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Tage der seelischen Gesundheit

27.08.2020

Als krank gilt immer noch, wer Fieber hat. Mit einem einfachen "Kopf hoch" hingegen werden psychische Erkrankungen oft abgetan. "Und obwohl immer mehr Menschen in Österreich darunter leiden, ist es immer noch tabu, darüber zu reden oder sich professionelle Hilfe zu holen", weiß Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer.

Einen Überblick über das vielfältige Angebot an Beratung, Betreuung und Hilfestellungen finden Sie auf der Seite der Plattform Psyche Steiermark.

Hanno Wisiak

10 Schritte für die seelische Gesundheit

Was haben Knochenbrüche, die Masern, chronische Kreuzschmerzen und psychische Erkrankungen gemeinsam?

Sie können alle treffen.
Sie treffen viele.
Sie können vermieden werden.
Sie können geheilt werden.

Für viele Menschen sind psychische Erkrankungen leider noch ein Tabu. Diese zehn Punkte sollen es Ihnen erleichtern, Ihre seelische Gesundheit zu fördern und zu pflegen.

"Geteiltes Leid ist halbes Leid." Da hat der Volksmund völlig recht. Sprechen mit Sie mit anderen, über die Dinge, die Sie bewegen.

Wer Kontakte pflegt, ist nicht allein. Freundinnen und Freunde sind für Sie da, wenn Sie sie brauchen.

Trauer oder Schicksalsschläge brauchen Kraft und Raum. Das ist normal und kein Grund für Sie aufzugeben. 

"Nobody is perfect" - "Niemand ist perfekt", sagt man. Und es stimmt: Man muss nicht alles können. Besinnen Sie sich auf Ihre Stärken!

Teil einer Gemeinschaft oder eines Vereins, der zusammenhält, zu sein ist ein wichtige Erfahrung. Das gibt Halt. Bringen Sie sich ein!

Sich körperlich zu betätigen, trägt sehr zur Entspannung bei. Schon ein kurzer Spaziergang hilft gegen Stress.
Wie Sie sich bewegen, ist nicht so wichtig. Dass Sie sich bewegen, wäre gut.

Zeichnen, malen, Musik machen, schreiben, tanzen sind gute Möglichkeiten auszudrücken, was sich nur schwer in Worte fassen lässt.

"In der Ruhe liegt die Kraft." Machen Sie Pausen! Legen Sie das Handy beiseite und schalten Sie es auf stumm! Bereits bewusstes Aus-und-ein-Atmen hilft dabei, kurz vom Alltagsstress wegzukommen.

Wenn Sie sich ab und zu auf Neues einlassen, gibt das Ihrem Leben neue Impulse und stärkt dadurch Ihr Selbstbewusstsein.

Alle Menschen sind in ihrem Leben Krisen ausgesetzt, die sie aus der Bahn werfen. Sich in einer Krise Hilfe zu suchen ist kein Zeichen der Schwäche - ganz im Gegenteil: damit beweisen Sie Stärke und zeigen, dass Sie in der Lage sind, Ihren Problemen bewusst entgegen zu treten.

Wichtige Anlaufstellen

Diese fünf Einrichtungen erreichen Sie rund um die Uhr:

 
Außerdem gibt es diese psychosozialen Beratungsstellen in Graz:

Auch an die Berufsverbände können Sie sich wenden:

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