• Seite vorlesen
  • Feedback an Autor
  • Auf Twitter teilen
  • Auf Facebook teilen

Graz war im Finale um den Green Capital Award

Im Herbst 2023 kämpfte Graz um den Titel "Europas Grüne Hauptstadt 2025"

24.07.2023

Finale in Tallinn

Am 5. Oktober ging das Finale für den Green Capital Award 2025 in Tallinn über die Bühne. Graz schaffte es mit der portugiesischen Stadt Guimarães und dem litauischen Vilnius in die Endauswahl - den Sieg holte sich Vilnius. Wir gratulieren zum Sieg und danken Tallinn für die Gastfreundschaft!

Im Rennen um die Grüne Hauptstadt Europas

Green Capital 2025

Eine sehr gute Nachricht erreichte die Stadt Graz im Sommer 2023: Die steirische Landeshauptstadt wurde unter die drei Finalisten um den "European Green Capital Award 2025" gereiht. Diese Nominierung bedeutet bereits eine hohe Wertschätzung der Europäischen Union für das langjährige Engagement der Stadt Graz im Umweltschutzbereich und gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen im Bereich von Umwelt- und Klimaschutz.

Im Finale in Tallinn, dem Green Capital 2023, hat sich das litauische Vilnius vor einer Fachjury gegen die steirische Hauptstadt und das portugiesische Guimarães durchgesetzt und den Titel „European Green Capital 2025" geholt. 

Richtigen Weg eingeschlagen
"Der Green Capital Award ist eine sehr angesehene Auszeichnung. Alleine in die Endauswahl zu kommen, ist eine große Auszeichnung für Graz und zeigt, dass unsere Stadt in wesentlichen Klima- und Umweltfragen den richtigen Weg eingeschlagen hat und unsere Bemühungen um eine gerechtere und klimafreundlichere Stadt sogar international wahrgenommen werden", freut sich Bürgermeisterin Elke Kahr. 

Klimaschutz in Graz weiter vorantreiben
"Ich bin stolz, dass unsere umfassenden Bemühungen für eine klimafreundliche Zukunft auf europäischer Ebene gesehen werden und wir es bis in das Finale des Green Capital Award geschafft haben. Unsere Strategie war von Beginn an, die Bewerbung für die Bewusstseins- und Öffentlichkeitsarbeit für die Herausforderungen der Klimakrise zu nutzen. Diese Kampagnen, die die Grazer:innen miteinbinden sollen, führen wir mit viel Elan fort - genauso wie die vielen Maßnahmen die wir in Tallinn präsentiert haben. Natürlich sind wir heute ein wenig enttäuscht, nicht gesiegt zu haben, aber wir haben wertvolle Netzwerke geknüpft und viele interessante Fachgespräche geführt. Alle Verantwortlichen sind extrem motiviert, ihre Arbeit für ein umweltfreundliches Graz mit diesen neuen Inputs voranzutreiben", so Vizebürgermeisterin Judith Schwentner.

Reiseblog zum Nachlesen: Begleiten Sie die Delegation zur Preisverleihung nach Tallinn!

Von Graz nach Tallinn fährt man rund 30 Stunden, insgesamt rund 2.000 Kilometer. Die Delegation der Stadt Graz nimmt diesen Weg per Bus auf sich. Begleiten Sie uns auf der Reise, auf den Zwischenstopps und zur großen Preisverleihung. Jeden Tag erscheint ein neuer Eintrag im Reiseblog. Mit dabei: Katrin Brugger, Magdalena Tendl, Christian Nußmüller, Bernhard Puttinger, Mathias Pascottini, Roland Kloss, Leonie Groihofer, Thomas Drage, Tristan Ammerer und Elija Dohr.

