Am 1. Februar 2021 wurde die erste Zusatztafel im Maria-Cäsar-Park montiert. Die Namensgeberin ist eine bekannte österreichische Widerstandskämpferin gegen das Regime, die bis ins hohe Alter hinein nicht müde geworden ist, für die heute so selbstverständlich erscheinenden Werte Freiheit und Demokratie zu kämpfen.
Mehrjähriges Wissensprojekt
Die Texte für die Infotafeln werden von der Universität Graz in Zusammenarbeit mit dem Ludwig Bolzmann-Institut für Kriegsfolgenforschung erstellt, die alle von der ExpertInnenkommission Straßennamen (EKSN) überprüft und freigegeben werden.
Die Zusatztafeln werden von Mitarbeiter:innen der Holding Graz laufend aufgestellt - zwei bei längeren Straßenzügen, größeren Plätzen und Parks, eine in kleineren Bereichen. Natürlich wird es auch für alle neu benannten, personenbezogenen Straßen dementsprechende Hinweise geben. Farblich setzt man auf Einheitlichkeit, indem die Tafeln den Straßenschildern angepasst sind: Weiß auf Grün bzw. Schwarz auf Weiß mit rotem Rand in der Welterbezone. Gesamtkosten: rund 1,3 Millionen Euro.
In einem speziellen Stadtplan des Stadtvermessungsamtes können Informationen zu personenbezogenen Straßennamen und ihren Namensgeber:innen eingesehen werden. Die Texte dafür wurden ebenfalls von der Universität Graz in Zusammenarbeit mit dem Ludwig Bolzmann-Institut für Kriegsfolgenforschung erstellt und von der EKSN abgesegnet.