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GKB-Werkstätten: 64 Millionen Euro für den Bahnbetrieb der Zukunft

14.07.2026
Hochkarätiger politischer Besuch bei der offiziellen Grundstein-Legung in den GKB-Werkstätten in der Köflachergasse
Hochkarätiger politischer Besuch bei der offiziellen Grundstein-Legung in den GKB-Werkstätten in der Köflachergasse© Stadt Graz/Fischer

64,4 Millionen Euro werden in moderne Werkstätten und Instandhaltungsanlagen in Graz investiert. Mit dem Baustart beginnt die nächste Phase der Elektrifizierung des GKB-Bahnverkehrs.

Am Standort der Graz-Köflacher Bahn in der Kärntner Straße fiel am 14. Juli der Startschuss für eines der größten Infrastrukturprojekte des Unternehmens. Bis 2029 entstehen in Graz neue Werkstätten und Instandhaltungsanlagen für den elektrischen Bahnbetrieb. Insgesamt investiert die GKB rund 64,4 Millionen Euro in den Ausbau des Standortes.

Bürgermeisterin Elke Kahr betont die Bedeutung des Projekts für Graz: „Es ist eine großartige Investition in den Öffentlichen Verkehr. Diese Maßnahme sichert Arbeitsplätze und sorgt gleichzeitig für bessere Arbeitsbedingungen für die Bediensteten."

Graz als Herzstück der künftigen Bahninstandhaltung

Mit der Modernisierung wird das bestehende Betriebsgelände umfassend erweitert und an die Anforderungen des elektrischen Bahnbetriebs angepasst. Neue Werkstätten, zusätzliche Gleisanlagen sowie moderne Instandhaltungseinrichtungen schaffen die Voraussetzungen für die Wartung der künftigen Elektrotriebwagen, die ab 2031 auf allen GKB-Linien unterwegs sein werden.

An der feierlichen Grundsteinlegung nahmen neben Bürgermeisterin Elke Kahr unter anderem Verkehrslandesrätin Claudia Holzer, Mobilitäts- und Infrastrukturminister Peter Hanke, der Aufsichtsratsvorsitzende der GKB, Wolfgang Sabathi, sowie GKB-Geschäftsführer Gerald Klug teil.

Investition in Arbeitsplätze und Zukunft

Bürgermeisterin Kahr mit GKB-Mitarbeitern
© Stadt Graz/Fischer

Mit dem Projekt stärkt die GKB nicht nur ihre technische Infrastruktur, sondern auch den Wirtschaftsstandort Graz. Während der Bauphase werden zahlreiche regionale Unternehmen eingebunden. Langfristig entstehen moderne Arbeitsplätze und zusätzliche Kapazitäten für Wartung und Instandhaltung.

Insgesamt werden auf dem rund 16.100 Quadratmeter großen Areal vier Neubauten errichtet beziehungsweise bestehende Anlagen erweitert. Rund 14.300 Tonnen Beton und 670 Tonnen Stahl werden dabei verbaut.

Auch Nachhaltigkeitsaspekte spielen bei der Umsetzung eine wichtige Rolle. Geplant sind unter anderem Photovoltaikanlagen, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge sowie Dachbegrünungen. Diese Maßnahmen tragen zur Energieeffizienz bei, verbessern das Mikroklima und schaffen zusätzlichen Lebensraum für Insekten.

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