Zurück in Graz.
© Stadt Graz/Dohr

Bereits um 7 Uhr morgens begann unsere Rückreise von Warschau nach Graz, und somit fand unsere aufregende Reise am gestrigen Tag ihr Ende. Wir erreichten um 19 Uhr den Grazer Hauptbahnhof, und an dieser Stelle möchten wir ein erneutes Dankeschön an unsere Busfahrer Hans und Herbert von der Firma Hammer Reisen aussprechen. Sie haben uns sicher und äußerst komfortabel von Tallinn nach Graz gebracht.

Die Delegation blickt äußerst positiv auf diese Reise zurück. Natürlich hätten wir den begehrten Green Capital Award sehr gerne gewonnen, aber auch ohne diesen Titel nehmen wir eine Fülle positiver Eindrücke und Inspirationen mit nach Hause. Diese Reise hat uns gezeigt, wie viel Engagement und Potenzial in Graz steckt, um unsere Stadt noch klimafreundlicher und lebenswerter zu gestalten.

Während unserer Reise haben wir wertvolle Erfahrungen gemacht und Ideen gesammelt, die bereits in naher Zukunft in Graz umgesetzt werden. Viele Projekte und Initiativen werden entstehen, die dazu beitragen, die Lebensqualität in unserer Stadt zu erhöhen und gleichzeitig unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

Die Reise mag zwar vorbei sein, aber die Arbeit geht weiter. Wir sind motivierter denn je, unsere Visionen für eine nachhaltige Zukunft in die Tat umzusetzen und Graz zu einer Vorzeigestadt für Klimaschutz und lebenswerte Stadtentwicklung zu machen.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die diese Reise ermöglicht haben, bei unseren Gastgeberstädten und all den inspirierenden Menschen, die wir getroffen haben. Wir sind stolz darauf, Teil des European Green Cities Network zu sein, und freuen uns darauf, die Zukunft aktiv mitzugestalten.

Graz, wir sind bereit für eine grünere und nachhaltigere Zukunft!

Auf Erkundungstour in Vilnius.
© Stadt Graz/Dohr

Bevor unsere Reise endgültig in Richtung Warschau ging, hatten wir die Gelegenheit, die litauische Hauptstadt Vilnius genauer unter die Lupe zu nehmen. Vilnius, die stolze Gewinnerstadt des Green Capital Award 2025, empfing uns herzlich.

Ein Vertreter der Stadtplanung führte uns auf Fahrrädern durch die Stadt, und wir konnten hautnah erleben, wie Vilnius Klimaschutz und Nachhaltigkeit in die Tat umsetzt. Wir müssen neidlos anerkennen, dass auch Vilnius viele spannende Projekte und Aktivitäten im Bereich Klimaschutz vorzuweisen hat. Die Stadt hat in vielerlei Hinsicht beeindruckende Fortschritte gemacht, die uns inspiriert haben.

Während unserer zweirädrigen Stadtführung wurde auch beschlossen, in Zukunft im engeren Austausch zu bleiben. Der Gedanke an gemeinsame Projekte und den Wissensaustausch zwischen unseren Städten ist äußerst vielversprechend und wird sicherlich dazu beitragen, die Entwicklung hin zu nachhaltigeren Städten voranzutreiben.

Nach dieser wirklich produktiven Runde durch die Stadt machten wir uns zur Mittagszeit schließlich auf den Weg nach Warschau. Morgen steht die letzte Etappe unserer Reise an, und wir freuen uns darauf, nach Graz zurückzukehren.

Ein Tag in Vilnius.
© Stadt Graz/Dohr

Graz hat gestern Abend hauchdünn den Titel "European Green Capital 2025" verpasst, aber das ist bei Weitem kein Grund zur Enttäuschung. Warum? Weil Graz nun als Finalistenstadt Teil des "European Green Capital Network" ist. Das bedeutet, dass die Stadtverwaltung Zugang zu einem hochrangigen Nachhaltigkeitsnetzwerk erhalten hat, in dem sich die besten Städte Europas über klimaorientierte Stadtentwicklung und Klimaschutz austauschen können.

