• Seite vorlesen
  • Feedback an Autor
  • Auf Twitter teilen
  • Auf Facebook teilen

Gute NachbarInnen muss man haben

29.04.2019

Einjähriges Bestehen des Projekts "Gesunde Nachbarschaft"

Mit April geht das einjährige Gesundheitsförderungsprojekt Gesunde Nachbarschaft - Engagement nachhaltig verankern zu Ende. Frauengesundheitszentrum und Stadtteilzentrum Triester haben gemeinsam mit BewohnerInnen den wöchentlichen 50+ Treff im Stadtteil nachhaltig etabliert. Sieben engagierte BewohnerInnen sind als GastgeberInnen des 50+ Treffs ausgebildet und begleitet worden.      

Zentrale Aktivitäten dieses Gesundheitsförderungsprojektes waren etwa ein wöchentlicher 50+ Treff, eine Tauschbörse und ein extra Bewegungsangebot am Mittwoch. "Stadtteilarbeit und Gemeinwesenarbeit haben viel mit Gesundheit zu tun und stellen einen wichtigen Baustein in der Gesundheitsförderung dar", meint Robert Krotzer, Stadtrat für Gesundheit und Pflege in Graz.

"Der 50+ Treff war und ist das Herzstück des Projektes", erklärt Barbara Predin, Projektmitarbeiterin des Stadtteilzentrums Triester. "In der ersten Stunde tauschen wir uns bei Kaffee und Kuchen aus. Der zweite Teil besteht entweder aus einem Kreativworkshop, einem Ausflug, einem Vortrag oder einem Spielenachmittag." Was unternommen wird, entscheiden die BewohnerInnen bei dem ersten Treff im Monat. "Das Projekt lebt vom Engagement und den Ideen der BewohnerInnen. Sie gestalten das Programm aktiv mit", ergänzt Ulla Sladek, Projektmitarbeiterin des Frauengesundheitszentrums. Insgesamt haben in diesem Jahr 480 BewohnerInnen 59 50+ Treffs besucht. „Die Leute und das Reden hat mir gutgetan", "Ich habe das Wir-Gefühl wiedergefunden", sind Rückmeldungen von BesucherInnen der Treffs.

GastgeberInnen gesucht

Der 50+ Treff wird auch nach Projektende weiter stattfinden. Für die Rolle der GastgeberInnen der Treffs sind BewohnerInnen des Stadtteils Triester gesucht worden. Gefunden wurden sieben neue GastgeberInnen. Diese erhielten eine Fortbildung und wurden von dem Projektteam begleitet.

"GastgeberInnen übernehmen die Verantwortung für den möglichst reibungslosen Ablauf des 50+ Treffs. Das reicht von der Bewirtung über die Moderation bis zur Begrüßung neuer Gäste", erklärt Elisabeth Hufnagl, Projektleiterin und Geschäftsführerin des Stadtteilzentrums Triester.

Abschluss und Ausblick

Unter dem Motto Ein Blick auf das, was war, bleibt und kommt. Zukunftsperspektiven einer zielgruppenspezifischen Stadtteilarbeit zog das Projektteam bei der Abschlussveranstaltung heute am 26. April Resümee. Es präsentierte Ergebnisse und Highlights aus der Projektgeschichte und diskutierte mit rund 40 Fachfrauen und -männern der Stadtteilarbeit und BewohnerInnen des Stadtteils Triester über die Zukunft.

Was bringen Gesundheitsförderungsprojekte und Stadtteilarbeit für die BewohnerInnen eines Stadtteils? Etwa "eine Wahlfamilie", "man wird mit seinen Fehlern und Vorteilen gut angenommen" und "eine Steigerung der Lebensqualität", sind die DiskutantInnen überzeugt.

"Das Projekt ist zu Ende, aber der 50+ Treff geht fürs erste weiter - die BewohnerInnen haben bereits das Programm für Mai fixiert. Auch das Bewegungsangebot wird weitergeführt. Was es aber braucht, sind hauptamtlich zuständige AnsprechpartnerInnen im Stadtteilzentrum, Räume, Infrastruktur und natürlich BewohnerInnen des Stadtteils, die die Angebote mit Leben füllen", fasst Christine Hirtl, Projektleiterin und Mitglied der Geschäftsführung des Frauengesundheitszentrums, zusammen. 

Hanno Wisiak

Impressionen von der Abschlussveranstaltung © FGZ, Rita ObergeschwandnerImpressionen von der Abschlussveranstaltung © FGZ, Rita ObergeschwandnerImpressionen von der Abschlussveranstaltung © FGZ, Rita ObergeschwandnerImpressionen von der Abschlussveranstaltung © FGZ, Rita ObergeschwandnerImpressionen von der Abschlussveranstaltung © FGZ, Rita ObergeschwandnerImpressionen von der Abschlussveranstaltung © FGZ, Rita ObergeschwandnerImpressionen von der Abschlussveranstaltung © FGZ, Rita ObergeschwandnerImpressionen von der Abschlussveranstaltung © FGZ, Rita Obergeschwandner