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Staunen statt stauen

Europaweiter Autofreier Tag 2020 in der Neutorgasse

23.09.2020
Für Radfahrer schaltete die Ampel auf Grün. © Daniela HörzerFür Autos stand die Ampel am europaweiten autofreien Tag in der Neutorgasse auf Rot. © Daniela HörzerDie Ausstellung "Mobilität gestern – heute – morgen" zog neugierige Blicke auf sich. © Stadt Graz/FischerTrotz Corona bot sich den BesucherInnen ein vielfältiges Programm. © Harry SchifferJoanneums-Direktor Wolfgang Muchitsch, Verkehrsstadträtin Elke Kahr und Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky (v.l.n.r) waren ebenfalls vor Ort. © Harry SchifferFilme von Grazer Extremsportlern rundeten das Programm ab. © Harry Schiffer

"Mobilität gestern - heute - morgen" lautete der bezeichnende Titel einer Ausstellung mit historischen Ansichten und einem Blick in die Zukunft des Verkehrs in der Neutorgasse, die am Europaweiten Autofreien Tag gestern tagsüber auch tatsächlich autofrei blieb. Wo sich sonst zu Stoßzeiten die Kfz stauen, war diesmal Staunen angesagt: Überraschend viele Interessierte ließen es sich – trotz Corona – nicht nehmen, einen Blick auf die Fotos von anno dazumal aus der Sammlung des bekannten Grazer Stadthistorikers Albrecht Kubinzky sowie auf die Pläne für den Einzug der Straßenbahn und mehr Platz für den Radverkehr zu werfen. Das Organisationsteam aus der städtischen Verkehrsplanung beantwortete vor Ort viele Fragen, die sich vor allem um den Verlauf des Radwegs und der Fußgängerbereiche sowie die Positionierung der Straßenbahn-Haltestellen drehten.

Attraktionen trotz Corona-Einschränkungen

Auch wenn die üblichen "Zugpferde" des Europaweiten Autofreien Tages in Graz – Mobilitätsfest und Tour de Graz mit einem Abstecher per Fahrrad und Skates auf die Autobahn – coronabedingt diesmal im "Stall" bleiben mussten, bekamen die Gäste trotzdem ein attraktives Programm geboten. Neben der Ausstellung, deren Exponate nach dem Abbau verschenkt wurden, sorgten KünstlerInnen von Jakotopia auf Stelzen und Hochrädern, ein Biedermeierpärchen und auch Stadthistoriker Kubinzky – als Bewohner der Neutorgasse quasi auch in der Rolle des "Hausherren" – mit vielen Anekdoten und Geschichte(n) für positive Reaktionen.

Unter den BesucherInnen sah man Verkehrsstadträtin Elke Kahr, Magistratsdirektor Martin Haidvogl, Landesbaudirektor Andreas Tropper und den Direktor des Joanneums, Wolfgang Muchitsch. Auch der Leiter der städtischen Verkehrsplanung, Wolfgang Feigl, zog ein zufriedenes Fazit: "Selbst wenn coronabedingt heuer alles anders sein musste: Die 21. Auflage des Europaweiten Autofreien Tages in Graz war ein voller Erfolg. Die öffentliche Ausstellung mit Begleitprogramm entpuppte sich als virustaugliches Format. Und die Präsentation der künftigen Straßenbahnführung durch die Neutorgasse als Entlastung für die Herrengasse passte auch genau zum Motto der Europäischen Mobilitätswoche, die diesmal unter dem Motto ,Emissionsfreie Mobilität‘ stand."

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