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Eröffnung: Neu- und Zubau der Elisabethinnen Graz

Die Elisabethinnen setzten mit einem hochmodernen Holzbauweise einen Meilenstein für die Gesundheitvorsorge in Graz.

02.10.2026

Das Krankenhaus der Elisabethinnen in Graz hat einen Neu- und Zubau unter Verwendung von Holzbauweise erfolgreich abgeschlossen. Nach dreijähriger Bauzeit wurden die Fachbereiche Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Radiologie sowie Schmerzmedizin an einem Standort zusammengeführt, um die medizinische Zusammenarbeit zu verbessern. Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf die Alterspsychiatrie gelegt.

Die Eröffnung wurde von Vertreter:innen der Politik und des Gesundheitswesens besucht. Geschäftsführung und Stadt Graz betonten den Mut und die Weitsicht, die bei diesem Projekt erforderlich waren, insbesondere während des laufenden Krankenhausbetriebs. Der Holzbau unterstreicht die Nachhaltigkeit und Behaglichkeit des Krankenhauses.

Feierliche Eröffnung des Um- und Zubaus der Elisabethinen. Vizebürgermeisterin Judith Schwentner (5. v. r.) vertrat Bürgermeisterin Elke Kahr und sprach die Grußworte.
Feierliche Eröffnung des Um- und Zubaus der Elisabethinen. Vizebürgermeisterin Judith Schwentner (5. v. r.) vertrat Bürgermeisterin Elke Kahr und sprach die Grußworte.© Stadt Graz/Fischer

Stolz auf Holz, das ist nicht nur ein bekannter Slogan, sondern auch wahrhaftig so im Falle des Krankenhauses der Elisabethinen in Graz: Sie haben nämlich beim Zu- und Umbau an ihrem Standort in der gleichnamigen Gasse auf Holzbauweise gesetzt und damit alle Zweifel aus dem Weg geschafft. Das Ergebnis ist ein visionärer hochmoderner Bau, der von der Nachhaltigkeit und Behaglichkeit des Rohstoffs profitiert. 

Bei der heutigen offiziellen Eröffnung fanden sich zahlreiche Vertreter:innen der Politik, des Gesundheitswesens, der steirischen Krankenanstalten, aber auch der beteiligten Unternehmen etc. ein. Geschäftsführerin Schwester M. Bonaventura Holzmann zeigte sich tief bewegt: "Wir schreiben hier die Geschichte der Elisabethinnen weiter, haben unsere Wurzeln nicht vergessen, blicken mutig und entschlossen in die Zukunft und wollen so wie jene vier Schwestern, die vor 336 Jahren aufbrachen, auch weiterhin gemeinsam für die Menschen dasein." 

Geschäftsführer Christian Lagger formulierte es so: "Wir haben einen Auftrag erhalten und Verantwortung übertragen bekommen. Medizin und Gesundheit sind im Fluss. Man muss Altes loslassen und Neues wagen." Gewagt hat Lagger durchaus viel, war er doch einer der wenigen, die von Anfang an für den Holzbau waren und für die "tiroler Skihütte", wie das Projekt scherzhaft genannt wurde. 

Mit Mut und Vorausblick

Spielerisch: Sarah Ulrych (GF Ludovico), Alessa Köck und Ernst Muhr (Fratz Graz), Gudrun Göschl (Fratz Graz) und Harald Koberg (Ludovico).
Spielerisch: Sarah Ulrych (GF Ludovico), Alessa Köck und Ernst Muhr (Fratz Graz), Gudrun Göschl (Fratz Graz) und Harald Koberg (Ludovico).© Stadt Graz/Fischer

In den dreijährigen Bautätigkeiten wurde die Zusammenführung der Fachbereiche Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Radiologie sowie interdisziplinäre multimodale Schmerzmedizin an einem Standort vereint und die medizinische Zusammenarbeit gestärkt. Der Alterspsychatrie ist mit 75 Betten ein Schwerpunkt gewidmet. Die Baustelle bei laufendem Krankenhausbetrieb war in jeglicher Hinsicht eine Herausforderung - nicht zuletzt für die Patient:innen und Mitarbeiter:innen. Viel Geduld war gefragt. 

Die Erweiterung schafft Raum für insgesamt 222 Betten statt bisher 187 und ergänzt die bestehenden Gebäude um rund 10.700 Quadratmeter. Gemeinsam bilden Alt- und Neubau nun ein hochmodernes Krankenhaus mit insgesamt rund 36.000 Quadratmetern Fläche.

Seitens der Stadt Graz gratulierte Vizebürgermeisterin Judith Schwentner zum gelungenen Großprojekt und betonte: "Sie alle haben dafür gesorgt, dass das Werk hier entstanden ist, ein Ort, dicht an Leben, Schicksalen, aber auch in dicht verbautem Gebiet. Dazu gehört Mut. Danke dafür." Stadträtin Claudia Unger und Stadtrat Kurt Hohensinner waren ebenso anwesend wie Christina Braunersreuther in Vertretung von Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer. 

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