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Wochen der Inklusion gingen mit Event-Tag zu Ende

von 8. Juni bis 3. Juli waren die Wochen der Inklusion. Am Hauptplatz und im Landhaushof fand heute ein großer Eventtag statt.

23.06.2026

Inklusion in Graz: Ein starkes Zeichen für Teilhabe

Die Stadt Graz hat die „Wochen der Inklusion“ vom 8. Juni bis 3. Juli mit einem großen Eventtag auf dem Hauptplatz und im Landhaushof abgeschlossen. Ziel der Initiative war es, die Inklusion aller Menschen zu fördern und das Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung zu schärfen.

Politikerinnen und Politiker lobten das ehrenamtliche Engagement, das die Wochen der Inklusion möglich gemacht hat. Bürgermeisterin Elke Kahr betonte die Bedeutung von Inklusion und Barrierefreiheit für Graz. Die Stadt setzt sich für ein selbstbestimmtes Leben aller Bürgerinnen und Bürger ein.

Für Menschen mit Behinderung bietet die Stadt Graz verschiedene Unterstützungsangebote: Der Behindertenbeauftragte Wolfgang Palle (Herrengasse 3) steht für Beratung zur Verfügung. Die Inklusions-Koordination (Tummelplatz 3) koordiniert die Umsetzung der Inklusionsstrategie und berichtet regelmäßig an den Gemeinderat über den Stand der Projekte.

Sehen Inklusion und Barrierefreiheit in der Stadt Graz über die Parteigrenzen hinweg als wichtig an: Bürgermeisterin Elke Kahr (3. v. l.), Inklusionsstadträtin Claudia Unger (r.), Grüne-Gemeinderätin Barbara Sima-Ruml (2. v. r.), Claudia Klimt-Weithaler, KPÖ-Klubobfrau im Landtag und in Vertretung des Landeshauptmanns, Kerstin Zambo,  FP-Stadtparteiobmann-Stv. Graz (l.).
Sehen Inklusion und Barrierefreiheit in der Stadt Graz über die Parteigrenzen hinweg als wichtig an: Bürgermeisterin Elke Kahr (3. v. l.), Inklusionsstadträtin Claudia Unger (r.), Grüne-Gemeinderätin Barbara Sima-Ruml (2. v. r.), Claudia Klimt-Weithaler, KPÖ-Klubobfrau im Landtag und in Vertretung des Landeshauptmanns, Kerstin Zambo, FP-Stadtparteiobmann-Stv. Graz (l.).© Stadt Graz/Fischer

Inklusion bedeutet, dass alle Menschen dazugehören - und genau darauf wollte man seitens der Stadt Graz bei den „Wochen der Inklusion" vom 8. Juni bis 3. Juli aufmerksam machen. Einen starken Schlussakkord setzte ein großer Event-Tag am Hauptplatz und im Landhaushof am heutigen 3. Juli: Im schneeweißen Zelt unmittelbar vor dem Rathaus waren zahlreiche Infostände aufgebaut und es herrschte schon den ganzen Tag über reges Treiben.

Für den Nachmittag war dann noch ein Highlight angekündigt: Ein Auftritt der Band "Alle Achtung". Bevor Sänger Christian Stani und seine Truppe das Zelt zum Beben brachten, richteten Vertreterinnen der Stadt- und Landespolitik Grußworte an die Anwesenden. In erster Linie waren es Worte des Dankes für das riesige, zum überwiegenden Teil ehrenamtliche Engagement, das die Wochen der Inklusion erst ermöglicht. Der Dank galt aber darüber hinaus der Arbeit aller im Bereich der Inklusion das ganze Jahr über. Bürgermeisterin Elke Kahr betonte: "Inklusion und Barrierefreiheit wird in Graz über alle Parteigrenzen hinweg gelebt. Da ziehen wir an einem Strang." Ein selbstbestimmtes und selbstbewusstes Leben für alle muss in der Landeshauptstadt möglich sein. "Wir sind zwar noch nicht dort, wo wir hinwollen, aber wir sind auf einem guten Weg", schloss die Bürgermeisterin. 

Inklusionsstadträtin Claudia Unger freute sich, dass das Zelt so gut gefüllt und die Stimmung so prächtig war: "Es ist wichtig, dass diese Veranstaltung gut sichtbar am Hauptplatz stattfindet. Das Thema ist uns allen ein Anliegen." Als zuständiges Stadtregierungsmitglied werde sie sich auch weiterhin intensiv für die Belange von Menschen mit Behinderung einsetzen.

Das ist auch die Motivation der frischgebackenen Grüne-Gemeinderätin Barbara Sima-Ruml: "Als Rollstuhlfahrerin weiß ich ganz genau, was es braucht und worauf es ankommt. Ich werde mich genau dafür einsetzen." 

So hat die Stadt Graz auch eine eigene Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung eingerichtet. An der Adresse Herrengasse 3 erteilt der Behindertenbeauftragte Wolfgang Palle, Rat und Auskunft. Es können sich Menschen mit Behinderung melden, aber auch Eltern von Kindern mit Behinderung und Personen, die in diesem Bereich arbeiten.

Darüber hinaus betreut der Beauftragte für Menschen mit Behinderung den Beirat der Stadt Graz für Menschen mit Behinderung. Er gestaltet zusammen mit betroffenen Personen Projekte zur Barrierefreiheit und Antidiskriminierung.

Zudem befindet sich am Tummelplatz 3 die Inklusions-Koordination der Stadt Graz, die von David Kriebernegg geleitet wird. Zu deren Aufgaben zählen:

  • Implementierung der Inklusionsstrategie im Haus Graz
  • Koordination aller Abteilungen bei der Umsetzung des Projekts „Graz inklusiv - eine Stadt für Alle"
  • Erstellung eines Berichts an den Gemeinderat alle 2 Jahre mit Umsetzungsstand und Maßnahmenplan

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