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Buchpräsentation von Astrophysiker Arnold Hanslmeier

Sonne, Mond und Sterne – Der Himmel über Mitteleuropa

30.04.2026

Wer behauptet, man könne das Universum nicht zwischen zwei Buchdeckel pressen, der hat wohl noch kein Buch von Arnold Hanslmeier gelesen - jener Astrophysiker, der scheinbar mit Lichtgeschwindigkeit Sachbücher schreibt. „Sonne, Mond und Sterne - Der Himmel über Mitteleuropa" heißt die neueste Publikation, die gestern im vollbesetzten Gemeinderatssitzungssaal im Rathaus präsentiert wurde.

Werner Rannacher, Arnold Hanslmeier mit seiner Lebensgefährtin, Bürgermeisterin Elke Kahr, Peter Riedler und Hans Sünkel (v. l.) bei der Präsentation im vollen Gemeinderatssitzungssaal.Das neueste Buch "Sonne, Mond und Sterne - Der Himmel über Mitteleuropa".Im Dialog mit Werner Rossacher wurde das neue Buch besprochen.

„Arnold Hanslmeier schafft es, sein Publikum zu begeistern und ihm das Universum in lebendiger Sprache näherzubringen", betonte Bürgermeisterin Elke Kahr und freute sich, den Wissenschaftler erneut im Rathaus begrüßen zu dürfen. Das neue Buch vermittelt anschaulich die Beobachtung des Nachthimmels und erklärt grundlegende astronomische Phänomene sowie deren physikalische Hintergründe und das so verständlich, dass auch Leserinnen und Leser ohne Vorkenntnisse einen Zugang finden.

Auch der ehemalige TU-Rektor Hans Sünkel und Peter Riedler, Rektor der Universität Graz, würdigten den Autor mit lobenden Worten. „Große Wissenschaftler zeichnet aus, dass sie Dinge gut erklären können. Diese Fähigkeit hat Arnold Hanslmeier bewiesen, - in der Didaktik, in Literatur, Kinderbüchern, wissenschaftlichen Publikationen oder als Vorstandsmitglied der Urania Graz", so Riedler.

Ein Streifzug durch das Universum

Im Gespräch mit ORF-Steiermark Moderator Werner Rannacher spannte Hanslmeier einen weiten Bogen: von der Faszination des Mondes über Fragen nach Sonnen- und Mondfinsternissen, die Entstehung von Polarlichtern oder der aktuellen Mondmission Artemis. Das Buch selbst ist reich bebildert mit eindrucksvollen Aufnahmen des Nachthimmels, die unter anderem in privaten Sternwarten in der Obersteiermark entstanden sind. Zu sehen sind etwa der Mondkrater Plato mit seinem Durchmesser von 120 Kilometern, eine Sonnenfinsternis auf Jupiter, Kometen oder detailreiche Sonnenaufnahmen.

Zum Abschluss widmete sich Hanslmeier den Fragen aus dem Publikum: Woher kommt das Gold auf der Erde? Wie entsteht Kernfusion? Und: Könnte die Erde von einem schwarzen Loch verschluckt werden? Zu Letzterem gibt der Astrophysiker übrigens Entwarnung.

Das und vieles mehr gibt es im neuen Buch nachzulesen.

Über den Autor

Arnold Hanslmeier wurde 1959 in Feldbach geboren und entdeckte schon früh seine Begeisterung für den Sternenhimmel. Nach seinem Studium der Physik und Astronomie an der Universität Graz, das er 1983 mit Auszeichnung abschloss, prägte er über Jahrzehnte die astronomische Lehre und Forschung an der Karl-Franzens-Universität Graz - unter anderem als Professor, Institutsvorstand und Leiter des Instituts für Physik. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte reichen von Sonnenphysik und Himmelsmechanik bis zu Exoplaneten und Weltraumwetter, internationale Forschungsaufenthalte führten ihn an zahlreiche renommierte Standorte in Europa.

Neben rund 480 Fachpublikationen machte sich Hanslmeier vor allem als Vermittler von Wissenschaft einen Namen: Mit mehr als zwei Dutzend populärwissenschaftlichen Büchern gelingt es ihm, komplexe Zusammenhänge verständlich darzustellen und ein breites Publikum für Astronomie zu begeistern. Für seine Leistungen wurde er vielfach ausgezeichnet. 2023 wurde ein Asteroid nach ihm benannt. Sein Name: 182674 Hanslmeier. Am 26. September 2024 erhielt er zudem das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Graz.

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