Bereits einen Tag nach dem Finale in Tallinn wurden wir bei der ersten Konferenz als offizielles neues Mitglied vorgestellt. Es gab großes Interesse an den Projekten und Ideen aus Graz, und der Austausch wurde sofort intensiviert. Dies ist eine aufregende Chance für unsere Stadt, von anderen Städten zu lernen und gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft zu arbeiten.

Nachdem wir uns von Tallinn verabschiedet hatten, begaben wir uns auf unsere Heimreise Richtung Graz. Unsere Gefühle waren gemischt - auf der einen Seite hätten wir uns natürlich über den Titel gefreut, aber auf der anderen Seite sind wir unfassbar stolz auf das Erreichte und auf das, was noch vor uns liegt.

Unsere Reise führte uns nach Vilnius, der gestrigen Gewinnerstadt des Green Capital Awards 2025. Dort trafen wir Vertreter:innen der Stadtverwaltung, um uns ein Bild von ihren Klimaschutzbemühungen zu machen und von ihren Erfahrungen zu lernen. Es war inspirierend zu sehen, wie verschiedene Städte auf ihre eigene Weise Nachhaltigkeit vorantreiben.

Nach einem Zwischenstopp an der Ostküste in Pärnu erreichten wir spätabends Vilnius. Nach unserem Treffen geht es weiter nach Warschau, unserem letzten Zwischenstopp, bevor wir schließlich wieder in Graz ankommen.

Vilnius holte sich den Titel.
Vilnius holte sich den Titel.© Stadt Graz/Dohr

Ja, ihr habt richtig gelesen: Graz hat gewonnen. Aber nein, es geht nicht um einen Titel oder eine Auszeichnung. Dieser Sieg ist viel bedeutsamer, denn er zeigt, dass Graz sich im Vergleich mit anderen europäischen Städten beim Thema Klimaschutz und lebenswerte Stadtentwicklung keineswegs verstecken muss.

Als eine von nur wenigen Städten hat es Graz schon bei der ersten Bewerbung in das Finale geschafft. Um das zu schaffen wurde ein 120-seitiger technischer Bericht eingereicht in dem die Bemühungen und Kennzahlen von Graz in den Bereiche Luftqualität, Lärm, blaue sowie grüne Infrastruktur, Wasserqualität, Klimawandelanpassung, Klimaschutz, Biodiversität, Kreislauf- und Abfallwirtschaft offengelegt wurden. Außerdem zeigt die Finalteilnahme, dass Graz am richtigen Weg ist, um unsere Stadt klimafreundlicher und lebenswerter zu machen.

Während unserer aufregenden Reise zum Green Capital Award Finale wurde uns klar, dass Graz diese Themen nicht nur lebt, sondern auch vorantreibt. Es begann damit, dass unsere 10-köpfige Delegation als einzige mit dem Bus anreiste. Das allein zeigt, wie engagiert Graz für Nachhaltigkeit und den Klimaschutz ist.

Aber dieser Sieg geht noch viel tiefer. Während unserer 30-stündigen Busreise sind wir uns nicht nur räumlich nähergekommen, sondern auch inhaltlich und thematisch. Wir haben Ideen entwickelt, Projekte geplant und wertvolle Verbindungen geknüpft. Diese Reise hat gezeigt, dass Graz gerade erst begonnen hat.

Unsere Stadt hat das Potenzial, noch grüner und nachhaltiger zu werden, und wir haben die Entschlossenheit und die Partnerschaften, um dieses Ziel zu erreichen. Wir haben gesehen, wie andere Städte ähnliche Herausforderungen angehen und Lösungen finden, die uns inspirieren.

Dieser Sieg ist ein Versprechen für die Zukunft. Graz wird weiterhin an vorderster Front des Klimaschutzes und der lebenswerten Stadtentwicklung stehen. Und das Beste daran ist, dass alle in Graz davon profitieren werden.

