organisiert wurde, zeigte, wie vielfältig und lebendig das Zusammenleben im Stadtteil ist.
Ein besonderes Highlight bildete das musikalische Rahmenprogramm: Mit Juan Carlos Sungurlian und Seydou Traoré sorgten zwei erfahrene Musiker für eine tolle Atmosphäre und begeisterten das Publikum mit ihrem Programm. Für einen zusätzlichen besonderen Moment sorgte der spontane Live-Auftritt der Vorsitzenden des Migrant:innenbeirates, Irina Karamarkovic, der das Fest musikalisch bereicherte.
Auch das interkulturelle Buffet trug zur gelungenen Veranstaltung bei und lud die Besucher:innen dazu ein, kulinarische Spezialitäten aus unterschiedlichen Ländern zu entdecken und miteinander zu teilen.
Die positive Stimmung und das Engagement aller Beteiligten machte das Nachbarschaftsfest im Bezirk Gries zu einem Erfolg.
Bei den „Heimat Graz - Nachbarschaftsfesten" handelt es sich um gemeinschaftsorientierte Veranstaltungen, die den Austausch zwischen den Bewohner:innen der Stadtteile fördern sollen. Besonders angesprochen sind Menschen mit Migrationsbiografie, die in den Stadtteilen leben, Vereine leiten oder Geschäfte betreiben und damit das lokale Gemeinschaftsleben mitprägen.
Das Projekt zielt darauf ab, sich weiterhin aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Begriff „Heimat" auseinanderzusetzen. Dadurch soll das Zugehörigkeitsgefühl von Menschen mit Migrationsgeschichte zu Graz und Österreich gestärkt werden. Langfristig soll dies zu einer erhöhten aktiven Beteiligung am gesellschaftlichen und öffentlichen Leben beitragen.
Diese Informationen stellen nur die Ansichten der EMV-LII-Projektpartnerschaft dar und liegen in ihrer alleinigen Verantwortung. Die Europäische Kommission übernimmt keine Verantwortung für die Verwendung dieser Informationen.
Das EMV-LII-Projekt wurde aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union finanziert.
Weitere Informationen zum Projekt: diaspora-participation.eu
Kofinanziert von: Stadt Graz/Integrationsreferat






















