Am 6. Mai empfing Bürgermeisterin Elke Kahr die schwedische Botschafterin Annika Ben David zu ihrem ersten Besuch in der Steiermark. Seit August 2025 ist Ben David Botschafterin Schwedens in Österreich und der Slowakei und vertritt damit auch die Interessen von rund 242 Schwedinnen und Schweden in Graz.
Im Mittelpunkt des offiziellen Austauschs im Grazer Rathaus standen aktuelle europäische Themen wie Herausforderungen beim Wohnen, Migration sowie politische Entwicklungen in Österreich, Schweden und Europa. Auch die bevorstehende Gemeinderatswahl in Graz in zwei Monaten wurde thematisiert. Besonders beeindruckt zeigte sich die Botschafterin von der Offenheit und Vielfalt der Stadt Graz: „Ich habe die Begrüßungen in vielen verschiedenen Sprachen an Ihrer Tür gesehen. Das ist wunderschön. Es vermittelt sofort einen Eindruck davon, wie willkommen man sich als fremde Person in Graz fühlt."
Die erfahrene Diplomatin war unter anderem Botschafterin in der Demokratischen Republik Kongo sowie in Serbien und Montenegro und engagiert sich besonders für Menschenrechte, Demokratie und internationale Zusammenarbeit. Aktuell ist sie auch UN-Botschafterin in Wien. Zum Abschluss des Treffens trug sich Annika Ben David in das Goldene Buch der Stadt Graz ein.
Wälder, Küsten und Seen
Ein großes Thema war auch die beeindruckende Schönheit Schwedens, das die Bürgermeisterin bereits als junge Frau immer wieder bereiste. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihr die nördlichste Stadt Kiruna sowie die faszinierenden Landschaften mit endlosen Wäldern, zerklüfteten Küsten und rund 300.000 Seen. Mit etwa 10,6 Millionen Einwohner:innen und einer Fläche von 447.435 km² ist Schweden das fünftgrößte Land Europas.
Die Beziehungen zwischen Schweden und Österreich gelten seit vielen Jahren als freundschaftlich und partnerschaftlich. Beide Länder arbeiten eng in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Kultur und Bildung zusammen - etwa durch intensive Handelsbeziehungen, Kooperationen in Technologie und Umweltfragen sowie vielfältige Austauschprogramme und den Tourismus.