Wir sind stolz auf unsere Stadt und darauf, Teil dieser Bewegung zu sein. Graz hat gewonnen, und wir freuen uns auf die spannenden Entwicklungen, die vor uns liegen.

Angekommen: In Tallinn steigt das Finale des EU Green Capital Awards.
© Stadt Graz/Dohr

Der letzte Tag vor dem großen Finale in Tallinn ist angebrochen, und in unseren Mägen spüren wir bereits das aufgeregte Kribbeln. Morgen früh werden wir Graz vor der Fachjury des Green Capital Awards repräsentieren, und die Vorfreude ist kaum zu übersehen.

Aber bevor wir uns allzu sehr mit Gedanken an den Finaltag beschäftigen konnten, war unser Tag bereits gespickt mit spannenden Veranstaltungen. Am Vormittag trafen wir uns mit einem hochrangigen Vertretern der örtlichen Stadtverwaltung zu einem intensiven Austausch. Knapp zweieinhalb Stunden lang diskutierten wir über klimaorientierte Stadtentwicklung und nachhaltige Lösungen für die Zukunft. Es war ein fruchtbarer Dialog, bei dem beide Seiten von den Ideen und Visionen des anderen profitierten.

Nach einer kurzen Mittagspause führte uns unser Weg erstmals zur Veranstaltungslocation des Finales, dem Kultuurikatel, wo wir einen Technikcheck für unsere Präsentation durchführten. In der Halle spürte man die Vorfreude aller Beteiligten auf das morgige Finale.

Damit unser Finalpitch perfekt gelingt, ging es nach der Besichtigung der Finallocation zur letzten Generalprobe und wir sind fest entschlossen, Graz bestmöglich zu vertreten.

Abends trafen schließlich alle Finalstädte und ehemaligen Gewinnerstädte bei einem herzlichen Meet&Greet in der Town Hall von Tallinn aufeinander. Neben einem regen Austausch und wertvollen Informationen stand auch gemeinsames Musizieren auf dem Programm, und Graz bewies auch hier, dass es sich vor niemanden verstecken muss.

Außerdem kann Graz mit Stolz verkünden, Teil einer kleinen Auswahl an Städten in der 18-jährigen Geschichte des Green Capital Awards zu sein, die es bei der ersten Bewerbung direkt ins Finale geschafft haben - eine bemerkenswerte Leistung!

Morgen ist es dann endlich soweit: Graz wird ab 8:30 Uhr seine Ideen, Projekte, Aktivitäten und Visionen für eine klimaorientierte Zukunft in Graz präsentieren. Wir hoffen auf eure Unterstützung und drückt uns die Daumen! Die Preisverleihung wird ab 17 Uhr live aus Tallinn gestreamt. Wir sind bereit, und wir sind stolz darauf, Graz zu vertreten.

Noch einmal durchschnaufen: Die Delegation am Strand von Riga.
Noch einmal durchschnaufen: Die Delegation am Strand von Riga.© Stadt Graz

Heute war der Tag, auf den wir so lange hingearbeitet haben: "Tallinn, wir kommen!" Mit dieser euphorischen Aufregung starteten wir um 9 Uhr morgens von Litauen nach Estland. Im Bus konnte man förmlich spüren, wie die Spannung stieg, denn das große Finale rückte immer näher.

Nach einer vierstündigen Busfahrt durch endlose Weiten erreichten wir unseren ersten Zwischenstopp für ein Mittagessen in Riga, der Hauptstadt und größten Stadt des Baltikums. Riga, eine weitere Hansestadt auf unserer Reiseroute nach Tallinn. Im Anschluss an das Essen erkundeten wir die Stadt und einige von uns hatten die Gelegenheit, die Stadt von oben zu bewundern.

