Der Migrant:innenbeirat feiert sein 30-jähriges Bestehen und setzt mit einer Tagung ein Zeichen für politische Teilhabe. Die Veranstaltung beleuchtet das Demokratiedefizit für Menschen ohne Wahlrecht und fordert eine inklusive Stadtgesellschaft.
Der Migrant:innenbeirat der Stadt Graz kritisiert den Ausschluss von Nicht-EU-Bürger:innen vom Heizkostenzuschuss des Landes Steiermark. Die Richtlinie wird als Ungleichbehandlung, rechtswidrig und sozial ungerecht bewertet. Der Beirat fordert die Landesregierung zur Rücknahme auf und einen gleichberechtigten Zugang für alle Hauptwohnsitz-Melder.
Der Grazer Migrant:innenbeirat traf sich am 16. Oktober 2025 mit dem Migrations- und Integrationsbeirat sowie dem Integrationsbüro der Stadt Linz, um Erfahrungen auszutauschen und mögliche Kooperationen zu besprechen.
Der Migrant:innenbeirat Graz besuchte im September 2025 Berlin, um im Rahmen des EU-Projekts EMV-LII Erfahrungen im Bereich lokale Integration und Inklusion auszutauschen. Der Besuch umfasste Treffen mit Behörden, Migrant:innenbeiräten und zivilgesellschaftlichen Organisationen.
Der Migrant:innenbeirat Graz äußert sich empört über die Zerstörung des Srebrenica-Denkmals. Die Tat stellt einen Angriff auf die Erinnerung an den Völkermord dar und wird als Ausdruck von Hass und Intoleranz verurteilt. Es wird eine rasche Aufklärung gefordert.
In Graz fand die 8. Konferenz für Migrant:innenvereine statt, um politische Teilhabe und Mitbestimmung ohne Wahlrecht zu diskutieren. Die Veranstaltung betonte die Bedeutung von Engagement, Information und Vernetzung für eine starke Interessenvertretung.
Im Rahmen des EU-Projekts EMV-LII fand eine Studienreise nach Ljubljana statt. Vertreter:innen aus Graz tauschten sich mit Partnern aus Europa über lokale Integration und die Förderung von Migrant:innen aus.