Der Tag der Religionen hat am 27. September in Graz stattgefunden. Fünfzehn Religions- und Bekenntnisgemeinschaften öffneten ihre Türen, um Besucher:innen Einblicke in ihre Traditionen zu ermöglichen. Veranstaltungen wie Führungen, Gespräche, Meditationen und Musikbeiträge standen auf dem Programm.
Der Tag fand seinen Abschluss beim Lebensbaum im Volksgarten, der 2021 anlässlich des ersten Tages der Religionen gepflanzt wurde. Gleichzeitig feierte der Interreligiöse Beirat der Stadt Graz sein 20-jähriges Bestehen. Dieser Beirat setzt sich seit zwei Jahrzehnten für den Dialog und das respektvolle Zusammenleben verschiedener Glaubensrichtungen in Graz ein.
Bürgermeisterin Elke Kahr betonte die Bedeutung gemeinsamer Werte und die Notwendigkeit, diese im Alltag zu leben. Friedensforscher Karl Kumpfmüller unterstrich die Wichtigkeit gegenseitigen Verständnisses für ein friedliches Zusammenleben. Der Tag der Religionen bot Gelegenheit zu Begegnung, Austausch und zum Kennenlernen unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften.
Der dritte Tag der Religionen brachte am Sonntag Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen in Graz zusammen. Seinen Abschluss fand der Tag beim Lebensbaum im Volksgarten, verbunden mit einem besonderen Jubiläum: Seit 20 Jahren setzt sich der Interreligiöse Beirat der Stadt Graz für Dialog und ein respektvolles Miteinander in Graz ein.
Unter dem Motto „Leben im Miteinander" öffneten am Sonntag, 27. September, 15 Religions- und Bekenntnisgemeinschaften ihre Türen. An verschiedenen Standorten in Graz konnten Besucher:innen religiöse Orte kennenlernen, an Führungen, Gesprächen und Meditationen teilnehmen sowie Musik, Vorträge und unterschiedliche religiöse Traditionen erleben.
Am späten Nachmittag kamen die Teilnehmer:innen schließlich beim Lebensbaum im Volksgarten zusammen. Der Baum wurde anlässlich des ersten Tags der Religionen vor drei Jahren gepflanzt und bildete auch diesmal den symbolischen Mittelpunkt des gemeinsamen Abschlusses.
„Wir feiern den Abschluss dieses Tages heute im Volksgarten beim Lebensbaum. Den haben wir beim ersten Tag der Religionen vor drei Jahren gepflanzt und er ist ein gutes Symbol für das, was uns an diesem Tag wichtig ist: Die Wurzeln des Dialogs wachsen weiter", betonte Eva Wenig, Koordinatorin des Interreligiösen Beirats.
20 Jahre Interreligiöser Beirat
Der Abschluss des Tags der Religionen stand heuer zugleich im Zeichen eines Jubiläums: Seit mittlerweile 20 Jahren bringt der Interreligiöse Beirat der Stadt Graz unterschiedliche Glaubensgemeinschaften in Graz zusammen und fördert den Austausch zwischen Religionen und Kulturen.
Bürgermeisterin Elke Kahr unterstrich dabei die Bedeutung gemeinsamer Werte: „Vom ersten Tag als Bürgermeisterin war für mich wichtig, dass die Grazerinnen und Grazer sehen, welche Werte und Botschaften uns über alle Religionen hinweg einen. An Tagen wie heute wird das besonders sichtbar. Es ist wichtig unsere gemeinsamen Werte täglich zu leben, sonst helfen die besten Ideen nichts."
Auch die Holding Graz begleitet den Tag der Religionen seit seinen Anfängen. Sarah Spörk, Konzernsprecherin der Holding Graz, erklärte: „Wir stehen als Konzern stark für ein respektvolles Zusammenleben in Graz ein. Den Tag der Religionen dürfen wir von Stunde 0 an unterstützen. Wir freuen uns sehr auf ein weiteres Miteinander in den kommenden Jahren."
Verständnis als Grundlage für ein friedliches Miteinander
Neben Musik- und Textbeiträgen war Friedensforscher Karl Kumpfmüller Teil der Abschlussveranstaltung. Er rückte die Bedeutung gegenseitigen Verständnisses in den Mittelpunkt: „Das Verständnis für eine andere Kultur ist die Voraussetzung dafür, friedlich miteinander zu leben. Die Arbeit, die an Tagen wie diesen gemacht wird, ist dringend notwendig, um dieses Miteinander konstruktiv zu gestalten."
Mit einem „Buffet der Religionen" und einem musikalischen Ausklang endete der dritte Tag der Religionen - nach einem Nachmittag, an dem Begegnung, Austausch und das Kennenlernen unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften im Mittelpunkt standen.