Um 16 Uhr ging es dann auf die letzte Etappe dieser aufregenden Reise vor dem großen Finale. Spätabends erreichten wir schließlich die estnische Hauptstadt und aktuelles Green Capital, Tallinn. An dieser Stelle möchten wir ein herzliches Dankeschön an unsere Busfahrer Hans und Herbert von dem südoststeirischen Busunternehmen Hammer aussprechen. Sie brachten uns sicher und gut gelaunt nach Tallinn.

Die Aufregung innerhalb der Delegation war förmlich greifbar, als wir in Tallinn ankamen. Das Finale lag bereits in der Luft, und die Vorfreude war enorm. Nach einem gemeinsamen Abendessen begaben wir uns in unsere Unterkunft in der bezaubernden Altstadt von Tallinn.

Der morgige Tag steht ganz im Zeichen des Green Capital Awards, neben diversen Veranstaltungen, stehen auch die letzten Proben und Vorbereitungen für die Finalpräsentation am 5. Oktober am Programm. Begleitet uns auch morgen wieder am letzten Tag vor dem großen Finale.

Kaunas: Hier präsentiert sich Litauen wie es leibt und lebt.
Kaunas: Hier präsentiert sich Litauen wie es leibt und lebt.© Stadt Graz

Unsere Reise zum Green Capital Award Finale nimmt immer spannendere Wendungen. Nachdem wir Warschau hinter uns gelassen hatten, führte uns unsere Route entlang der Grenze zwischen Polen und Weißrussland. Dort hatten wir die Gelegenheit, tiefe Einblicke in die Landschaft der Region zu genießen.

Unser Ziel in Litauen war die charmante Universitätsstadt Kaunas, die erstaunlich viel Gemeinsamkeiten mit Graz aufweist. Mit knapp 300.000 Einwohner:innen ist Kaunas eine Stadt, die von der Zusammenführung der Flüsse Memel und Neris geprägt ist.

Nach unserer Ankunft in Kaunas wurden wir herzlich von Vertreter:innen der örtlichen Stadtverwaltung im städtischen Rathaus empfangen. Der Schwerpunkt unseres Austausches lag auf den Themen klimaorientierte Stadtentwicklung und Mobilität. Es war faszinierend, zu erfahren, wie Kaunas und Graz ähnliche Herausforderungen meistern und innovative Lösungsansätze entwickeln. Diese Gespräche inspirierten uns und werden sicherlich neue Ansätze für die Zukunft mit sich bringen.

Nach unserem Treffen erkundeten wir die Altstadt von Kaunas, die von historischer Architektur und lebhaften Straßen geprägt ist. Der Tag klang mit einem gemeinsamen Abendessen aus, bei dem wir die litauische Gastfreundschaft und Kulinarik erleben konnten.

Morgen brechen wir zur letzten Etappe unserer Reise nach Tallinn auf. Bleibt dran, denn wir werden euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

V.l.: Nußmüller, Dohr, Tendl, Kloss, Puttinger, Pascottini, Groihofer, Brugger, Drage, Ammerer
V.l.: Nußmüller, Dohr, Tendl, Kloss, Puttinger, Pascottini, Groihofer, Brugger, Drage, Ammerer© Stadt Graz

Pünktlich um 8:00 Uhr morgens begann unser aufregendes Abenteuer: Die Delegation der Stadt Graz startete vom Grazer Hauptbahnhof aus mit dem Bus Richtung Tallinn. Doch was diese Reise so besonders macht, ist, dass wir als einzige der drei Finalstädte gemeinsam in einem Bus anreisen, um möglichst klimaschonend am Green Capital Award Finale teilzunehmen.

Der erste Tag unserer Reise stand ganz im Zeichen der Vorbereitung. Wir arbeiteten hart daran, unseren Finalpitch zu optimieren, damit alle Texte unserer Speaker perfekt sitzen. Denn schließlich wollen wir Graz von seiner besten Seite präsentieren und die Jury überzeugen.

Ein weiterer Grund für unsere Anreise mit dem Bus war die Möglichkeit, uns auf dem Weg mit anderen Städten zu vernetzen. Auf unserem Weg nach Tallinn besuchten wir die wundervolle Stadt Brno. Hier besichtigten wir die faszinierenden Gebäude im Bauhaus-Stil und warfen einen Blick auf die Gestaltung des öffentlichen Raumes in der Stadt. Es war inspirierend zu sehen, wie andere Städte ähnliche Herausforderungen bewältigen.

Nach einem ereignisreichen Tag ging es für uns zur Übernachtung nach Warschau. Die Stadt begrüßte uns herzlich, und wir genossen die Gelegenheit, die polnische Kultur und Gastfreundschaft kennenzulernen.

Am Montag brachen wir früh auf und setzten unsere Reise Richtung Litauen fort.

Warum stellt schon die Nominierung für diesen Award eine hohe Auszeichnung für die Stadt Graz dar?
Und was würde erst ein Sieg bedeuten? 

Natascha Maili vom Grazer Umweltamt und Christian Nußmüller aus der Stadtbaudirektion geben im Interview mit Simone Koren-Wallis in einem Podcast Antworten auf diese Fragen.

Der Podcast „Grazgeflüster" informiert kurzweilig über viele Themen aus dem Magistrat und enthält oft praktische, hilfreiche Tipps für Bürger:innen. Alle zwei Wochen gibt‘s eine neue Folge. 

Den Stadt Graz Podcast gibt es kostenlos auf allen gängigen Podcast-Plattformen zu abonnieren:

Mit dem Green Capital Award würdigt die Europäische Kommission lokale Bemühungen zur Verbesserung der Umwelt, der Wirtschaft und der Lebensqualität in europäischen Städten. Der Preis wird jedes Jahr an eine Stadt verliehen, die Vorreiterin für umweltfreundliches Stadtleben ist und gilt somit als eine der renommiertesten Auszeichnungen im Bereich von Umwelt und Klimaschutz. Die Entscheidung über den Preisträger für das Jahr 2025 wird Anfang Oktober beim Finale in Tallinn (Estland) getroffen. Tallinn ist heuer Europas Green Capital.

Preisgeld für Nachhaltigkeit
Wer sich ein Jahr lang grüne Hauptstadt Europas nennen kann, erhält neben der hohen internationalen Aufmerksamkeit auch ein Preisgeld in der Höhe von 600.000 Euro, das für weitere lokale Kommunikations- und Partizipationsaktivitäten im Nachhaltigkeits- und Klimaschutzbereich verwendet werden kann.

In der Vergangenheit gewannen Städte aus allen Teilen Europas diese Auszeichnung: Stockholm (2010), Hamburg (2011), Bristol (2015) Ljubljana (2016), Essen (2017), Nijmegen (2018), Grenoble (2022), Tallinn (2023) und Valencia (2024). 

#EUGreenCapital

War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).

Ihre Kommentare (3)

Diesen Beitrag kommentieren
  • Mag.Traude Kloß , 03.10.2023,
    Green Capital Award

    Es ist sehr spannend und auch berührend diese aufregende Reise mitzuerleben und auch zu spüren,wie hier voller persönlicher und beruflicher Einsatz gezeigt wird.Hut ab und alles Gute,viel Erfolg !!
  • Florian , 20.09.2023,
    Ernsthaft

    Die öffentlichen Verkehrsmittel werden immer teurer, die Radfahrwege werden immer weniger.
    Null Anreiz das Auto daheim zu lassen. Wie genau hat Graz diesen Titel verdient?
  • Abteilung für Kommunikation20.09.2023,

    Wir bedanken uns herzlich für Ihre Anmerkungen. Alle relevanten Informationen zur Finalnominierung von Graz für den European Green Capital Award werden in der dazugehörigen Folge des Stadt Graz Podcasts ausführlich behandelt, siehe graz.at/podcast